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Sendungsinhalt: Über die Alpen

Ein Toter liegt im Schnee. Seine Haut ist lederartig. Teile seiner Kleidung und Ausrüstungsgegenstände finden sich. Es ist eine Gletschermumie, ein Mann aus der Steinzeit. Seit 5000 Jahren liegt er in den Ötztaler Alpen. Schon nach wenigen Tagen bekommt der Steinzeitmensch von den Medien den Namen Ötzi verpasst. Archäologen rekonstruieren akribisch seine gut erhaltene Wanderausstattung, Kleider, Waffen und Taschen. Ingo und Henning sind bereit den Spuren des Ötzi zu folgen. Vom Bodensee aus werden sie die Alpen überqueren. Über uralte Transitwege und steinzeitliche Jägerlager wollen sie bis zum Similaun, wo der Ötzi lag. Zu Fuß und in der gleichen Ausrüstung, die der Mann aus dem Eis trug. Aber ist das machbar? In Steinzeitkleidern über schneebedeckte Dreitausender? Nachts müssen sie sich einen Unterschlupf aus Zweigen bauen oder unter Felsvorsprüngen schlafen. Sie müssen lernen Kälte und Nässe zu ertragen. Zu essen gibt es nur was sie am Wegrand finden und kärgliche Fleischkrumen aus dem Vorratsbeutel. Der Weg führt sie über steile Gipfel und durch rauschende Flüsse, bis sie schließlich am Fundort des Ötzi ankommen. Von hier aus geht es weiter nach Süden, bis nach Bozen. Vielleicht können die Wanderer hier Feuerstein gegen neue Nahrung tauschen?

Über die Alpen

Kapitelübersicht:

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Steinzeitliche Wanderausrüstung

00:00 – 02:36

Ingo und Henning sind Teilnehmer eines Zeitreiseexperiments. Zusammen mit zwei Familien leben sie einen Sommer lang, wie unsere Vorfahren vor 5000 Jahren. Heute verabschieden sich die beiden Männer von der Sippe. Sie wollen über die Alpen. Zu Fuß und mit einer steinzeitlichen Ausrüstung. Ihre Kleider, Taschen und Werkzeuge sind der Ausrüstung von Ötzi nachempfunden, der Gletschermumie, die 1991 im Ötztal gefunden wurde.

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Auf steinzeitlichen Pfaden

02:36 – 07:57

Ein Überlebenstrainer begleitet Ingo und Henning an den ersten Tagen. Mit seiner Hilfe sollen sie lernen sich auf der Steinzeitwanderung zu orientieren, Kälte, Erschöpfung und Hunger zu bewältigen. Essen dürfen sie nur ihre eigenen Vorräte und das, was die Natur unterwegs hergibt. Über 300 km liegen vor ihnen. Sie müssen über alpine Pässe und durch reißende Flüsse wandern. Das Ziel ist Bozen in Südtirol. Ihr Weg wird sie auch an die Fundstelle des Ötzis führen.

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Durch Schnee und Eis

07:57 – 10:53

Nach etwa zwei Wochen haben die beiden Männer ihren Rhythmus gefunden und kommen gut voran. Aber am 18. Tag stehen sie vor einer besonderen Herausforderung. Über Nacht gab es einen Temperatursturz und Schneefall. In Steinzeitkleidung müssen die Männer über einen vereisten Dreitausender. Ob die Ausrüstung von Ötzi und die steinzeitlichen Fellschuhe dafür taugen?

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Am Fundort von Ötzi

10:53 – 12:21

Einer der Höhepunkte der Wanderung: das Tisenjoch, die Fundstelle von Ötzi, 3200 m hoch. Hier, an der Grenze zwischen Österreich und Italien, wurde 1991 die Gletschermumie aus der Steinzeit gefunden. Der abtauende Gletscher gab die Leiche frei. Wie der Ötzi waren viele Steinzeitmenschen in den Alpen unterwegs. Zum Jagen oder um Tauschhandel zu betreiben. Ingo und Henning fühlen sich unwohl an dem unwirtlichen Ort.

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Besuch bei Ötzi in Bozen

12:21 – Ende

Im Eiltempo marschieren Ingo und Henning durch das blühende Südtirol. 45 km lang ist ihre letzte Tagesetappe. Dann haben sie es geschafft: Ankunft in Bozen. Erschöpft aber glücklich. Am nächsten Morgen besuchen sie die Ötzileiche, die hier im Südtiroler Archäologiemuseum aufgebahrt ist. Ein berührendes Erlebnis für beide Männer. Schließlich sind sie seit vier Wochen auf den Spuren des Gletschermannes unterwegs. Zum Schluss geht es noch auf den Markt: einkaufen für die Sippe im Steinzeitdorf.