Zeitenwende: Die Renaissance

Der Mensch wird zum Göttlichen | Film

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Es beginnt mit einer Zeitreise in das Jahr 1557 zum bekanntesten und spektakulärsten aller Renaissance-Bauwerke: Dem Petersdom. Er ist das Spätwerk Michelangelos. Er ist ausführender Baumeister, Architekt und Künstler in Personalunion und mittlerweile fast 90 Jahre alt. Sein Tod 1564 markiert für viele Kunsthistoriker das Ende der Renaissance und den Beginn eines Veränderungsprozesses, der über die Reformation und über den 30 jährigen Krieg die Moderne einleitet.

Bankiers wie die Medici unterstützen Kunst und Architektur. Aus den Kunsthandwerkern des Mittelalters werden Künstler, die ersten Superstars der Geschichte. Männer wie Donatello, Botticelli, Raffael, Dürer oder Leonardo da Vinci, sind vielmehr als nur "Maler". Sie sind Erfinder, Gelehrte, sie haben umfassendes anatomisches, chemisches und physikalisches Wissen. Sie sind neugierig, selbstbewusst und trotzen den überkommenen Vorstellungen der Kirche.

Der Buchdruck verbreitet Wissen, Ideen und neue Weltanschauungen. Ohne diese Erfindung wäre die Reformation undenkbar gewesen. Denn erst die Pamphlete und Flugblätter aus der Druckerpresse mobilisieren die Massen und bereiten die neue Zeit.

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Die Entdeckung der Zeit

Der Film stellt verschiedene Persönlichkeiten der Renaissance und deren Errungenschaften vor: da Vinci, Henlein, Kolumbus, Michelangelo, Kopernikus, Jakob Fugger und Gutenberg.

Zeitenwende - Die Renaissance SWR Fernsehen

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Planet Schule