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Sendungsinhalt: Frieden

Paris 1919: Politiker aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien und anderen Staaten verhandeln auf der Friedenskonferenz über die Zukunft Europas: Die Großmächte dominieren die Verhandlungen mit dem Ziel, die eigene Vormachtstellung in der Welt zu sichern. Die deutsche Delegation hat keine Wahl, sie muss den Versailler Vertrag unterschreiben, der das Land zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und hohen Reparationszahlungen verpflichtet.

Filmskript: Frieden

Frieden

Kapitelübersicht:

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Beginn der Friedenskonferenz in Paris

00:00 – 08:25

Die Französin May erlebt die ersten Friedenstage in Paris und lernt bei einer Ausweiskontrolle den Anarchisten Dragui kennen. Gleichzeitig findet in Paris die große Friedenskonferenz statt – ohne den Kriegsverlierer Deutschland. Alle beteiligten Nationen fordern ihren Anteil am Kriegsgewinn, allen voran Italien: Minister Crespi will die kroatische Stadt Fiume für sein Land. Das missfällt den Amerikanern.

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Ohne Stimme: die französische Kolonie Indochina

08:25 – 15:21

Während May Piqueray immer tiefer in die Anarchisten-Szene eintaucht, laufen die Friedensverhandlungen auf Hochtouren. Doch nicht alle Nationen sind willkommen. Der Vietnamese Ai Quoc darf nicht als Delegierter an der Konferenz teilnehmen, obwohl seine Landsleute für Frankreich gekämpft haben. Denn Vietnam gehört zur französischen Kolonie Indochina und die westlichen Siegermächte haben kein Interesse daran, ihre weiße Vormachtstellung aufzugeben.

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Friedenskonferenz: Ringen um die Beute

15:21 – 21:01

Die Friedenskonferenz stockt - Italiener und Franzosen wollen ihre Maximalforderungen durchsetzen, aber die Amerikaner geben die Linie vor. Als die Deutschen schließlich mit den ersten Bedingungen für den Friedensvertrag konfrontiert werden, sind sie zutiefst schockiert. Die Wut über die Niederlage wächst und schnell sind Schuldige gefunden: der Kaiser, die Offiziere, die Revolutionäre, die SPD. Auch Feldwebel Rudolf Höß kann die „Schmach“ der Niederlage nicht akzeptieren und quittiert seinen Dienst.

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Harter Frieden: Der Versailler Vertrag

21:01 – Ende

Am 28. Juni 1919 unterzeichnet Deutschland den Versailler Vertrag. Das Reich verliert zahlreiche Gebiete, muss horrende Reparationen zahlen. Die Schmach über den „Schandfrieden“ sitzt tief, das Ergebnis von Versailles ruft unzufriedene Akteure auf den Plan. Der ehemalige Feldwebel Höß lässt sich bei einer bewaffneten Truppe in den ehemaligen Ostgebieten anwerben, die gegen den Verlust der alten Reichsgrenzen kämpft. Derweil sammelt die Französin May Munition für die Pariser Anarchisten-Szene an alten Kampfplätzen.