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Sendungsinhalt: Ein neuer Blick auf die Welt

Das neue Bild vom Menschen führt zusammen mit den Schul- und Bildungsreformen der Reformatoren zu einem Aufbruch in der Wissenschaft und bringt auch in Deutschland große Denker hervor. So wird zum Beispiel einem kleinen, eher kränklichen Jungen aus Weil der Stadt eine gute Schul- und Universitätsbildung auf Kosten der Landeskasse ermöglicht. Pfarrer wird Johannes Kepler – wie eigentlich geplant – zwar nicht, dafür aber ein berühmter Astronom, der mithilfe der Wissenschaft Gottes Bauplan entschlüsseln will. Seine bahnbrechenden astronomischen Gesetze haben bis heute ihre Gültigkeit. Oder der Mathematiker Wilhelm Schickhard, der eine Rechenmaschine, die alle vier Grundrechenarten mechanisch ausführen konnte, erfand. Eine Weltneuheit. Im Stadtmuseum Tübingen schicken wir den Wissenschaftsmoderator Dennis Wilms ins Rennen, um diesen „Renaissance-Computer“ zu testen. Er besteht das Experiment mit Bravour.

Filmskript: Ein neuer Blick auf die Welt

Ein neuer Blick auf die Welt

Kapitelübersicht:

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Kindheit und Jugend von Johannes Kepler

00:00 – 04:10

Johannes Kepler wurde in Weil der Stadt geboren. Eine Pockenerkrankung in der Kindheit schädigte dauerhaft sein Sehvermögen. In Maulbronn ging der später so berühmte Wissenschaftler zur Schule, in Tübingen studierte er unter anderem Theologie, wurde aber kein Geistlicher sondern Forscher.

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Keplers Forschungen und Gesetze

04:10 – 07:31

Der Student Kepler beschäftigte sich intensiv mit den Gestirnen und der Erde und war fasziniert vom heliozentrischen Weltbild des Kopernikus. 1600 wurde er vom Kaiserlichen Hofmathematiker Tycho Brahe nach Prag gerufen, um ihn bei der Erforschung der Planetenbahnen zu unterstützen. Kepler legte mit seinen bahnbrechenden astronomischen Gesetzen Forschungsgrundsteine für die Astronomie.

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Hexenverfolgungen

07:31 – 08:26

Die mittelalterlichen Hexenverfolgungen hatten direkten Einfluss auf Keplers Leben. Seine Mutter wurde der Hexerei angeklagt, jahrelang bemühte er sich um ihre Freilassung. Nach langer Haft wurde sie schließlich entlassen.

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Die Rechenmaschine des Mathematikers Wilhelm Schickhard

08:26 – 12:00

Der Mathematiker Wilhelm Schickhard war der Erfinder einer Rechenmaschine, die Kepler faszinierte. Im Stadtmuseum Tübingen gibt es einen originalgetreuen Nachbau, Wissenschaftsmoderator Dennis Wilms testet, was die Maschine kann.

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Maschine versus Mensch – ein Wettbewerb unter Rechenkünstlern

12:00 – Ende

Rechenkünstler Armin Schonard tritt an im Wettbewerb gegen die mittelalterliche Rechenmaschine. Wer kann es besser? Und welche Methoden kommen zum Einsatz?