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Geschichte und Zeitgeschehen

Alltag in der DDR

40 Jahre lang gab es zwei deutsche Staaten - von einer Mauer getrennt und als „Kinder des Kalten Krieges“ in ihrer ideologischen und politischen Ausrichtung von den jeweiligen Hegemonialmächten USA und UDSSR beeinflusst. Der „sanften Revolution“ der DDR-Bürger verdankt Deutschland die Wiedervereinigung und die Auflösung des DDR-Regimes. Doch was waren die politischen Strukturen dieses autoritären Staatsgebildes und wie lebte es sich in der DDR?

Bauberufe des Mittelalters

Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter den gleichen Bedingungen wie vor 800 Jahren statt: Handarbeit, ohne Bagger, Lkw und Bohrmaschine. Eine beeindruckende Szenerie: Holzfäller schlagen Bäume, Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk, Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her, Seiler drehen Hanfseile, Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch, Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße und Korbflechter die vielen notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit.

Calvin

Zusammen mit Martin Luther war Johannes Calvin der wichtigste Reformator im 16. Jahrhundert. Anders als Luther polarisiert Calvin bis heute. Vor allem seine so genannte "Kirchenzucht" und die Lehre von der Vorherbestimmung des Menschen werden von vielen abgelehnt. Trotzdem ist sein Einfluss international größer als der von Martin Luther. Die Arbeitsethik Calvins gilt als ein Wegbereiter des Kapitalismus.

China

China – die neue Dokumentarfilmreihe – stellt ein Land zwischen Tradition und Moderne vor, eine Supermacht voller Gegensätze, die sich in den letzten Jahrzehnten von einem armen Agrarland zu einer der führenden Industrienationen der Welt entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Menschen, die über ihr Leben berichten – über ihre Arbeit und Familie, ihre Perspektiven und Wünsche für die Zukunft.

Das Barock-Experiment

Das Barock ist die Zeit des Absolutismus, eine Zeit, in der die Konzentration von Macht und Geld zu einer unglaublichen Prachtentfaltung führte. Zeugnisse dieses Zeitalters können noch heute vielerorts in großer Dichte und Qualität bestaunt werden: in Schlössern, Kirchen, Klöstern und Gärten, aber auch in der Malerei und der Musik. Die Sendereihe lässt das „Gesamtkunstwerk Barock“ lebendig werden; mit besonderen Experimenten geht sie auf Spurensuche nach der barocken Kultur und dem barocken Lebensgefühl …

Das Grundgesetz

Welche Bedeutung hat das Grundgesetz für unser tägliches Zusammenleben, welche wird es in Zukunft noch haben? Diesen und anderen drängenden Fragen rund um die Grundlagen unserer Demokratie haben wir anlässlich des 60jährigen Bestehens unserer Verfassung einen Schwerpunkt gewidmet. Mit einer 30minütigen Dokumentation und einem großen Spielfilmprojekt bieten wir vielfältige Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema informativ, provokant, unterhaltsam und kontrovers im Unterricht zu nähern.

Das Industriezeitalter

2018 jährte sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Dies war der Anlass, eine neue Geschichtsreihe der Epoche der Industrialisierung zu widmen. Einer Epoche, die die Welt grundlegend verändert hat. Wie sah die Welt aus, in die Marx 1818 hineingeboren wurde? Welche Entwicklungen, welche technischen Erfindungen waren maßgelblich und welche kamen neu hinzu? Und was führte zu den sozialen Verwerfungen, gegen die Marx anschrieb?

