Trude Nohr, geboren 1920 in Köln, erlebt in ihrer Kindheit Gewalt und Missbrauch und wird dann ins Kinderheim gebracht. Mit 22 Jahren wird sie schwanger, es ist ein uneheliches Kind. Sie bekommt keine Unterstützung durch die Behörden, sondern wird bald als sogenannte "Asoziale" verfolgt. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes wird sie von der Polizei aufgegriffen und verhaftet. Die Nazis werfen ihr vor, „eine arbeitsscheue und asoziale Umhertreiberin schlimmster Art” zu sein. Beweise gibt es keine. Wegen „Verdachts auf Prostitution“ kommt sie ins Frauen-KZ Ravensbrück und später in das Lager in Bergen-Belsen.
Kampf um die Rehabilitation nach de Zweiten Weltkrieg
Sie überlebt die fürchterliche Lagerhaft mit viel Glück. Aber wie anderen Betroffenen, die von den Nazis als "Asoziale" verfolgt wurden, wird Trude Nohr nach dem Krieg von der BRD sehr lange eine Entschädigung verweigert. Sie muss um ihre Rehabilitierung kämpfen.
Geschichten von verfolgten Menschen im Nationalsozialismus auf TikTok
Das Format @wahr_so von funk zeigt Geschichten von unterdrückten und verfolgten Menschen im Nationalsozialismus. Informativ und emotional erzählen die beiden Hosts Franziska Höbing und Tom Hoffmann von Menschen, die nicht vergessen werden sollen.
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