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Sendungsinhalt: Vom Ende der guten Hoffnung - Die überwachte Schwangerschaft

Ein körperlich und geistig gesundes Kind auf die Welt zu bringen, ist der Wunsch einer werdenden Mutter. Groß ist die Verlockung, möglichst viel über das Kind schon vor seiner Geburt zu erfahren. Das Angebot an vorgeburtlichen Untersuchungen ist umfangreich, und einige mögliche Krankheiten und Behinderungen eines Kindes können Mediziner heute schon sehr früh feststellen, so auch das Down-Syndrom. Therapien gibt es dafür nicht. Als Alternative zum Leben mit einem behinderten Kind erwägen viele Betroffene einen Schwangerschaftsabbruch. Wann ist ein Leben lebenswert, wann nicht? Gibt es ein Recht auf Nicht-Wissen? Der Film stellt die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik dar und zeigt, vor welchen ethischen Herausforderungen werdende Eltern heute stehen.

Vom Ende der guten Hoffnung

Kapitelübersicht:

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Verunsicherung

00:00 – 02:49

Werdende Mütter stehen heutzutage vor einem umfangreichen Angebot an vorgeburtlichen Untersuchungen. Einige Krankheiten und Behinderungen des ungeborenen Kindes können Mediziner heute schon sehr früh feststellen. Bei einer Ultraschalluntersuchung schauen Ärzte vor allem nach dem Wachstum des Kindes, aber auch den Zustand einzelner Organe können sie so beurteilen.

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Fruchtwasseruntersuchung – und dann?

02:49 – 07:00

Bei einer Fruchtwasserpunktion entnehmen die Ärzte das Fruchtwasser, in dem das Kind in der Gebärmutter schwimmt. Darin finden sich Zellen des Kindes, die dann genetisch untersucht werden. So können bereits im Mutterleib Erbkrankheiten festgestellt werden. Das Wissen über den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes stellt werdende Mütter vor ethische Herausforderungen.

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Gen-Check des Ungeborenen

07:00 – 09:49

Eine Fruchtwasserpunktion kann zu Komplikationen führen. Ein Bluttest dagegen ist völlig risikolos. Für einen Gen-Check des Ungeborenen reicht inzwischen schon eine Blutprobe der Mutter. Der Test analysiert Bruchstücke des kindlichen Erbguts, die im Blut der Mutter schwimmen. Dabei wird nur ein Teil der erblichen Erkrankungen erfasst, unter anderem die Trisomie 21, das so genannte Down Syndrom.

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Rasterfahndung

09:49 – 12:17

Was wäre, wenn der Bluttest, der das Down Syndrom bei einem Ungeborenen erfasst, jeder schwangeren Frau empfohlen werden würde? Viele Menschen mit Down-Syndrom empfinden den Bluttest als Angriff auf ihr Lebensrecht. Denn einmal entdeckt werden in Deutschland mehr als 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.

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Schöne neue Welt

12:17 – Ende

Das gläserne Baby ist kein fernes Zukunftsszenario. Schon jetzt ist es möglich, bei einem ungeborenen Kind das gesamte Erbgut zu untersuchen. Aber ist das wünschenswert? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit solchen Informationen um.