Das Kelten-Experiment

Die Kelten prägten das Leben in weiten Teilen Europas, lange vor den Römern. Ihre Kultur lebt bis heute in der Musik, in der Kunst, in der Kultur der Iren, Waliser, Bretonen fort. Aber was war das für ein Volk, das vor beinahe 3000 Jahren aus dem Dunkel der Geschichte trat? Waren die Kelten überhaupt ein Volk? Eine Zivilisation wie die Römer? Gab es ein „keltisches Reich“? Was einte all die vielen unterschiedlichen Stämme mit ihren Fürsten, Kriegern, Druiden, ihren Festen, ihrem Schmuck und ihren Waffen? Wie lebten die Kelten und was macht ihre Faszination bis heute aus? Diesen (und anderen) Fragen geht der Dreiteiler für Planet Schule nach. In Analogie zum „Römer-Experiment“ bilden auch hier gezielt ausgewählte Versuche der experimentellen Archäologie den roten Faden durch die Sendungen. Ergänzt werden sie durch Luftaufnahmen, denn viele Fundstellen keltischer Besiedlung wurden erst aus der Luft entdeckt. Belebt wird die Welt der Kelten zudem durch wissenschaftlich fundierte Reenactments und faszinierende 3D-Animationen.

Das Lied der Deutschen

Ein Lied mit Geschichte: Die Melodie wurde 1797 von Joseph Haydn für Kaiser Franz II. komponiert. 1841 erhielt das Lied seinen endgültigen Text durch Heinrich Hoffmann von Fallersleben – ganz im Geist der deutschen Nationalbewegung. Im weiteren Verlauf wurde das Deutschlandlied umgedeutet, missbraucht, verboten und schließlich – auf den Text der dritten Strophe reduziert – als gesamtdeutsche Nationalhymne zugelassen. Die Sendung zeichnet die Geschichte des Liedes nach.

Das Mittelalter-Experiment

Das Mittelalter – rückständig, kulturlos und finster. Diese Vorstellung über eine fast 1000 Jahre dauernde Epoche hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Die sechsteilige Reihe von Planet Schule zeigt ein differenziertes Bild: Sie nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch ein faszinierendes Zeitalter mit erfindungsreichen, gläubigen und zugleich sehr pragmatischen Menschen. Die Filme blicken aus der Perspektive der heutigen Mittelalterforschung auf Leben, Kultur und Alltag im Mittelalter. Experimente, sorgfältige Reenactments und spektakuläre 3D-Animationen lassen das Mittelalter lebendig werden.

Das Mittelalter-Experiment - Spezialseite

Das Mittelalter. Bis heute prägen die Geschehnisse dieser Epoche unsere Gesellschaft. Der Mittelalter-Schwerpunkt von Planet Schule lädt mit vielen Filmen, Onlineangeboten und Hintergrundmaterialien dazu ein, diese Welt zu erforschen.

Das Römer-Experiment

Aus einer kleinen Siedlung inmitten von Sümpfen entsteht die größte und prächtigste Stadt der Antike – Rom! Das Volk, das sich nach dieser Stadt benennt, bricht vor über 2000 Jahren auf, die Welt zu erobern. Auch unser Land, das sie Germania nennen, nehmen sie ein – fast. Im Westen kommen sie bis ins Rheinland, im Süden bis zur Donau – und sie hinterlassen ihre Spuren. Viele davon hat man bereits entschlüsselt. Vieles liegt jedoch noch immer im Dunkeln.

Das Renaissance-Experiment

Als Martin Luther im Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablassmissbrauch veröffentlicht, ahnt er nicht, welche Veränderungen in der Welt er damit befördert. Im Zeitalter der Reformation und der Renaissance verändert sich alles: die Religion, die Wissenschaft, die Kunst und der Alltag der Menschen.

Der Essener Dom

Welchen Einfluss im Mittelalter Klöster und Stifte hatten, lässt sich am Beispiel des Essener Doms erkennen. Die Kirche wurde 852 als Frauenstift am Hellweg gegründet und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem einflussreichen Reichsstift mit vielen Ländereien. Das Besondere des Essener Doms: Hier hatten Frauen als Reichsäbtissinnen nicht nur kirchliche, sondern auch weltliche Macht über das Fürstentum um die aufstrebende Stadt Essen – und das über Jahrhunderte.

