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Sendungsinhalt: Woher kamen sie?

Als Erste kamen die Krieger: Schwer bewaffnete Reiter, die im dritten Jahrhundert nach Christus den römischen Limes überrannten. Ihnen folgten die Siedler. Und während das römische Imperium immer schwächer wurde, siedelten sich im Südwesten Deutschlands neue Völker an: die Sueben und Alamannen, die einst zwischen Oder und Elbe lebten. Der Film erkundet die Gründe für den Limessturm und die anschließende Einwanderung der Germanen. In einem Experiment klären wir, wie die germanischen Krieger schwer bewaffnet, aber ohne Steigbügel reiten konnten.

Filmskript: Woher kamen sie?

Woher kamen sie?

Kapitelübersicht:

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Überfälle der Germanen

00:00 – 03:32

Ab dem dritten Jahrhundert nach Christus wird der Schutzwall der Römer gegen die Germanen, der Limes, immer wieder von den Germanen angegriffen. Die Grenze war schlecht geschützt, da im Römischen Reich Unruhe herrschte und viele Soldaten vom Limes abgezogen worden waren, um im Osten gegen die Perser zu kämpfen. Römischen Quellen zufolge überfielen die Stämme der Sueben und Alamannen das reiche Gallien, das römische Kernland hinter den Alpen und das grenznahe Hinterland des Limes.

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Germanen waren hervorragende Reiter

03:32 – 06:19

Die germanischen Krieger ritten bei ihren Überfällen mit Schwert und Schild bewaffnet, aber ohne Steigbügel. Ein Reitlehrer und seine Schülerin demonstrieren, dass das Reiten ohne Steigbügel möglich ist. Hält man aber zusätzlich Waffen in beiden Händen, ist es nicht leicht, das Gleichgewicht zu halten. Die Germanen müssen hervorragende Reiter gewesen sein.

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Beute der Germanen

06:19 – 08:18

Die Germanen raubten Menschen, Vieh und Schmuck bei ihren Überfällen. Besonders hatten sie es aber auf Metall abgesehen, da dies in ihrer Heimat rar und somit teuer war. Flüsse wie Rhein und Donau wurden aber von den Römern mit schnellen Patrouillenbooten überwacht. Die einfachen Flöße der Germanen waren deutlich unterlegen, weshalb hin und wieder Beute in den Flüssen landete. Eine gute Quelle für Archäologen.

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Barbarenschatz von Neupotz

08:18 – 11:47

Berühmt wurde der sogenannte Barbarenschatz von Neupotz am Rhein, der heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt wird. Kunstgegenstände und Tafelsilber wurden von den Germanen zerhackt zum besseren Verteilen. Begehrt waren nicht die kunstvollen Werke an sich, sondern die Materialien, aus denen sie bestanden. Diese wurden gerecht aufgeteilt.

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Völkerwanderung der germanischen Stämme

11:47 – Ende

Es blieb nicht nur bei Überfällen und Raubzügen. Durch klimatische Veränderungen mussten die Germanen auf Wanderschaft gehen. Den germanischen Kriegern folgten Siedler. Die Römer hatten den Limes aufgegeben und zogen sich immer weiter zurück. So kamen die Sueben und Alamannen in den heutigen Südwesten Deutschlands.