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Die Farbe meiner Haut. Rassismus

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Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand unserer Gesellschaft – er prägt den Alltag vieler Menschen. Rassismus findet sich überall und geht alle an, Kinder wie Erwachsene. Manchmal sind es aggressive Angriffe, manchmal subtile Beleidigungen, Gesten und Bemerkungen. Wehren sich die Betroffenen, spielen die Täter das Geschehen häufig herunter und werfen den Opfern vor, überempfindlich und humorlos zu sein. Ausgrenzungen und Demütigungen werden dadurch noch verstärkt. Alle Formen von Rassismus sind verstörend und wirken sich oft dauerhaft auf das Leben der Betroffenen aus, besonders, wenn sie schon als Kinder Opfer solcher Anfeindungen werden.

Shazmeen mit Kopftuch – neben ihr ein blondes, geschminktes Mädchen. (Foto: SWR – Screenshot aus der Sendung)
Shazmeen wollte so sein wie die anderen Mädchen – doch sie wird immer wieder ausgegrenzt SWR – Screenshot aus der Sendung Bild in Detailansicht öffnen
Die Familie gibt vielen Kindern und Jugendlichen wie Tyrek Halt SWR – Screenshot aus der Sendung) Bild in Detailansicht öffnen



Die Animationsfilme der Reihe „Die Farbe meiner Haut“ erzählen von sechs Jugendlichen, die schon als Kinder Alltagsrassismus erlebt haben. Sie geben Einblick in das Leben dieser jungen Menschen und zeigen, wie es ihnen gelingt, sich zu wehren und Diskriminierung und Mobbing zu überwinden. Es geht um Verletzung, Wut und Schmerz aber auch um gegenseitige Hilfe, Solidarität, Resilienz und Empowerment.

Ausdrucksstarke und berührende Trickfilm-Animationen illustrieren die authentischen Schilderungen der Protagonisten. Die kurzen, eindrücklichen Filme ermöglichen Unterrichtsgespräche über diese wichtige Thematik.

Lernmaterial zum gesamten Schwerpunkt

Die Farbe meiner Haut. Rassismus | Hintergrund

Hintergrund zu Die Farbe meiner Haut. Rassismus

Alle Themen zu: Die Farbe meiner Haut. Rassismus

Celine

Celine gehört nie richtig dazu, für die anderen in der Klasse ist sie “die Chinesin". Während der Coronavirus-Pandemie wird sie wegen ihrer asiatischen Herkunft in der Schule gemobbt; Mitschüler*innen beschimpfen und bedrohen sie. Der Druck, der auf Celine lastet, wird unerträglich, so dass sie sich völlig zurückzieht. Aber mithilfe ihrer Freundin und ihrer Familie gewinnt Celine ihr Selbstbewusstsein zurück.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Shazmeen

Shazmeen ist Muslima. In der Schule will sie nicht auffallen. Sie versucht verzweifelt, so zu sein wie die anderen Kinder, stößt aber auf Ablehnung. Shazmeen ist oft allein. In der Mittelstufe eskaliert die Situation: Rassistische Mitschüler*innen werfen ihr vor “Leute wie sie" seien mitschuldig an terroristischen Attentaten. Shazmeen entschließt sich, ein Kopftuch zu tragen, sie will jetzt gar nicht mehr dazu gehören. Diese Entscheidung macht sie selbstbewusster, aber auch einsam. Erst ihre Lust am Schreiben und ein eigener Blog helfen ihr aus der Isolation.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Tapiwa

Tapiwa ist Schwarz. Wie viele Schwarze Frauen wird Tapiwa oft auf ihre Haare angesprochen und ständig greifen weiße Menschen ihr gegen ihren Willen in die Locken. In der Schule wirft ihr Lehrer ihr vor, ihre Frisur sei unangemessen und würde die Klassenkamerad*innen ablenken. Afro-Haare seien zu “wild” - das ist die Botschaft, mit der Tapiwa aufwächst. Erst als sie in Kontakt mit Mitgliedern der Black Community kommt, die sie bestärken, ihre Haare nicht zu glätten und zu verstecken, sondern selbstbewusst offen zu tragen, fühlt sie sich befreit.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Tyrek