Der Kalte Krieg – Propagandaschlacht zwischen den Blöcken

Die Schlachten des Kalten Krieges wurden auf vielen Feldern geschlagen. Medien und Kultur spielten dabei eine wichtige Rolle. Amerikanischer Jazz gegen den Sozialistischen Realismus, "Der Schwarze Kanal" gegen die "Rote Optik". Diese Sendereihe beleuchtet das Ringen um die öffentliche Meinung im Kalten Krieg von verschiedenen Seiten. "Kalter Krieg aus dem Äther" schildert, wie die Medien in Ost- und Westdeutschland im Dienst der Propaganda standen. In "Heißer Jazz im Kalten Krieg" reist Benny Goodman zu Zeiten Chrustschows zur ersten Tournee einer amerkanischen Jazz-Bigband in die Sowjetunion.

Der Krieg und ich

Die Doku-Drama-Serie „Der Krieg und ich“ erzählt in acht Filmen kindgerecht die Geschichten junger Protagonisten während des Zweiten Weltkriegs. Die Filme spielen in Deutschland, Polen, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, der Sowjetunion und der Tschechischen Republik. Sie schildern die Geschehnisse in Europa aus der Sicht der Kinder, stellen deren Erleben in den Vordergrund.

Der Völkerbund an der Saar

Der Film schildert die Spannungen zwischen Saarländern, Franzosen und Völkerbund in einer Zeit der Krisen und des Aufstiegs des Nationalsozialismus in Deutschland und erkundet das Saargebiet als einen ersten Modellfall, der die Möglichkeiten und Grenzen internationalen Engagements in lokalen Konflikten aufzeigt. Ausführlicher Hintergrund ergänzt das Angebot.

Dichter dran!

Die Reihe "Dichter dran" blickt in das Leben berühmter Schriftsteller. Goethe badete gerne nackt, Manns ellenlanger Roman von den Buddenbrooks sollte eigentlich gekürzt werden, und Schiller musste wegen der "Räuber" Hals über Kopf fliehen. In sechs kurzen Filmen werden abiturrelevante Werke und ihre Schöpfer mit überraschenden Details aus dem Leben der Dichter und abwechslungsreichen Animationen vorgestellt.

Die Burg im Mittelalter

In szenischen Rekonstruktionen schildert die Sendung das Leben auf einer Ritterburg, erklärt ihren Aufbau und die Funktion der verschiedenen Räumlichkeiten. Die Burg war ein militärischer Stützpunkt, Verteidigung und Kampf spielten eine große Rolle.

Die Deutsch-Französische Brigade

Befehle auf Deutsch und Französisch geben, Sitzungen leiten und den Kasernenalltag organisieren: Normalität für Capitaine Laetitia Bruneau und Oberleutnant Peter Hänisch bei der Deutsch-Französischen Brigade. Die jahrhundertlange Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich ist für die Frauen und Männer dieses 1989 gegründeten binationalen Truppenverbands ferne Vergangenheit. Miteinander arbeiten und leben ist selbstverständlich geworden.

Die Geschichte des Südwestens

Überall im Südwesten - in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz - stößt man auf Spuren einer bewegten Vergangenheit. Die Reihe wird ergänzt durch vielfältige Online-Angebote wie z. B. ein interaktives Lernspiel und einen multimedialen Zeitstrahl.

Die Juden im Mittelalter

Die Juden im Rheintal blicken auf eine lange Geschichte zurück. Sie kann als traurige Geschichte von Verfolgung und Vernichtung erzählt werden, aber auch als die Geschichte eines Volkes mit einer reichen kulturellen Vergangenheit. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend verlagerte sich der Schwerpunkt der jüdischen Diaspora immer mehr vom Nahen und Mittleren Osten nach Europa. Zentrum des jüdischen Lebens waren bereits in der karolingischen Zeit die Niederungen beiderseits des Oberrheins. Als "Chasside Aschkenaze", die „Frommen Deutschlands“ entwickelten sie dort bedeutende Schulen jüdischen Glaubens und prägten das kulturelle Laben der Städte Speyer, Worms, Straßburg und Mainz entscheidend mit.

