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Sendungsinhalt: Hauptsache satt

„Essen, essen, essen, es geht um nichts anderes!“, stellt Mutter Britta bald nach Beginn des Steinzeitexperiments fest. Die ganze Sippe ist hungrig. Ein Leben ohne Supermarkt, Kühlschrank und Bäckerei. Wald, Feld und See müssen acht Wochen lang den Einkaufsladen ersetzen. Die Nahrungssuche ist schwierig. Die Fische wollen an dem großen Steinzeithaken nicht anbeißen und Beeren und Pilze wachsen dieses Jahr nur spärlich. Das Getreide steht noch auf dem Feld und muss in mühsamer Handarbeit geerntet und mit dem Reibstein gemahlen werden. Es dauert ganze Tage bis Brot und Brei für die Sippe zubereitet sind. Die elfjährige Ronja kann es kaum glauben: „Dass das mit dem Essen so ein Problem ist, hätte ich nicht gedacht“. Ein Grillfest soll Abwechslung auf den Speisezettel bringen. Denn die Sippe besitzt Haustiere, genau wie damals die Menschen der Frühsteinzeit. Kühe, Ziegen und Schafe liefern Bekleidung, Milch und vor allem auch Fleisch. Aber vor dem Grillen kommt das Schlachten. Keine ganz leichte Aufgabe für die moderne Steinzeitsippe. Abends am Feuer sind die Schwierigkeiten vergessen. Denn endlich werden alle einmal satt.

Hauptsache satt

Kapitelübersicht:

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Die Jagd

00:00 – 04:35

Zwei Familien und drei Freunde nehmen an einem Experiment teil: Leben wie vor 5000 Jahren, in einem Dorf, das nach dem Vorbild steinzeitlicher Ausgrabungen aufgebaut wurde. Wenn die Sippe Hunger auf Fleisch hat, dann muss sie ein Wild erjagen. Ein Experimentalarchäologe lehrt sie, mit dem steinzeitlichen Bogen umzugehen. Als die Jäger aber endlich einen Rehbock erspähen, fällt ein Schuss. Aus dem Gewehr eines professionellen Jägers. Denn Tiere töten, darf man mit Pfeil und Bogen heutzutage nicht mehr.

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Der steinzeitliche Speisezettel

04:35 – 07:55

Im Dorf gibt es natürlich keinen Supermarkt. Alle Nahrung muss selbst gesammelt, gejagt oder angebaut werden. Stundenlang ziehen die Kinder durch den Wald auf der Suche nach Früchten und Kräutern. Oft ist die Ausbeute karg. Korn wächst auf dem Feld. Die Kinder ernten die Ähren, mahlen und entspelzen das Getreide und backen dann daraus kleine Brote. Im Dorf gibt es auch Tiere. Kühe und Schafe liefern Milch, aus denen Ronjas Mutter Käse macht.

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Zahnprobleme

07:55 – 09:39

Wie wirkt sich steinzeitliches Essen auf die Zähne aus? Fast kein Zucker, nur gesundes Vollkorngetreide, das müsste doch eigentlich gut für die Zähne sein, glaubt die Sippe. Aber eine Untersuchung nach acht Wochen Steinzeit, beweist das Gegenteil. Alle haben mehr Karieserreger als zuvor. Ein sehr altes Problem. Schädelfunde aus der Jungsteinzeit deuten ebenfalls auf erhebliche Zahnprobleme hin. Die vor 5000 Jahren eingeführte Getreidenahrung ist schuld. Sie klebt an den Zähnen und bietet ideale Bedingungen für Bakterien.

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Fischen

09:39 – 11:03

Im Dorf gibt es einen Weiher mit Fischen. Fische sättigen gut und liefern Eiweiß. Darum gehören sie unbedingt auf den steinzeitlichen Speisezettel. Till ist ein begeisterter Angler. Aber mit der kleinen Angel und dem Haken aus Knochen, ist der Fang schlecht. Der Experimentalarchäologe Harm Paulsen zeigt der Sippe, wie die Steinzeitmenschen mit dem Netz fischen. Und tatsächlich: schon bald ist der erste, große Fisch gefangen.

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Ein Schwein wird geschlachtet

11:03 – Ende

Im Dorf leben drei Kühe, eine kleine Ziegenherde und zwei Wollschweine. Die Tiere liefern Milch aber auch Fleisch. Ein Schwein soll heute geschlachtet werden. Keine leichte Aufgabe für die Sippe. Der Tierarzt beaufsichtigt das Schlachten und untersucht danach das Fleisch auf Krankheitserreger. Das ist heute Vorschrift. Das ganze Schwein wird verwertet. Mit den scharfen Feuersteinklingen weiden die Männer das Tier aus und ziehen die Haut ab. Abends wird am Lagerfeuer gegrillt. Ein Festmahl für die Sippe.