Der Holocaust - der systematische Massenmord der Nationalsozialisten an etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden - ist eines der schrecklichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Es ist eine wichtige Aufgabe des Geschichtsunterrichts, dass dies nicht in Vergessenheit gerät. Um den Schülerinnen und Schülern das Geschehen nahe zu bringen, können besondere Formen der Präsentation hilfreich sein: In einem 360 Grad-Video aus Auschwitz berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse in dem Vernichtungslager. Das fiktive Hörspiel über die Kinderoper "Brundibár" erzählt vom Alltag im KZ Theresienstadt.
Geschichten der Opfer des Nationalsozialismus
Eines der bekanntesten Opfer des Holocaust ist das jüdische Mädchen Anne Frank, das seine Erlebnisse in einem Tagebuch aufgeschrieben hat. In der Augmented Reality-App kommen Freundinnen von Anne Frank zu Wort und erzählen von der Zeit der Verfolgung und vom Leben im Konzentrationslager.
Neben Juden wurden Millionen weitere Menschen - darunter Sinti und Roma und Menschen mit Behinderungen - Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Das TikTok-Format @wahr_so gibt den Verfolgten im Nationalsozialismus eine Plattform - zum Beispiel der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. In kurzen Videos wird das Leben und Leiden der Menschen erzählt.
Erinnerung und Gedenken an Verbrechen im Nationalsozialismus
Wie gehen wir heute mit diesen grausamen Verbrechen um? Wie schaffen wir Orte und Möglichkeiten des Gedenkens an die Opfer? Besuche in Konzentrationslagern oder Stolpersteine auf der Straße sind eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern die Geschichte näherzubringen.
Filme und Unterrichtsmaterial zum Nationalsozialismus allgemein und zum Zweiten Weltkrieg gibt es in einem eigenen Schwerpunkt.