Schon als Kind wird Tyrek von Polizisten ohne Anlass auf der Straße angehalten. Tyrek ist erst acht Jahre alt, aber er ist Schwarz, allein das macht ihn für die Polizisten zum Verdächtigen. Tyrek ist sich sicher, dass seinen weißen Freunden so etwas nie passieren würde. Auch in der Schule wird Tyrek gemobbt und rassistisch beschimpft. Als er sich wehrt, wird ihm vorgeworfen, die anderen “provoziert” zu haben. Seine Lehrer helfen ihm nicht, Tyrek fühlt sich sehr allein. Als er älter wird, beginnt Tyrek sich gegen Rassismus zu engagieren. Er will anderen Betroffenen Mut machen, sich zu wehren.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Ami

Ami ist Muslima. In ihrer Familie bekommt sie großen Rückhalt, aber in der Schule und auf der Straße wird sie mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Im Alter von 13 Jahren wird sie von Polizisten verdächtigt, Drogen zu besitzen und muss eine brutale Leibesvisitation über sich ergehen lassen. Das Erlebnis traumatisiert sie. Auch die Schule ist für Ami kein sicherer Ort. Als ein Lehrer Ami und Mitschülerinnen rassistisch beschimpft, verweigert ihr der Vertrauenslehrer die Unterstützung. Auch die Klassenkamerad*innen helfen ihr nicht. Ami flüchtet sich in aggressives Verhalten gegen sich selbst und gegen andere. Sie durchlebt eine schwere Zeit, bis sie beschließt, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Jack

Jack ist Schwarz und wird schon in der Grundschule wegen seiner Hautfarbe gemobbt und mit dem N-Wort beschimpft. Als Jack 14 Jahre alt ist, bedroht ihn eine Gruppe von Mitschülern auf einer Party so massiv, dass er fliehen muss. Jack wird depressiv, beginnt sich selbst zu verletzen. Er vertraut niemandem mehr. Aber mit Hilfe seiner Familie und seiner Freunde und durch die Unterstützung einer Gruppe von Anti-Rassismus-Aktivisten findet er wieder zu sich selbst.

Die Farbe meiner Haut. Rassismus SWR Fernsehen

Lernmaterial zu: Die Farbe meiner Haut. Rassismus

Die Farbe meiner Haut. Rassismus | Unterricht

Das Thema „Rassismus“ ist seit jeher Bestandteil unserer Geschichte und bis heute tief in unserem Alltag verwurzelt. Dabei fängt Rassismus schon im Kleinen an. Beispielsweise mit einem Indianer-Kostüm zu Fasching. Es bedient Stereotype und nimmt keine Rücksicht darauf, dass die Vermittlung solcher Klischees für andere verletzend sein kann. Rassismus kann aber auch große Ausmaße entwickeln, wie der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA im Jahr 2020 gezeigt hat. Doch wieso muss es überhaupt so weit kommen? Was treibt die Menschen dazu an, sich über die Werte anderer zu stellen und grundlegende Pfeiler unserer Gesellschaft, wie Menschenwürde und Gerechtigkeit, zu ignorieren?

Alle Themen zu: Colour of my skin. Real stories of racism

Celine (engl.)

Celine gehört nie richtig dazu, für die anderen in der Klasse ist sie “die Chinesin". Während der Coronavirus-Pandemie wird sie wegen ihrer asiatischen Herkunft in der Schule gemobbt; Mitschüler*innen beschimpfen und bedrohen sie. Der Druck, der auf Celine lastet, wird unerträglich, so dass sie sich völlig zurückzieht. Aber mithilfe ihrer Freundin und ihrer Familie gewinnt Celine ihr Selbstbewusstsein zurück.

Colour of my skin. Real stories of Racism SWR Fernsehen

Shazmeen (engl.)

Shazmeen ist Muslima. In der Schule will sie nicht auffallen. Sie versucht verzweifelt, so zu sein wie die anderen Kinder, stößt aber auf Ablehnung. Shazmeen ist oft allein. In der Mittelstufe eskaliert die Situation: Rassistische Mitschüler*innen werfen ihr vor “Leute wie sie" seien mitschuldig an terroristischen Attentaten. Shazmeen entschließt sich, ein Kopftuch zu tragen, sie will jetzt gar nicht mehr dazu gehören. Diese Entscheidung macht sie selbstbewusster, aber auch einsam. Erst ihre Lust am Schreiben und ein eigener Blog helfen ihr aus der Isolation.

