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Sendungsinhalt: Harter Alltag

Am Anfang ist das Feuer? Schön wär`s. Ohne Streichhölzer und Feuerzeug funkt erst mal gar nichts. Das müssen der zehnjährige Till und sein Onkel Ingo schon am ersten Tag ihres Steinzeitsommers erkennen. Der Umgang mit steinzeitlichem Werkzeug will gelernt sein. Die moderne Sippe stößt bei ihrem Versuch 5000 Jahre zurück durch die Zeit zu reisen schnell an ihre Grenzen. Immer wieder passieren neue Pannen, der Alltag ist anstrengend. Obwohl es eine Vorbereitungswoche mit Archäologen gab, reicht das Steinzeit Know-how nicht aus zum Überleben. Die Ratlosigkeit ist groß. „Wie haben die das damals wohl gemacht?“, fragen sich alle. Der Steinzeitexperte Harm Paulsen kommt als Retter in der Not ins Steinzeitdorf. Er lehrt die Sippe das Feuermachen, Brot backen und Fischen – alles ohne moderne Hilfsmittel, versteht sich. Harm Paulsen erkennt auch gleich das Grundproblem: „Es sind die Menschen von heute, sie haben nicht die Erfahrung der Menschen von damals. Die Hardware stimmt, aber die Software ist eine andere“.

Harter Alltag

Kapitelübersicht:

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Einzug in das Steinzeitdorf

00:00 – 02:50

Zwei Familien und drei Freunde nehmen an einem Experiment teil: Leben wie in der Steinzeit. Ein typisches Dorf aus der Jungsteinzeit wurde, mit Hilfe von Wissenschaftlern, aufgebaut. Nun zieht die Sippe ein.

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Am Anfang war das Feuer

02:50 – 06:18

Die Sippe muss lernen Feuer zu machen. Streichhölzer gab es vor 5000 Jahren nicht. Aber mit Feuersteinen, Zunderpilz, Rohrkolbensamen und Stroh lässt sich durchaus zündeln. Der Steinzeitexperte Harm Paulsen zeigt wie man sich ein steinzeitliches Feuerzeug bastelt.

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Das Korn und die Spelzen

06:18 – 09:09

Getreide ist das Hauptnahrungsmittel in der Jungsteinzeit. Aber ganzes Korn ist schwer verdaulich. Die Steinzeitmenschen mahlten die Körner zwischen zwei Reibsteinen. Die moderne Sippe muss sich mit der harten Mahlarbeit sehr abmühen. Das Schlimmste ist das Entspelzen. Die Häute lösen sich nicht vom Korn. Und Brot und Brei aus verspelztem Mehl schmecken scheußlich.

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Hilfe, der Ofen ist kaputt!

09:09 – 10:11

Die Sippe friert im Steinzeitdorf. Martin heizt den Ofen an. Viele Stunden lang brennt das Feuer. Aber der Ofen verträgt den Langzeitbetrieb nicht. Der Boden glüht durch. Ein Steinzeitofen ist eben doch keine Heizung. Nur mit Hilfe eines modernen Feuerlöschers kann der Schwelbrand gelöscht werden. In steinzeitlichen Dörfern führten solche Unglücke häufig zu Brandkatastrophen. Archäologen haben bei Ausgrabungen Überreste verkohlter Dorfhäuser gefunden.

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Dauerregen

10:11 – Ende

Es regnet ohne Unterlass. Das Dach des nachgebauten Steinzeithauses ist undicht. Die Sippe friert. Wie die Steinzeitmenschen ihre Dächer dicht bekamen, weiß bis heute niemand genau. Die Sippe muss schließlich moderne Plastikplanen einsetzen. Aber auch auf Steinzeitart kann man sich vor dem Regen schützen. Mit Regenmäntel aus Wildschweinfell. Die Kinder haben richtig Spaß. Allmählich ist die Sippe in der Steinzeit angekommen.