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Durchhalten in der Corona-Krise

Wie geht es dir? Kinder und die Corona-Krise

Auf der ganzen Welt kämpfen die Menschen gegen das Coronavirus. Kinder sind von der Pandemie, die alles verändert hat, besonders betroffen. Ihr ganzer Alltag hat sich verändert, Sicherheiten sind weg, alles ist ungewiss und die Erwachsenen sind ratlos. Plötzlich ist alles verboten, was bis vor wenigen Wochen noch selbstverständlich war: zur Schule gehen, die Großeltern besuchen, mit Freunden treffen. Stattdessen sollen alle zu Hause bleiben. Das Leben ist nicht mehr das selbe, bei niemandem. In allen Ländern müssen Kinder nun lernen damit umzugehen. Dabei zeigen sie oft sehr viel Mut und Phantasie.
In der “Reihe: “Wie geht es dir?” erzählen Kinder und Jugendliche aus mehreren Ländern von ihrem neuen Alltag. In kurzen Clips, gefilmt mit dem Smartphone, zeigen sie ihr Zuhause, berichten, wie sie jetzt lernen, spielen und leben und sprechen über ihre Ängste und Wünsche. Ein Traum verbindet sie alle: Die Krise soll bald vorbei sein!

Wie geht es dir? Mona aus Südafrika

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Mona ist 11 Jahre alt und lebt in der Nähe von Pretoria. Sie wohnt auf engem Raum mit ihrer Cousine, ihrer Schwester und ihrer Mutter. Weil alle immer so dicht aufeinander sind, gibt es oft Streit. In Südafrika gilt eine Ausgangssperre, Monas Eltern können darum nicht zur Arbeit gehen. Das Geld ist knapp, die Familie muss jetzt sehr sparen. Aber dennoch müssen sie regelmäßig hinaus gehen, um Lebensmittel einkaufen. Mona hat Angst, dass sie oder ihre Familienmitglieder krank werden könnten. Alle fürchten sich vor dem Virus, weil es keine Schutzmaßnahmen gibt.
So gut es eben geht, versucht Mona zuhause zu lernen. Mona hofft sehr, dass die Krise bald vorbei ist und sie und ihre Freundinnen wieder zur Schule gehen dürfen.

Wie geht es dir? Theonas aus Griechenland

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Theonas ist neun Jahre alt und lebt in der Nähe von Athen. In der Schule hat er vor zwei Monaten zum ersten Mal von dem Coronavirus gehört.Seitdem hat sich viel verändert. Theonas darf nicht mehr in die Schule gehen. Stattdessen lernt er zu Hause, seine Lehrerin schickt ihm alle zwei Tage neue Hausaufgaben. Griechisch, Mathematik, Geschichte und sogar Kunst, alles muss Theonas nun alleine lernen. Er vermisst den Unterricht und die Erklärungen der Lehrerin. Schön ist, dass er nun viel Zeit hat, um mit seinem kleinen Bruder Orfeas zu spielen. Zusammen mit seinem Vater hat sich Theonas sogar beigebracht Gitarre zu spielen. Er hofft, dass im Sommer alles wieder gut ist und die ganze Familie ans Meer fährt.

Wie geht es dir? Luca aus Italien

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Luca ist acht Jahre alt und lebt in Rom. Wegen des Coronavirus muss er seit vielen Wochen zuhause bleiben. Morgens macht Luca Schulaufgaben, manchmal hat er Online Unterricht. Der Unterricht über das Internet war am Anfang recht chaotisch. Jetzt klappt es besser. Alle haben dazu gelernt. Mittags spielt Luca im Garten mit dem Hund oder mit Playmobil in seinem Zimmer.
Am Schlimmsten findet Luca, dass er nicht mehr in den Theaterunterricht gehen darf. Er liebt das Theater, er denkt sich gerne neue Rollen aus und probt jetzt auch im Wohnzimmer. Wenn er Theater spielt, ist das Eingesperrt sein gar nicht mehr so schlimm.

Wie geht es dir? Eva aus der Ukraine

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Eva lebt in Sumy. Sie geht in die sechste Klasse des Gymnasiums und ist eine fleißige Schülerin. Wegen des Coronavirus, dass sich überall verbreitet, muss Eva nun, wie alle, zuhause bleiben. Sie lernt jetzt online und sie findet das gar nicht so schlecht. Sie kann länger schlafen und hat keinen anstrengenden Schulweg mehr. Der Unterricht ist gut organisiert, Eva ist zufrieden. Sie lernt auch neue Dinge, ihre Mutter bringt ihr Kochen bei. Ein schönes Hobby, findet Eva. Einmal in der Woche darf Eva rausgehen, dabei trägt sie immer eine Schutzmaske. Manchmal fährt die Familie in ihre Datscha und in den Garten, den sie dort haben.

Wie geht es dir? Sonja aus Russland

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Sonja geht in die sechste Klasse, sie lebt in Moskau. Zusammen mit ihrer Familie muss sie wegen des Coronavirus nun zuhause bleiben. Keine Schule, keine Treffen mit Freunden. Der Unterricht findet jetzt online statt, zwei Stunden täglich. Die Lehrer schicken auch viele Aufgaben, die Sonja dann zu Hause erledigt. Sonja vermisst den Unterricht und ihre Klassenkameraden. Einsam aber ist sie nicht, ihre Eltern und ihre Verwandten sind auch alle zuhause. Das ist manchmal stressig, aber man kann sich daran gewöhnen, findet Sonja. Die Familie verbringt viel Zeit zusammen, spielt Brettspiele und schaut Filme. Und wenn Sonja traurig ist, dann hilft es die Katze zu streicheln.

