Eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten – sogenannte Neobiota – wie der Sonnenbarsch, der Signalkrebs oder das Drüsige Springkraut verdrängen heimische Arten und bringen Ökosysteme aus dem Gleichgewicht.
Invasive Arten vs. heimische Arten
Besonders betroffen ist zum Beispiel die Europäische Sumpfschildkröte, die durch invasive Arten wie den Waschbären oder den Ochsenfrosch nicht nur Nahrung und Lebensraum verliert, sondern auch direkt gefressen wird.
Der Signalkrebs aus Nordamerika dezimiert Insektenlarven, die für die Nahrungskette im Bach entscheidend sind. Das Drüsige Springkraut überwuchert heimische Pflanzen und führt zu ökologisch wertlosen Monokulturen.
Forscherinnen und Forscher kämpfen für Artenvielfalt
Wir treffen Wissenschaftlerinnen und Naturschützer, die etwas gegen die invasiven Arten unternehmen und so helfen, eine möglichst große Artenvielfalt zu erhalten.