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Kriegskinder

Die App "WDR AR 1933-1945" bietet im ersten Kapitel drei Erzählungen unter dem Titel "Kriegskinder – War Children". Spezielle 3D-Simulationen projizieren Zeitzeuginnen über das Smartphone oder Tablet als Hologramme in den Klassenraum.

Die Zeitzeuginnen haben den Zweiten Weltkrieg im Alter von sieben bis 14 Jahren erlebt und schildern ihre eigenen Erlebnisse aus der Zeit, in der sie Kinder waren. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit Bomben, Zerstörung, Hunger und von dem Verlust von Familienangehörigen.

  • Porträt Anne Priller-Rauschenberg; Rechte: WDR

    Anne aus Köln (*1930)

  • Porträt Vera Grigg; Rechte: WDR

    Vera aus London (*1932)

  • Porträt Emma Barashkova; Rechte: WDR

    Emma aus Leningrad (*1931)

Die Lebensumstände der drei Frauen in Russland, England und Deutschland sind unterschiedlich und ähneln sich doch in wesentlichen Punkten: Sie erleben Ängste, Hunger und Schmerz, so wie die Menschen um sie herum

Köln: Die Stadt wird in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 von mehr als 1.000 britischen Bombern angegriffen und großflächig zerstört. Über 45.000 Menschen verlieren in dieser Nacht ihr Zuhause.

London: Der sogenannte "Blitzkrieg" richtet 1940 mit einer Serie von nächtlichen Bomben-Angriffen große Schäden in der britischen Hauptstadt an. Über 200.000 Menschen sterben; die Überlebenden stehen den permanenten Angriffen nahezu schutzlos gegenüber.

Leningrad: Die Nationalsozialisten blockieren ab September 1941 die Stadt Leningrad mit dem Ziel die Menschen darin auszuhungern. Getreidespeicher und Fabriken werden zerstört, bei Temperaturen von bis zu -40 Grad Celsius müssen die Leningrader hungern und frieren. Während der fast 900-tägigen Blockade von Leningrad sterben mehr als eine Million Menschen.