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Sendungsinhalt: Klänge der Welt: Appenzell

Bei den Bauern im Schweizer Appenzellerland sind noch uralte Bräuche zu finden. Hier lebt eine Musiktradition, die von alters her Menschen, Tiere und Landschaft verbindet. Bei der Alpauffahrt und beim Abtrieb, beim Feierabend auf der Alp und bei festlichen Gottesdiensten im Tal singen die Sennen „Rugguserli“ - einen mehrstimmigen Naturjodel ohne Worte, der so archaisch wirkt wie die Gebirgslandschaft des Alpsteins.

In den Bergen schlägt das Wetter oft schnell um, und Nebel behindert die Sicht. Das auf der Alp verstreute Vieh zu finden, dabei helfen die Kuhschellen ebenso wie der Lockruf der Sennen, in dem einige den Ursprung des Naturjodels sehen.

Die Alpwirtschaft im Appenzellerland ist kein Nostalgiebetrieb, die Melkmaschine hat längst Einzug gehalten. Dennoch können die Sennen mit Betrieben im Tal oder Massentierhaltung nicht konkurrieren. Sie sind heute hoch subventionierte Landschaftspfleger. Denn ohne Bewirtschaftung gäbe es keine Alpwiesen mehr, und eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft würde verschwinden.

Filmskript: Klänge der Welt: Appenzell

Appenzell

Kapitelübersicht:

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Räucheln gegen böse Geister

00:00 – 01:54

Josef Manser verbrennt in der Weihnachtszeit Stechpalmenzweige und trägt den Rauch durch Haus und Hof - ein alter Brauch, der das Haus und seine Bewohner beschützen soll.

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Berge und Musik

01:54 – 03:11

Zum Leben im Appenzellerland gehört eine Musik, die so archaisch wirkt wie die Gebirgslandschaft des Alpsteins mit seinem höchsten Gipfel, dem Säntis.

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Alpfahrt

03:11 – 05:31

Zum Sommeranfang bringen die Sennen ihr Vieh auf die Gebirgsweiden. Ihr Gesang und der Klang der Kuhglocken begleitet den traditionellen Zug. Oben angekommen wird die Alp eingeläutet und eingesungen.

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Rugusserli

05:31 – 07:56

Josef Manser ruft seine Kühe frühmorgens zum Melken in den Stall. Ist der Lockruf der Ursprung für den Naturjodel der Sennen? Altertümlich geht es auf der Alp nicht zu. Auch hier wird mit der Melkmaschine gemolken.

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Alpkäse

07:56 – 10:46

Die Alpwirtschaft ist hoch subventioniert. Benni Hohlenstein produziert Alpkäse - im Kupferkessel über dem Holzfeuer: früher die einzige Art, die Milch zu konservieren. Die Molke wird an die Schweine verfüttert.

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Milchwirtschaft im Appenzell (1)

10:46 – 14:19

Josef Manser bringt seine Milch täglich ins Tal und mäht dort seine Wiesen um Heu für die Winterfütterung zu haben. Die Milchwirtschaft ist lebenswichtig im Appenzell, da die Böden sich nicht zum Getreideanbau eignen.

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Ursprünge des Naturjodels

14:19 – 18:32

Am Feierabend treffen sich die Sennen zum Rugusserli-Singen und Taler-Schwingen. Musikforscher Jo Manser sucht nach den Ursprüngen dieser archaischen Gesänge, die mündlich überliefert wurden.

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Milchwirtschaft im Appenzell (2)

18:32 – 20:14

Die Sennen sind hochsubventionierte Landschaftspfleger. Mansers Sohn Bruno bewirtschaftet seinen Hof im Tal im Nebenerwerb. Anders lohnt es sich nicht.

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Betruf

20:14 – 23:20

Der alte Senn Alber Nef singt jeden Abend am Gipfelkreuz ein Gebet für alle - mit einem Milchtrichter als Verstärker. Die Appenzeller Sennen leben im Einklang mit Gott und der Natur.

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Viehschau

23:20 – 24:59

Die Rückkehr von der Alp im Herbst wird mit einer Viehschau begangen. Die meisten Bauern sind Züchter.

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Winter

24:59 – Ende

Im Winter fressen die Kühe im Stall das Heu des Sommers. Die Bauern im Appenzellerland führen ein ruhiges Leben, mit viel Gottvertrauen. Dies drückt sich in ihrer Musik aus: bei der Chorprobe der Sennen in der Kirche.