Die Pfalz

Die Landschaften der Pfalz reichen von der lieblichen Südpfalz über den Pfälzer Wald bis zur Westpfalz, dem einstigen „Armenhaus“. Kriege und bittere Not bestimmten jahrhundertelang das Leben der Menschen. Viele wanderten aus, andere siedelten sich an. Auch wurden immer wieder neue Verdienstmöglichkeiten gefunden, die sich später zu bedeutenden Industriezweigen entwickelten. Die Sendereihe erzählt von Menschen und ihren Schicksalen, von Kultur und Geschichte der Pfalz.

Die Stadt im späten Mittelalter

Wie lebten die Menschen im späten Mittelalter? Was waren ihre Wünsche, was ihre Nöte und Sorgen? Die fünf Sendungen der Reihe „Die Stadt im späten Mittelalter" vermitteln einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Aufwändige Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten.

Entscheide Dich!

"Entscheide dich" ist ein Lernkonzept, das politikferne Jugendliche an politische Diskussionen heranführen soll. Im Mittelpunkt steht echtes Problem eines realen Jugendlichen. Ausziehen aus dem Elternhaus, Gewalt, Homophobie oder Respekt – an Themen aus der eigenen Lebenswirklichkeit entdecken die Schüler die politische und gesellschaftliche Dimension ihres Alltags und versetzen sich in andere Perspektiven. Die Reihe wurde in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) entwickelt.

Evolution - Spezialseite

Woher kommen wir? Wie hat sich die Vielfalt des Lebens auf der Erde entwickelt? Vor 150 Jahren lieferte Charles Darwin die entscheidende These zur Entstehung der Arten. Noch immer sind einige Details ungeklärt, werden neue ausgestorbene Arten entdeckt, von denen manche Lücken im Puzzle schließen und andere neue Fragen aufwerfen. Die Evolutionsforschung ist ein lebendiges Feld, in das wir mit diesem Schwerpunkt einen Einblick ermöglichen wollen.

Finanzkrise

Wie ist es zur weltweiten Finanzkrise gekommen und was hat die aktuelle Krise mit der Tulpenkrise Anfang des 17. Jahrhunderts zu tun? Auch wenn heute vieles komplexer geworden ist, Wirtschaft und Finanzmärkte weltweit miteinander vernetzt sind und Geldströme in erster Linie virtuell zirkulieren – ein wesentlicher wirtschaftlicher Antrieb bleibt seit Jahrhunderten unverändert…

Frage trifft Antwort - Spezialseite

Kann ein einzelner Mensch einen Laster anheben, ein Kamel auf Eiern stehen? Wie funktioniert ein Teleskop und wieso hört Opa eigentlich keine hohen Töne? Das Planet Schule Angebot „Frage trifft Antwort“ hat die Antworten. Jede Menge Informationen in kurzen Videos - kompakt, bunt und voller Überraschungen! Und zu jedem Video gibt’s ein Quiz.

Geschichte der Bundesländer im Südwesten

Das drittgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland wurde 1952 gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im französisch und amerikanisch besetzten Südwesten Deutschlands drei Verwaltungseinheiten eingerichtet worden, die zu einem starken Südweststaat zusammengelegt werden sollten. Eine Volksabstimmung 1951 führte zur Gründung des Landes Baden-Württemberg. Allerdings strebte Südbaden die Wiederherstellung eines eigenständigen Landes Baden an. 1970 kam es dann zu einer weiteren Abstimmung, die über das Schicksal Badens entscheiden sollte.

Giganten der Gotik

Plötzlich wuchsen die Kirchen in die Höhe und die Innenräume strahlten vor Licht. Neue Konstruktionsprinzipien machten es möglich und schufen die typischen hohen Räume mit tragenden Säulen und dem Strebewerk außen. Die beiden Filme der Reihe erklären knapp und anschaulich, was neu und typisch an der Bauweise war und welche Kathedralen für die Stilepoche besonders bedeutend sind.

Internationale Krisen (Produktion 2016)

Die weltweiten Krisen erreichen Europa. Viele der Flüchtlinge, die heute zu uns kommen, sind aus Bürgerkriegsregionen geflohen. Die Reihe „Internationale Krisen“ geht den Ursachen der Konflikte und Kriege in fünf Regionen der Welt nach – in Kuba, Nahost, Nordirland, Jugoslawien und im Irak. Gerade an den lang andauernden Krisen im Nahen beziehungsweise Mittleren Osten lässt sich zeigen, warum politische Lösungen oft so schwierig sind. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Seit 2015 nähern sich die USA und Kuba einander wieder an. Dies könnte die über 50 Jahre lange Feindschaft zwischen Nachbarn beenden.

