Tschernobyl

Was ist 1986 in Tschernobyl passiert? | Film

Stand

Von Autor/in Claudia Heidenfelder

Am 26. April 1986 kommt es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zu einem Super-GAU - dem größten anzunehmenden Unfall und der schlimmsten Reaktorkatastrophe der Geschichte. Bei einem fehlgeschlagenen Sicherheitstest explodiert der Reaktorblock 4 und schleuderte riesige Mengen radioaktiver Strahlung in die Luft. Diese unsichtbare Gefahr breitet sich über halb Europa aus, während die Sowjet-Regierung den Unfall zunächst verschweigt. Erst Tage später wird durch Messungen in Schweden das Ausmaß der Katastrophe bekannt. 

Der Atomunfall von Tschernobyl und seine Folgen

Die Folgen sind verheerend: Menschen in der Nähe werden schwer verstrahlt, ganze Städte evakuiert, über 100.000 Menschen verlieren ihre Heimat. Die Stadt Prypjat wird zur Geisterstadt, die Region ist bis heute unbewohnbar. Tausende Helfer, die als „Liquidatoren“ arbeiten, setzen ihr Leben aufs Spiel, um die Strahlung einzudämmen.  

Tschernobyl erinnert uns noch 40 Jahre später daran, wie gefährlich Atomkraft sein kann.

Stand
Autor/in
Claudia Heidenfelder
Online bis

Was ist 1986 in Tschernobyl passiert?

1986 explodiert ein Reaktor im Atomkraftwerk Tschernobyl. Die radioaktive Wolke zieht über ganz Europa. Der kurze Erklärfilm zeigt den Atomunfall und seine Folgen.

total phänomenal · Kernkraft (2016)

Der Film erklärt wie Kernspaltung funktioniert. Außerdem, wie es zur Atomkatastrophe von Fukushima kommen konnte. Für den Unterricht ab Klasse 5.

total phänomenal SWR