Bild von einem Judenstern

Spuren der NS-Zeit

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Die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten hat Spuren hinterlassen. Auch nach über 60 Jahren sind sie lesbar – in Gebäuden und Gedenkstätten, auf Gedenktafeln, an Gedenktagen. Sie mahnen zur Wachsamkeit, rufen nach einem "Nie wieder!". Sie sollen eine fortdauernde Erinnerung wachrufen, auch für eine Zeit, in der die Zeitzeugen dieser menschenverachtenden Diktatur nicht mehr leben werden.

Ein Archiv von Zeitzeugen aus der NS-Zeit

Die Quelle mündlicher Überlieferung, das individuelle "Erinnerungsarchiv" unserer Großeltern und Urgroßeltern, wird versiegen. Die gerade für junge Menschen bedeutsame personalisierte Form der Geschichtsvermittlung wird dann nicht mehr stattfinden können. Für planet schule haben wir daher ein solches "Erinnerungsarchiv" zusammengestellt: in Dokumentationen mit großem Anteil von Zeitzeugenschilderungen und in dem O-Ton Archiv "Meine Geschichte".

Die Spuren der NS-Zeit sollen mit diesen Sendungen auch in Zukunft durch die individuellen Erlebnisse der Zeitzeugen lebendig bleiben.

Alle Themen zum Schwerpunkt Spuren der NS-Zeit

Vater, Mutter, Hitler · Begeisterung und Zweifel

Anfang der 1930er Jahre geht es Deutschland schlecht, die politische Lage ist instabil. Als Adolf Hitler 1933 die Macht ergreift, setzen viele Menschen große Hoffnung in ihn.

Vater, Mutter, Hitler SWR Fernsehen

Vater, Mutter, Hitler · Krieg und Verderben

Der Film zeigt am Beispiel von einer Frau, eines SS-Mannes, eines Lehrers im Widerstand und einer jüdischen Mutter die unterschiedlichen Schicksale während des Zweiten Weltkriegs.

Vater, Mutter, Hitler SWR Fernsehen

Die Mordfabrik Grafeneck auf der Schwäbischen Alb

Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Hier starben zwischen Januar und Dezember 1940 etwa 11 000 Menschen durch Kohlenmonoxidgas. Grafeneck war damit der erste Ort im nationalsozialistischen Deutschland, an dem Menschen systematisch und „industriell" ermordet wurden.
Die Morde von Grafeneck gehören zu den schrecklichsten Verbrechen der Nationalsozialisten. Die Opfer, meist körperlich oder psychisch beeinträchtigt, stammten aus Krankenanstalten und Heimen im heutigen Baden-Württemberg, in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Morde waren Teil der von den Nationalsozialisten sogenannten „Aktion T4" oder „Euthanasie-Aktion". Sie verdeutlichen die menschenverachtende Politik und Ideologie des NS-Regimes und seiner Verantwortlichen. Diese mordeten, weil sie Nahrungsmittel sparen wollten, Platz für Militärlazarette benötigten und weil sie sich von der Ermordung der Schwachen und Kranken eine Gesundung des „Volkskörpers" versprachen. Die Opfer bezeichneten sie als „lebensunwerte Ballastexistenzen" und „seelenlose Menschenhülsen".
Im Zentrum dieser Dokumentation stehen drei Opfer und deren Hinterbliebene: Emma Dapp, deren Enkel Hans-Ulrich eine Biografie seiner Großmutter geschrieben hat; Martin Bader, dessen Sohn Helmut das Leben des Vaters recherchiert hat; und Dieter Neumaier, der als Kind ermordet wurde und dessen älterer Bruder ihn nie vergessen hat.

Spuren der NS-Zeit SWR

Lernmaterial zum gesamten Schwerpunkt

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Autor/in
planet schule