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Sendungsinhalt: Monterrey: Energie aus Müll

In der mexikanischen Millionenstadt Monterrey wird es immer schwieriger, die Tausende Tonnen Müll, die täglich produziert werden, zu entsorgen oder zu recyceln. Etwa 70 Prozent der Materialien sind wiederverwertbar wie Papier, Kunststoff oder Metall. Der Rest ist organischer Müll, von dem die Hälfte weiter genutzt werden kann. Öffentliche Behörden haben zusammen mit privaten Unternehmen ein neues Energiekonzept entwickelt: Der organische Abfall wird abgebaut und das dabei entstehende Methan genutzt, um zum Beispiel Motoren zu betreiben oder Strom zu erzeugen. Ein Beispiel, das Schule machen könnte, denn zahlreiche Millionenstädte haben mit wachsenden Müllproblemen zu kämpfen.

Filmskript: Monterrey: Energie aus Müll

Monterrey: Energie aus Müll

Kapitelübersicht:

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Wohin mit dem Müll?

00:00 – 04:49

In Mexiko fallen pro Jahr rund 46 Millionen Tonnen Müll an. Bislang wurde der Abfall vorwiegend auf Deponien entsorgt. Doch der Platz dafür ist begrenzt. Eine vorbildliche Lösung haben Politiker und Unternehmen in Monterrey gefunden: Aus organischem Müll entstehen alternative Energien. Dabei wissen viele Mexikaner gar nicht, was mit ihrem Müll passiert.

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Monterrey setzt auf Bio-Gas

04:49 – 07:43

Die Lösung des Müll-Problems: eine ganzheitliche Abfallwirtschaft. 70 Prozent der Müllmenge in Monterrey wird recycelt; 30 Prozent ist organischer Müll, wovon die Hälfte brauchbar ist. Bei der Verbrennung entsteht das Treibhaus-Gas „Methan“. Es kann genutzt werden, um Strom zu erzeugen.

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Saubere Energie

07:43 – Ende

Mehrere Unternehmen in Monterrey verarbeiten Millionen Tonnen Müll zu Bio-Gas. Das gewonnene Methan reicht für eine flexible Stromversorgung der Stadt: beispielsweise für die Straßenbeleuchtung, für Motoren und die U-Bahn-Stationen. Der Müll einer Millionenstadt als saubere, nachhaltige Energiequelle? Dies könnte eine Lösung für viele Großstädte sein.