Judenverfolgung im Nationalsozialismus

Ausgrenzen, enteignen, deportieren, ermorden – die menschenverachtende Konsequenz, mit der das nationalsozialistische Deutschland Rassenpolitik betrieb, ist beispiellos – und wäre ohne einen breiten Konsens innerhalb der Bevölkerung nicht möglich gewesen. Umso wichtiger, den wenigen noch verbliebenen Zeitzeugen Gehör zu verschaffen. Die unterschiedlichen Filme berichten jeweils auf eigene Art und Weise vom Leben und vom Tod in Auschwitz, von wirtschaftlichen und sozialen Repressalien und von mutigen Menschen, die Zuflucht gewähren.

Krieg der Träume

Das Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November 1918 ist für die Menschen in Europa eine Zeit des Aufbruchs und der Beginn einer Reise ins Ungewisse. Der Krieg hat die alte Ordnung der Monarchien und Imperien hinweggefegt. Es beginnt ein intensives, leidenschaftliches Ringen um die beste Utopie, ein „Krieg der Träume“. Demokratie, Kommunismus und Faschismus konkurrieren um die Vorherrschaft.

La ville au bas Moyen Âge

Wie lebten die Menschen im späten Mittelalter? Was waren ihre Wünsche, was ihre Nöte und Sorgen? Die fünf Sendungen der Reihe „Die Stadt im späten Mittelalter" vermitteln einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Aufwändige Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten. Die Reihe gibt es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch. Sie eignet sich für den Einsatz im bilingualen Geschichtsunterricht. Multimedia: Zur Sendereihe gibt es ein Online-Lernspiel. Die Sendungen werden in deutscher, englischer, französischer und türkischer Sprache angeboten.

Marie meets Marx

"Was hat Marx mit mir zu tun?", fragt sich Protagonistin Marie. In alltäglichen Situationen wird ihr schnell klar: Marx hat zu vielen Themen etwas zu sagen. In fünf Folgen führt Marie mit Marx ein kontroverses Zwiegespräch. Auf diese unterhaltsame Weise wird die Theorie des Philosophen in den Kontext unserer modernen digitalisierten Welt übersetzt.

Musik im Mittelalter

Die Sendung dokumentiert die Entwicklung der europäischen Musik des Mittelalters zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert: von der Gregorianik über die Notre-Dame-Epoche bis zur Ars Nova, von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit. Sie zeigt, wie geistliche und weltliche Musik sich gegenseitig befruchteten und sich nach Erfindung der Notenschrift überall in Europa verbreiteten.

Neandertaler

Er war uns ähnlich und doch so anders – der Neandertaler. Hunderttausende von Jahren hat er in Europa und Asien gelebt, bis er eines Tages für immer von der Erde verschwand. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wissen wir, dass es ihn überhaupt einmal gegeben hat. Seitdem rätseln Wissenschaftler: Wie sah er aus? Wie lebte er? Und konnte er eigentlich sprechen? Die beiden Filme geben den neusten Stand der Forschung wieder und zeigen die Rekonstrukteure des legendären Herrn Mettmann aus dem Neandertal bei der Arbeit.

Oft bin ich bang - Kindheit unter Hitler

Jüdische Kinder wurden während des Nationalsozialismus ebenso verfolgt wie Erwachsene und mussten wie Hans Abraham und Hannelore viele Erniedrigungen ertragen, sich verstecken oder kamen sogar ums Leben. Auch für andere Kinder war es nicht leicht: Barbara zum Beispiel vermisste ihren Vater ganz entsetzlich und Anne fühlte sich sehr einsam. Die Reihe berichtet über die Schicksale dieser vier Kinder und erzählt altersgerecht für Schüler ab der dritten Klasse von der bitteren Zeit.

