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Die App WDR AR 1933-1945

Die App "WDR AR 1933-1945" holt über Smartphone und Tablet Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und ihre Geschichten ins Klassenzimmer.

Dazu verwendet die App eine spezielle Technik aus dem Bereich der Augmented Reality, die zwischen realem Raum und virtuellen Bildern eine Verbindung schafft. Die Kamera des Smartphones oder Tablets nimmt dabei die Umgebung der App-Nutzer auf, wie etwa den Klassenraum. In diese Umgebung setzt die App dann eine Holografie: Ein Interview mit einer Zeitzeugin zum Beispiel oder eine andere Simulation. Auf dem Bildschirm des Smartphones oder Tablets erscheint es dann, als ob sich die Zeitzeugin im gleichen Raum befände wie der Nutzer.

Bisher umfasst die App drei Erzählungen aus dem Bereich "Kriegskinder", das Angebot wird jedoch stetig erweitert. Im nächsten Schritt folgen Erinnerungen von Freundinnen von Anne Frank und dann Erzählungen von jungen Soldaten.

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Kriegskinder – Augmented Reality Doku zum Zweiten Weltkrieg

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?

Die Anwendung funktioniert aktuell auf iPhones oder iPads ab dem Betriebssystem iOS 11 und auch auf neueren Android-Geräten (etwa ab Galaxy S8). Sie soll auch für ältere Betriebssysteme nutzbar gemacht werden.

Die App benötigt 120 MB Speicherplatz. Die Erzählungen können dann einzeln – ebenfalls kostenfrei – in die App geladen werden. Sie können aus der App auch einzeln wieder gelöscht werden. Die Geschichten sind jeweils etwa 200 MB groß. Daher ist es ratsam sich für das Herunterladen in ein W-LAN Netz einzuwählen. Sind die Geschichten einmal heruntergeladen, funktioniert die App auch ohne Internetzugang. Besteht in der Schule keine verlässliche Internetverbindung, können Schülerinnen und Schüler sich die Daten als Vorbereitung auf den Unterricht zu Hause herunterladen. Die Verwendung von Kopfhörern kann das Erleben für den Zuschauer noch intensiver machen.

Hinweis: Die App beinhaltet Simulationen, die sich thematisch an das Kriegsgeschehen anlehnen. Es gibt keine expliziten Gewaltdarstellungen, dennoch können die Bilder und Geräusche beispielsweise für Schülerinnen und Schüler mit eigener Kriegs- und Fluchterfahrung herausfordernd sein. Helfen kann in diesem Fall, die Interviews mit etwas mehr räumlichem Abstand zu betrachten (zum Beispiel über die Schulter eines Mitschülers, der das Tablet hält) und keine Kopfhörer zu nutzen. Dadurch entsteht zu den Erzählungen der Zeitzeuginnen und den Simulationen mehr Distanz.

Wie bedient man die App?

Nach dem die App auf Smartphone oder Tablet installiert wurde, kann es losgehen:

  1. Um an einer Erzählung teilzuhaben, muss zunächst die entsprechende Datei in die App geladen werden. Das geht bei einem stabilen W-LAN Zugang relativ schnell. Ist der Download abgeschlossen, lässt sich die Erzählung öffnen.
  2. Die Kamera des Smartphones oder Tablets filmt nun den Boden des Raumes, in dem sich der Nutzer befindet. Es erscheint ein weißer Kreis auf dem Bildschirm, der anzeigt welchen Bereich die Kamera gerade fokussiert. Das Programm scannt so den Raum und sucht nach einem geeigneten Punkt, um das Hologramm der Zeitzeugin zu platzieren.
  3. Sobald eine passende Stelle gefunden ist, füllt sich der Kreis weiß. Nun lässt sich der Kreis mit dem Finger berühren und das Hologramm wird platziert. Die Erzählung beginnt.
  4. Neben dem Hologramm der Zeitzeugin gibt es zusätzliche Animationen, die auf die jeweilige Erzählung abgestimmt sind. Das Smartphone kann während der Erzählung durch den Raum bewegt werden. Dadurch lassen sich die zusätzlichen Animationen besonders gut entdecken.