Beziehe dich für diese Aufgabe auf folgenden Text:
a) Der arme Schneider aus Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“ hat eine auffällige Erscheinung, wie aus der ersten Textstelle hervorgeht. Formuliere deine Vermutungen, wie sich seine Art sich zu kleiden erklären lässt.
b) Erläutere die innere Verfassung, in der sich der Schneider im Gasthof befindet, aufgrund des des zweiten Abschnittes im Text.
c) Erstelle eine Deutungshypothese zum Schneider, wie sie sich aufgrund des Textauszugs ergibt.
Aufgabe 2
Beziehe dich für diese Aufgabe auf folgenden Text:
a) Lies die Erzählung „Der Kindlein“ von Ludwig Thoma. Überprüfe und belege folgende Deutungshypothese zur Charakteristik des Religionslehrers Falkenberg.
Deutungshypothese: Der Religionslehrer Falkenberg wird als ein heuchlerischer Frömmler dargestellt, der sich scheinheilig gegenüber den Schülern verhält und fast schon hochstaplerisch seine Spende einer Heiligenstatue inszeniert. Im Kontext der Zeit wirkt Falkenberg wie die kritische Karikatur eines typischen katholischen Geistlichen.
b) Dies sind zwei Aussagen des Ich-Erzählers über seinen „Klaßprofessor“ (= Klassenleiter) Gruber. Zeige, dass Gruber ein Gegenbild zum Religionslehrer darstellt.
„Der schimpft einen furchtbar und sagt „mistiger Lausbub“, und zu mir hat er einmal gesagt, er haut das größte Loch in die Wand mit meinem Kopf. Meinen Vater hat er gut gekannt, weil er im Gebirg war und einmal mit ihm auf die Jagd gehen durfte. Ich glaube, er kann mich deswegen gut leiden und läßt es sich bloß nicht merken.“ (Z. 8 - 12)
„Der Pedell hat gesagt, ich wäre dimittiert geworden, wenn mir nicht der Gruber so geholfen hätte.“ (Z. 30f.)
c) Deutungshypothese zum Ich-Erzähler: Formuliere eine Deutungshypothese zum Charakter des Ich-Erzählers.