Olympische Spiele (Fassung 2015)

Peking 2008: Boykottdrohungen und Proteste schon im Vorfeld der Spiele lassen befürchten, dass es keine ungetrübten „traumhaften und unvergesslichen Spiele“ (Rogge, Athen 2004) geben wird. Das Pro & Contra dieser Spiele berührt eine alte Diskussion: sind Olympischen Spiele friedensstiftend, unabhängig und politisch neutral? Nach Meinung vieler hätten sie aufgrund der Menschenrechtslage nie nach China vergeben werden sollen. Aber hätten dann die Spiele 2002 in Salt Lake City stattfinden dürfen? In einem Land das Krieg führt? Wie viel Politik vertragen die Spiele und was sagt die Olympische Charta dazu? Der aktualisierte Schwerpunkt hilft Antworten zu finden.

Orte des Erinnerns - Deutschland

"Orte des Erinnerns" ist eine Geschichtsreihe, die geprägt wird durch die Erinnerungen von Menschen an besondere Orte der Zeitgeschichte. Diese Orte haben sich im Laufe der Zeit auch im kollektiven Gedächtnis der Nation als maßgebliche oder gar symbolische Orte der Geschichte herauskristallisiert. In den Filmen kommen Menschen zu Wort, die die Geschichte dieser Orte miterlebt oder auch mitgestaltet haben. Der Blick der Filme gilt nicht nur dem historischen, sondern auch dem heutigen Umgang mit diesen Geschichts-Orten.

Planspiel Atomkrieg

Als Mitte des Jahres 2008 durch die Zeitungen ging, dass auch heute, 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges, noch immer US-Atomwaffen in Westdeutschland lagern, wurden bei vielen wieder alte Ängste wach: Sie erinnerten sich an die Zeit des Kalten Krieges, in der sich die Supermächte waffenstarrend und feindselig gegenüberstanden und ein Krieg mit Atomwaffen drohte. Die zweiteilige SWR-Dokumentation „Planspiel Atomkrieg" führt zurück in diese fast vergessene Zeit. Sie erzählt die Geschichte der Abschreckungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg – von den 50ern bis in die 90er Jahre, von Adenauers Kampf um die Bombe zum Nato-Doppelbeschluss und der Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen im Westen.

RAF - Deutschland im Fadenkreuz

Was Ende der 60er Jahre als Studentenprotest begonnen hatte, weitet sich in den 70er Jahren zu einer Reihe gewalttätiger Terroranschläge aus, die den Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttern und die Gesellschaft zutiefst verunsichern. Die Filmreihe bietet mittels eindringlicher Dokumente einen Überblick über die Chronologie des RAF-Terrors und macht die Emotionalität und Aktualität der Thematik deutlich.

Südkorea: Wirtschaftsmacht am gelben Meer

Vor 50 Jahren ein kriegszerstörtes Agrarland, heute eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt: Den beispiellosen Aufstieg Südkoreas verkörpert die Familie Choi. Während die Großeltern noch immer als Bauern im Zentrum des Landes leben, ist Vater Bong Soo Manager bei einer der großen Werften im Süden. Und ob dessen Sohn Moon Seok einmal in einem der gigantischen Elektronikkonzerne arbeiten wird oder in der Autoindustrie – das strenge staatliche Schulsystem bereitet ihn auf alles vor.

Schwerpunkt Demokratie

Demokratie – das ist erst einmal ein Versprechen. Ein Versprechen auf ein Staats- oder Gemeinwesen, das alle gleichberechtigt an ihm teilhaben lässt. Demokratie wird von den meisten Menschen positiv angesehen, zumindest solange es sich um die verfassungsrechtliche Verheißung handelt. Geht es um ihre Einlösung, also um das, was wir als Politik verstehen, dann sieht es mit der Akzeptanz schon anders aus. Dabei wird dann gerne vergessen, was das besondere an einer Demokratie ist: dass zu ihrem Gelingen alle Akteure eines Gemeinwesens beitragen müssen, die Bürger genauso wie die in die politische Verantwortung gewählten Politiker. Für eine befriedigende und gestaltende Teilhabe an einem Gemeinwesen - ob in Familie, Kommune oder Staat - braucht es Grundlagen. Demokratie als Lebensform, oder Demokratie als Staatsprinzip: der Themenschwerpunkt „Demokratie“ macht für beides unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Alterstufen – sowohl für eine allgemeinere Demokratieerziehung wie für den Politikunterricht. Planet Schule möchte damit Anregungen und Hilfestellungen für einen lebendigen und fairen politischen Diskurs bieten, auf den ein funktionierendes demokratisches Staatswesen so dringend angewiesen ist.

