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KZ-Schriftzug "Jedem das Seine" | Film

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Am Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald steht die Inschrift "Jedem das Seine". Dieser harmlos wirkende Spruch hat eine komplexe Vergangenheit. In der Antike stand er für Individualität und Gerechtigkeit: Jeder bekommt, was er verdient.  

Umdeutung des Ausdrucks "Jedem das Seine" durch die Nationalsozialisten 

Die Nationalsozialisten verkehrten die Aussage jedoch ins Gegenteil, um die Häftlinge zu verhöhnen. Der Schriftzug wurde absichtlich so am Tor des Konzentrationslagers Buchenwald angebracht, dass ihn die Inhaftierten von innen lesen konnten. Die Buchstaben waren in roter Farbe gehalten und wurden auf der Lagerinnenseite jährlich neu gestrichen. Der Schriftzug war zynisch gemeint und sollte die Häftlinge demütigen In Buchenwald starben zehntausende Menschen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Hinrichtungen. Seitdem hat der Ausdruck "Jedem das Seine"eine negative Bedeutung. Er ist ein Beispiel dafür, wie die NS-Ideologie Sprache veränderte. Der Ausdruck sollte nicht mehr verwendet werden.

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Tor in Auschwitz - "Arbeit macht frei"

"Arbeit macht frei" steht über dem Tor des KZ Auschwitz. Der Schriftzug ist ein Symbol für die Menschenverachtung der Nazis. In ihm steckt aber auch ein Akt des Widerstands.

Mädchenorchester in Auschwitz

Ein Orchester in Auschwitz? Die Nazis ließen die Gefangenen musizieren und setzen die Musik gezielt ein – zu ihrer eigenen Unterhaltung und zur Erniedrigung der Gefangenen.

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Autor/in
planet schule
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