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Sendungsinhalt: Wie stylten sie sich?

Langes Haar war bei den Germanen das Vorrecht des freien Mannes. Sklaven wurden die Haare geschoren. Wenn die freie Germanenfrau einen Eid schwor, dann stolz auf ihren meist blonden Zopf. Und sie ging selten ungeschminkt aus dem Haus: Lippenrot, Lidschatten und Rouge waren weit verbreitet, das haben die Archäologen nachgewiesen. Dass die Germanen im Südwesten reinlich waren, beweist unser Experiment. Aus feingesiebter Buchenholzasche und Ziegentalg stellen wir Seife her, „Seipfa“ wie sie selbst es nannten. Auch die Kleidung webten und färbten die Germanen im Südwesten selbst. Sie benutzten hauptsächlich Wolle und Leinen, liebten kräftige Farben und webten gern „vierbindige Gleichgradköper“. Wir alle tragen diese Stoffart heute noch: mit unserer Jeans!

Filmskript: Wie stylten sie sich?

Wie stylten sie sich?

Kapitelübersicht:

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Haarpflege

00:00 – 02:54

Bei den Germanen waren lange Haare ein wichtiges Symbol für Freiheit. Sklaven wurden die Haare geschoren, auch um die bei den Römern beliebten blonden Haare zu verkaufen. Wie die germanischen Stämme im Südwesten lebten, erforschen die Wissenschaftler durch die Analyse archäologischer Funde. Zum Schutz der wertvollen Fundstücke wurden die Grabungsfunde tiefgefroren.

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Seife

02:54 – 04:23

Aus Asche und Ziegentalg stellten die Germanen Seife her. Wie das ging, wird in einem kleinen Experiment erprobt. Das richtige Mischungsverhältnis von Asche und Fett liefert eine alkalische Substanz, die durchaus zum Waschen taugt. Seife wurde auch in germanischem Männerhaar entdeckt und wurde möglicherweise auch als Pomade benutzt.

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Auswertung von Blockbergungen

04:23 – 08:14

Um eine Blockbergung, die eine Bestattung samt umgebende Erde enthält, genauer zu untersuchen, wird sie mit einem Computertomograph durchleuchtet. Die Röntgenstrahlen bilden den Inhalt des Blocks zerstörungsfrei und mit hoher Auflösung ab. Auch ist die Untersuchung durch einen Computertomograph deutlich schneller als die Freilegung der Fundstücke von Hand.

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Gewebeproben und Stoffe

08:14 – 10:22

Eine Gewebeprobe wird in einem Textillabor untersucht. Die Untersuchungen liefern Informationen über die Webart, das Material und sogar über die Mittel, die zur Färbung des Stoffes verwendet wurden. Archäologen vermuten, dass in vielen Häusern der Germanen Webrahmen standen und Stoffe von den Selbstversorgern zu Hause hergestellt wurden.

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Herstellung von Glasperlen

10:22 – Ende

In Gräben der Alamannen wurden Glasperlen gefunden. Diese Perlen sollen im Versuch hergestellt werden. Mit modernen Hilfsmitteln ist dies kein Problem. Der Bau eines Ofens, mit dem Glas geschmolzen werden kann stellt die Forscher jedoch vor größere Herausforderungen.