Spuren der NS-Zeit

Die Sendereihe folgt den "Spuren der NS-Zeit" in Südwestdeutschland. An regionalen Geschichtsorten schildern Zeitzeugen ihre oft dramatischen Erlebnisse: von Gefolgschaft und Bewunderung, von Diffamierung und Vertreibung, von Zwangsarbeit und Vernichtung. Die aus der Perspektive der Betroffenen erzählte Geschichte "ihrer Heimat" verortet die Zeit des Nationalsozialismus in der Region und kann Schüler dazu anregen, selbst auf Spurensuche zu gehen.

Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Die Helden der „Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ sind keine Kriegsherren oder Staatenlenker, sondern einfache Soldaten, Frauen, Jugendliche und Kinder. Die Reihe erzählt die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, lässt ihre Schicksale lebendig werden. Die Erlebnisse, die sie in Tagebüchern und Feldpostbriefen festgehalten haben, sind in Spielszenen dargestellt und in eindrucksvolles historisches Film- und Fotomaterial eingebettet.

Tschernobyl

Kurz vor dem Jahrestag des Reaktorunglücks in Tschernobyl tritt das Thema Kernkraft durch die Atomkatastrophe von Fukushima wieder ins Bewusstsein. Die Schreckensmeldungen ähneln sich auffällig. Dabei wird deutlich, dass die Menschen im Umgang mit der atomaren Bedrohung genauso hilflos sind wie 25 Jahre zuvor. Dieser Schwerpunkt erinnert an die Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl und bietet umfangreiche Informationen rund um das Thema Kernkraft.

Was geht mich das an?

Die vierteilige Reihe erzählt Geschichte aus persönlichem Blickwinkel: eine junge Frau, die während des Nationalsozialismus begeistert Hitler folgt; ein Student aus der Protestbewegung, der sich zum RAF-Terroristen radikalisiert; ein DDR-Grenzsoldat, der auf Flüchtende schießen soll; ein Bundeswehr-Soldat, der in den Kosovo-Krieg zieht. Schauspieler verkörpern in jeder Folge einen dieser fiktiven Charaktere, die basierend auf Tagebüchern, Briefen und Biografien entwickelt wurden. Die Fragen dahinter: Warum haben Menschen früher so entschieden? Würde ich heute ähnlich handeln? Ergänzt wird das Schauspiel von Archivmaterial und Experten-Einschätzungen.

Zeitzeugen des Nationalsozialismus / Die App WDR AR 1933-1945

Wie erlebten Kinder den Zweiten Weltkrieg? Wie war Leben und Überleben in Auschwitz? Wie ging es Jungen, die zu Elite-Soldaten erzogen werden sollten? Und was erzählen die besten Freundinnen von Anne Frank über ihre Kindheit? Mit der App und den 360 Grad-Videos "Inside Auschwitz" und "Vogelsang" kommen Zeitzeugen ins Klassenzimmer.

Zurück in die Steinzeit

Leben wie die Steinzeitmenschen – einen Sommer lang. Sechs Kinder und sieben Erwachsene machen eine Zeitreise 5000 Jahre zurück in Vergangenheit. Kein Supermarkt, kein Strom, kein fließend Wasser – stattdessen Pfahlbauhäuser, Feuersteine und Wollschweine. Es ist eine Reise in die Zeit, in der unsere Vorfahren sesshaft wurden. Wie lebten sie, die Menschen der Jungsteinzeit? Und kommen moderne Menschen mit einem Alltag wie vor 5000 Jahren zurecht?

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