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Irmgard Keun

Kapitelübersicht:

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Irmgard Keun - eine von uns

00:00 – 01:44

Irmgard Keun, die wichtige Autorin der Neuen Sachlichkeit, wird 1905 in Berlin geboren und wächst in einer bürgerlichen Familie in Köln auf. Ihr Erstlingswerk "Gilgi, eine von uns" macht sie 1931 schlagartig berühmt. Kurz darauf erscheint ihr zweiter Roman "Das kunstseidene Mädchen", der ebenfalls ein großer Verkaufserfolg wird.

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"Das kunstseidene Mädchen"

01:44 – 03:22

Doris, die Hauptfigur des Romans, ähnelt der Autorin und repräsentiert gleichzeitig ein unkonventionelles Frauenbild. Sie gibt ihr überschaubares Leben auf und geht nach Berlin, ins kulturelle Zentrum der Zeit. Ihre Sehnsucht nach "Glanz" versucht sie in der modernen Großstadt zu stillen.

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Flucht vor den Nationalsozialisten

03:22 – 04:41

Eine selbstbewusste, freizügige Heldin – Keuns Literatur kommt unter Hitler nicht gut an. Ihre Bücher werden verboten, Keun flieht nach Belgien. Im Exil ist sie finanziell ruiniert und beginnt zu trinken.

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Neue Sachlichkeit

04:41 – 07:30

Doris, die Romanfigur, verkörpert die Flapperin, eine junge, modebewusste Frau, die sich biederen Traditionen wiedersetzt – ähnlich wie Betty Boop aus den zeitgenössischen Zeichentrickfilmen. In Berlin kommt zu der Zeit die Neue Sachlichkeit auf. Diese Literaturströmung berichtet beobachtend und realistisch über den Alltag – so wie Keun in ihrem Buch.

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Das Leben danach

07:30 – Ende

Die kurzzeitig totgeglaubte Autorin zieht zurück nach Köln. Wie bei ihrer Heldin Doris, die am Ende des Romans mit leeren Händen dasteht, geht Keuns eigene berufliche Karriere nach dem Krieg nur schleppend voran. Nach einem kurzen Comeback stirbt die "deutsche Humoristin", wie Kurt Tucholsky sie nannte, 1982 an Lungenkrebs.