Aufgabe 1
Einleitung zur Themenstellung: „Diskutiere die Vor- und Nachteile des Umgangs mit digitalen Medien an Schulen.“
Arbeite aus dieser Beispiel-Einleitung die Bestandteile einer Einleitung heraus. Gib dafür möglichst präzise Zeilenangaben an und nenne die passende Formulierung. Erläutere außerdem in Stichpunkten, welche Funktion diese Teile jeweils haben.
Lösung
Z. 1-4: Einleitungsgedanke -> Interesse wecken, zur Thematik hinführen Z. 5-7: Definition des Begriffs „Digitalisierung“ -> Klärung der Begrifflichkeiten Z. 7-11: Überleitung zur Themenstellung -> Darstellung der möglichen Kontroversen
Aufgabe 2
Verbessere folgende Einleitungen zum Thema „Diskutiere Chancen und Grenzen von Dialekt in Schulen“. Notiere dafür in die rechte Spalte, welche Aspekte fehlen.
Laut einer Statistik von „Statista“ aus dem Jahr 2018, welche darstellt, wie hoch der Anteil an Dialektsprechern ist, wird klar, dass noch 48 Prozent im Jahr 2008 Dialekt sprechen können. Deshalb wird im Folgenden erörtert, ob der bayerische Dialekt an Schulen mehr gefördert werden soll.
Definition und Überleitung fehlt
Als Dialekte werden Sprachvarianten bezeichnet, die sich über gewisse Regionen erstrecken und eigene Wendungen bzw. auch eigene grammatikalische Eigenheiten haben. An Schulen werden diese teils in Lehrbüchern thematisiert, was insbesondere von Nicht-Dialekt-Sprechern kritisch betrachtet wird. Sollte man also Dialekte mehr an Schulen behandeln?
Als ich in der 7. Klasse war, wurden im Deutschunterricht verschiedene Gedichte und Geschichten durchgenommen, welche im bayerischen Dialekt geschrieben worden sind. Einige in der Klasse fanden das sehr lustig, andere kamen nicht aus Bayern und verstanden vieles nicht. Dialekte werden also unterschiedlich betrachtet.
Definition und Themenstellung fehlt
Aufgabe 3
BR
Verfasse eine vollständige Einleitung zum Thema: „Nimm Stellung zum Trend der Fast Fashion“. Verwende dafür Daten aus der Tabelle.
mögliche Lösung
Laut einer Statistik der „International Labour Organization and United Nations Children’s Fund“ sank die Zahl der arbeitenden Kinder weltweit zwischen 2008 und 2024 von 215,3 auf 137,6 Millionen. Allerdings stieg der Anteil der Fünf- bis Elfjährigen auf 57,4 Prozent. Viele von ihnen sind in der Modeindustrie beschäftigt und werden im Zuge des Trends zur sogenannten „Fast Fashion“ ausgebeutet. Dieser führt dazu, dass zahlreiche Unternehmen für sehr wenig Geld massenhaft Kleidung herstellen lassen, die von vielen Menschen gekauft, kurz getragen und anschließend entsorgt wird. Besonders Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen kritisieren dieses Vorgehen scharf, weshalb dazu kritisch Stellung genommen werden soll.