Am 26. April 1986 kommt es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zu einem Super-GAU - dem größten anzunehmenden Unfall und der schlimmsten Reaktorkatastrophe der Geschichte. Bei einem fehlgeschlagenen Sicherheitstest explodiert der Reaktorblock 4 und schleuderte riesige Mengen radioaktiver Strahlung in die Luft. Diese unsichtbare Gefahr breitet sich über halb Europa aus, während die Sowjet-Regierung den Unfall zunächst verschweigt. Erst Tage später wird durch Messungen in Schweden das Ausmaß der Katastrophe bekannt.
Der Atomunfall von Tschernobyl und seine Folgen
Die Folgen sind verheerend: Menschen in der Nähe werden schwer verstrahlt, ganze Städte evakuiert, über 100.000 Menschen verlieren ihre Heimat. Die Stadt Prypjat wird zur Geisterstadt, die Region ist bis heute unbewohnbar. Tausende Helfer, die als „Liquidatoren“ arbeiten, setzen ihr Leben aufs Spiel, um die Strahlung einzudämmen.
Tschernobyl erinnert uns noch 40 Jahre später daran, wie gefährlich Atomkraft sein kann.