zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Unterricht: Privatsache! – Bilder im Netz

  • Bild auf Smartphone (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Elli stellt viele Bilder ins Netz, darunter sind auch sehr, sehr private Aufnahmen. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)
  • Bilder auf Smartphone (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Ellis private Bilder kursieren im Netz, sie werden verunstaltet und unkontrolliert verbreitet. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)
  • Personen (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Elli hat Personen fotografiert und diese Bilder ohne die Erlaubnis der Betroffenen ins Internet gestellt. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)

In dem Film „Privatsache! – Bilder im Netz“ werden Schüler mit einem aktuellen Problem konfrontiert. Im Jahr 2014 surften laut KIM-Studie 40% aller 6 bis 14-Jährigen jeden Tag oder fast täglich im Internet. Die beliebteste Internet-Tätigkeit war das Benutzen von Suchmaschinen. Die Plätze 2 und 3 belegen Filme/Videos anschauen und Kinder-Seiten nutzen. 51% aller Jungen und 45% aller Mädchen nutzen mindestens einmal pro Woche Social Communities wie Facebook (Platz 4). In diesen Communities, wie auch beim Chatten (Platz 6) oder E-Mails verschicken (Platz 7), werden Kinder oft zum Hochladen privater Fotos aufgefordert. In der heutigen Zeit besitzt fast jedes 2. Kind ein Smartphone. Damit lassen sich ganz leicht Fotos machen und direkt ins Internet hochladen. Da dies auf den ersten Blick eher harmlos erscheint, mache sich viele Kinder keine Gedanken. Allerdings laden 8% der befragten Kinder jeden oder fast jeden Tag, 32% ein- bis mehrmals pro Woche, 36% seltener und nur 24% nie ein Bild ins Internet. Das bedeutet, dass 76% aller Kinder zwischen 6 und 14 Jahren grundsätzlich Foto ins Internet hochladen. Noch vor Telefonnummern und E-Mail-Adressen zählen Fotos als häufigste im Internet hinterlegte Information in den Jahren 2008 bis 2014. Die Anzahl der hochgeladenen Fotos steigt von Jahr zu Jahr immer mehr an.

Aufgrund dieser Entwicklung ist es für Eltern wie auch für Lehrer wichtiger denn je, Aufklärungsarbeit bei den Kindern zu betreiben. Nicht selten landen die harmlosen Bilder in den falschen Händen und werden dort für unterschiedlichste Zwecke verwendet. Viele Schüler denken, dass sie ihre Bilder jederzeit wieder löschen können. Diesen Trugschluss gilt es den Kindern zu erklären und sie zu sensibilisieren bei dem Umgang mit persönlichen Daten im Internet.

Die Materialien können von der Grundschule bis zur Orientierungsstufe (Klasse 1-6) eingesetzt werden.
In den Klassenstufen 1 und 2 empfehlen wir die Arbeitsblätter im Klassenverband gemeinsam zu erarbeiten. In den höheren Klassen kann dies jeweils in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit geschehen. Einige Arbeitsblätter eignen sich sehr gut für den Einsatz an einem interaktiven Whiteboard (AB 1,5 und 6).

Elli und Cosmo zeigen in ihrem Film, was passieren kann, wenn man nicht vorsichtig ist und nicht darüber nachdenkt, was man ins Internet stellt.

Auf dem ersten Arbeitsblatt nähern sich die Schüler Ellis Situation. Durch die Fragen gehen sie den Film noch einmal durch. Dieses Arbeitsblatt gibt es in zwei Varianten. Auf dem zweiten Arbeitsblatt widmen sich die Schüler genauer Ellis Problem. Wie konnte es dazu kommen? Was sind die Folgen? Auf Arbeitsblatt 3 geht es um die Lösung von Ellis Problem. Wie schafft Elli es Bilder aus dem Internet entfernen zu lassen? Arbeitsblatt 4 geht über den Film hinaus und fordert die Schüler auf, über weitere Gefahren im Internet nachzudenken. Auf dem fünften Arbeitsblatt geht es um falsche und wahre Aussagen. Das letzte Arbeitsblatt (Buchstabensalat) ist zur Differenzierung und als Puffer gedacht.