(Brüssel) Jede dritte Stichprobe von importiertem Honig ist gepanscht. Das ergaben Stichproben, die in Barcelona, Spanien, bei eingeführtem Honig aus Lateinamerika im Januar 2025 gemacht wurden. Das heißt, sehr wenig Inhalt des Honigs stammt von der Biene. Gestreckt wird er mit Maissirup und Zuckersirup. Das sind deutlich günstigere Inhaltsstoffe als echter Bienenhonig. Eine weitere Methode, die Herstellung des Honigs günstiger zu machen besteht darin, unreifen Honig zu entnehmen, ihn mit Enzymen zu versetzen und damit den natürlichen Reifeprozess erheblich zu verkürzen. Bei all den Beimischungen geht es um den wirtschaftlichen Vorteil. Die Imker in der EU klagen über Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. Verbraucherschützer raten, Honig aus Deutschland oder aus regionalen Imkerei-Betrieben zu beziehen. (mg)