Colour of my skin. Real stories of Racism SWR Fernsehen

Tapiwa (engl.)

Tapiwa ist Schwarz. Wie viele Schwarze Frauen wird Tapiwa oft auf ihre Haare angesprochen und ständig greifen weiße Menschen ihr gegen ihren Willen in die Locken. In der Schule wirft ihr Lehrer ihr vor, ihre Frisur sei unangemessen und würde die Klassenkamerad*innen ablenken. Afro-Haare seien zu “wild” - das ist die Botschaft, mit der Tapiwa aufwächst. Erst als sie in Kontakt mit Mitgliedern der Black Community kommt, die sie bestärken, ihre Haare nicht zu glätten und zu verstecken, sondern selbstbewusst offen zu tragen, fühlt sie sich befreit.

Colour of my skin. Real stories of Racism SWR Fernsehen

Tyrek (engl.)

Schon als Kind wird Tyrek von Polizisten ohne Anlass auf der Straße angehalten. Tyrek ist erst acht Jahre alt, aber er ist Schwarz, allein das macht ihn für die Polizisten zum Verdächtigen. Tyrek ist sich sicher, dass seinen weißen Freunden so etwas nie passieren würde. Auch in der Schule wird Tyrek gemobbt und rassistisch beschimpft. Als er sich wehrt, wird ihm vorgeworfen, die anderen “provoziert” zu haben. Seine Lehrer helfen ihm nicht, Tyrek fühlt sich sehr allein. Als er älter wird, beginnt Tyrek sich gegen Rassismus zu engagieren. Er will anderen Betroffenen Mut machen, sich zu wehren.

Colour of my skin. Real stories of Racism SWR Fernsehen

Ami (engl.)

Ami ist Muslima. In ihrer Familie bekommt sie großen Rückhalt, aber in der Schule und auf der Straße wird sie mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Im Alter von 13 Jahren wird sie von Polizisten verdächtigt, Drogen zu besitzen und muss eine brutale Leibesvisitation über sich ergehen lassen. Das Erlebnis traumatisiert sie. Auch die Schule ist für Ami kein sicherer Ort. Als ein Lehrer Ami und Mitschülerinnen rassistisch beschimpft, verweigert ihr der Vertrauenslehrer die Unterstützung. Auch die Klassenkamerad*innen helfen ihr nicht. Ami flüchtet sich in aggressives Verhalten gegen sich selbst und gegen andere. Sie durchlebt eine schwere Zeit, bis sie beschließt, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Colour of my skin. Real stories of Racism SWR Fernsehen

Jack (engl.)

Jack ist Schwarz und wird schon in der Grundschule wegen seiner Hautfarbe gemobbt und mit dem N-Wort beschimpft. Als Jack 14 Jahre alt ist, bedroht ihn eine Gruppe von Mitschülern auf einer Party so massiv, dass er fliehen muss. Jack wird depressiv, beginnt sich selbst zu verletzen. Er vertraut niemandem mehr. Aber mit Hilfe seiner Familie und seiner Freunde und durch die Unterstützung einer Gruppe von Anti-Rassismus-Aktivisten findet er wieder zu sich selbst.

Colour of my skin. Real Stories of Racism SWR Fernsehen

Lernmaterial zu: Colour of my skin. Real stories of racism

Colour of my skin. Real stories of racism | Unterricht

„Colour of my skin“ setzt sich mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung im Alltag auseinander. Sechs Jugendliche berichten in ca. fünfminütigen Videos von ihren individuellen und sehr persönlichen Erfahrungen mit Rassismus. Anhand der Biografien der Jugendlichen erfahren die Schüler*innen, dass Rassismus keinesfalls ein Randphänomen oder etwa ein Problem der Vergangenheit ist. Die in den Filmen verwendete Sprache ist aufgrund von Sprechgeschwindigkeit und Aussprache nicht immer leicht zu verstehen und daher ist ein Einsatz der Filme frühestens ab Klasse 7 sinnvoll. Eine Vorentlastung verschiedener Wörter von Seiten der Lehrkraft wäre je nach Film wichtig.

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AUTOR/IN
Planet Schule