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Sendungsinhalt: Kinderalltag

„Ich will zurück in die heutige Zeit“, jammert der kleine Taliesin im Steinzeitdorf. In der Tat, die Steinzeit zeigt sich, gleich nach Beginn der Zeitreise, von ihrer härtesten Seite. Es gießt wie aus Kübeln, der Boden weicht auf, das Essen ist karg und Taliesin ist übel. Es gibt keine Spielsachen und Fernseher und Kühlschrank sind natürlich auch noch nicht erfunden. Abenteuer oder Horrorcamp – was werden die nächsten Wochen bringen? Ronja, Till, Taliesin und die drei anderen Kinder sind gespannt. Mit Regenmänteln aus Wildschweinfell erkunden sie das Dorf. Gar nicht so schlecht hier. Bäume zum Klettern, ein Fußball aus Moos und ein See mit einem Floß. Aber sehr schnell wird klar: Steinzeitleben bedeutet harte Arbeit. Alle müssen mit anpacken. Auch die Kinder. Endlich wird das Wetter besser. Nun flutscht auch der Alltag. Ziegen hüten, Pilze sammeln und fischen sind Aufgaben der Kinder. Steinzeitarbeit kann auch viel Spaß machen. Und für Erkundungsfahrten auf dem See, schwimmen, singen, Ritterkämpfe im Wald und Frösche fangen, bleibt trotzdem noch genug Zeit. „Die Steinzeit, das war so schön. Ich würde gerne noch einmal zurück“, sagt Ronja am Ende des Steinzeitsommers.

Kinderalltag

Kapitelübersicht:

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Die Zeitschleuse

00:00 – 03:19

Zwei Familien und drei Freunde nehmen an einem Experiment teil: Leben wie in der Steinzeit. Ein typisches Dorf aus der Jungsteinzeit wurde für sie, mit Hilfe von Wissenschaftlern, aufgebaut. Bevor die Sippe ihr Dorf betreten darf, müssen alle Mitglieder durch eine Zeitschleuse hindurch. Alle modernen Kleider und Gegenstände werden hier umgetauscht in Steinzeitequipment. Die Kinder sind aufgeregt und freuen sich auf das bevorstehende Abenteuer. Aber es gibt natürlich auch viele Ängste.

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Aller Anfang ist schwer

03:19 – 05:25

Die Sippe zieht bei strahlender Sonne in ihr Dorf ein. Es gibt viel zu erkunden. Die Gehege der Haustiere, den Dorfplatz und drei Häuser. Um alles muss die Sippe sich nun selber kümmern. Anfangs sind alle zuversichtlich. Aber schon bald zeigt sich die Steinzeit von der harten Seite. Eine Schlechtwetterfront jagt die nächste. Es regnet andauernd und die Temperaturen sinken. Jetzt muss die Sippe zeigen, ob sie auch unter schlimmsten Bedingungen die Herausforderung Steinzeit besteht.

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„Wir wollen uns jetzt anziehen“ - Steinzeitkleider

05:25 – 07:56

Till und Ronja tragen Steinzeitkleider. Alle Kleidungsstücke sind steinzeitlichen Funden nachgebildet. Sie sind aus den Fasern der Flachs- oder Leinpflanze hergestellt. Mit einer steinzeitlichen Spindel drillt Ronjas Vater aus dem Flachs Fäden. Auf dem Webstuhl, ebenfalls nach steinzeitlichem Vorbild, wird der Flachs dann weiterverarbeitet. Sophia, die Sippenoma, bringt Ronja das Nähen bei. Wie vor 5000 Jahren, wird auch hier im Dorf das Wissen von den Älteren an die Jüngeren weitergegeben.

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Die Kinder müssen mitarbeiten

07:56 – 12:01

Steinzeit bedeutet Handarbeit, Maschinen gibt es nicht. Besonders bei der Ernte wird jede Hand gebraucht. Ohne gut gefüllte Getreidekörbe gibt es im Dorf weder Brot noch Brei. Das heißt, alle Sippenmitglieder müssen mithelfen. Auch die Kinder. Die aber sind es nicht gewohnt jeden Tag mit anzupacken. Da sind Konflikte unausweichlich.

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Steinzeitspiele

12:01 – Ende

Nach und nach übernehmen die Kinder feste Aufgaben. Ronja, zum Beispiel, hilft ihrer Mutter beim Wäschewaschen. Mit Seifenkraut geht das auch ganz gut. Andere Kinder helfen beim Abwaschen oder kümmern sich um die Kleinsten. Trotz der vielen Arbeit bleibt noch genügend Zeit für Spiel und Spaß. Die Kinder bemalen sich mit Rötel, schwimmen, rudern, spielen mit Pfeil und Bogen und toben im Wald. Die Steinzeitsiedlung ist ein großartiger Abenteuerspielplatz.