Wie geht es dir? Doruk aus der Türkei

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Doruk ist acht Jahre alt, er lebt in Istanbul. Wegen des Coronavirus gilt in der Türkei eine Ausgangssperre. Doruk darf nicht mehr in die Schule, er darf seine Freunde nicht mehr treffen und er darf nicht einmal auf die Straße gehen. Wenn sein Vater einkaufen war, traut Doruk sich nicht ihn einfach so zu umarmen wegen der Infektionsgefahr. Doruk versucht das Beste aus der Situation zu machen. Das Basketballtraining findet jetzt eben im Wohnzimmer statt. Fitnessübungen, Wurfübungen, alles macht er zuhause.  Der Unterricht wird online abgehalten. Doruk hat sich mittlerweile fast daran gewöhnt. Über Videochat spricht er mit seinen Freunden. Das funktioniert sehr gut und tröstet hinweg über die Einsamkeit. Doruks größter Wunsch ist einfach mal wieder raus zu gehen und ein Eis zu essen.

Wie geht es dir? Joshi aus der Türkei

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Joshi lebt in der Türkei. Er ist Deutscher und wohnt mit seinen Eltern in Istanbul. Wenn der 14-Jährige aus dem Fenster schaut, sieht er den Bosporus, es ist ein wunderschöner Ausblick. Das ist für Joshi aber ein schwacher Trost, denn wie alle Kinder und Jugendlichen in der Türkei darf er wegen der Corona-Ausgangssperre nicht mehr nach draußen. Seit Wochen ist er eingesperrt in der Wohnung. Er beneidet die Gleichaltrigen in Deutschland, die draußen spazieren gehen dürfen und Sport machen. Joshi hält sich auf einem Heimtrainer fit. Ihm fehlt das Leben auf den Straßen und die Treffen mit seinen Freunden. Um sich und seine Freunde aufzuheitern, produziert er Videoblogs mit lustigen Geschichten.

Wie geht es dir? Aras aus der Türkei

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Aras geht in die Grundschule, er ist neun Jahre alt. In der Türkei gilt eine Ausgangssperre wegen des Coronavirus. Der Drittklässler darf nicht mehr in die Schule. Er vermisst den Pausenhof und das Spielen mit seinen Freunden. Der Unterricht findet jetzt online statt, so kann er lernen und mittlerweile seine Freunde sogar per Videochat sehen.
Sein Tablet ist Aras größter Schatz: Hier findet er seine Spiele, trifft seine Freunde, lernt und kann Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Manchmal schaut Aras auch Schulfernsehen und nimmt an den Bastelstunden im Fernsehen teil. Mittags liest er, macht Computerspiele und ist mit seinen Eltern zusammen. Das ist manchmal auch ganz schön und tröstet über vieles hinweg, was im Moment nicht stattfinden kann.

Video-Wettbewerb

Die Corona-Krise hat die Welt fest im Griff. Die Nachrichten überschlagen sich, gleichzeitig erscheint vielen Menschen der Alltag wie eingefroren. Unser Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie wird unsere Zukunft sein?
Wir laden ein zu einem Videowettbewerb, um Antworten auf diese Frage zu bekommen.

Thema: Wir befinden uns im Jahr 2040. Das Corona-Virus hat die Welt verändert. Wie leben wir? Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren sind eingeladen in kurzen Clips die Geschichte unserer Zukunft zu erzählen.

Ellis kleine Corona Lehre

Winzige Wohnung – was nun?

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Elli muss zu Hause bleiben, wie alle. Denn das Coronavirus ist sehr ansteckend und es gibt noch kein wirksames Mittel dagegen. Elli hat zu Hause wenig Platz. Aber auch auf engem Raum kann man tolle Sachen machen. Elli und Cosmo haben großartige Einfälle – leider findet Papa nicht alle Ideen gut.

Corona ohne Opa und Oma?

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Elli darf nicht zu ihrer Oma. Auch dann nicht, wenn Elli sich ganz gesund fühlt. Die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus ist zu groß. Oma besuchen geht also zurzeit nicht, trotzdem können die beiden Spaß miteinander haben. Elli hat da eine gute Idee.

Wie kann ich Corona bekämpfen?

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Superkräfte bräuchte man, denkt Elli. Dann würde sie das Coronavirus in Windeseile verjagen, verhauen, vernichten. Leider lautet die Devise ganz anders: Bleib zuhause! Triff niemanden! Eine echt langweilige Art, das Virus zu bekämpfen. Gegen die Langeweile lässt sich aber etwas unternehmen.

Total wütend!

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Ellis Papa geht ihr mächtig auf die Nerven. Eigentlich mag Elli ihren Papa. Aber nicht ununterbrochen, Tag für Tag. Leider gibt es kein Entrinnen. Denn wegen des Coronavirus müssen beide ständig zuhause sein. Deshalb haben Elli und ihr Papa jetzt oft Streit. Das geht so nicht weiter. Cosmo überlegt sich ein paar Änderungen für den Familienalltag: Alle Mitbewohner dürfen sich etwas wünschen, damit das Zusammenleben besser klappt. Dazu gehört auch, dass jede und jeder mal alleine sein darf.

Knietzsche und das Coronavirus

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