Kyoto-Klimakonferenz (Foto: IMAGO / AFLO)

Klimawandel

Kyoto-Protokoll | Glossar

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Das Kyoto-Protokoll ist eine internationale Übereinkunft, die 1997 verbindlich vorgeschrieben hat, in welchem Maß die Treibhausgasemissionen reduziert werden sollen.

Im Dezember 1997 fand im japanischen Kyoto eine Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt, auf der zum ersten Mal völkerrechtlich verbindliche Ziele zum Klimaschutz vereinbart wurden. Die Industrieländer erklärten sich in einem Vertrag bereit, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Der Treibhausgas-Ausstoß ist eine der Hauptursachen der Erderwärmung. Das Kyoto-Protokoll ist erst 2005, also acht Jahre nach der Konferenz, in Kraft getreten. Das Nachfolgeabkommen ist das im Dezember 2015 vereinbarte Pariser Abkommen. Es fordert eine Beschränkung der Erderwärmung um 1,5°C, maximal aber 2°C im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten. Außerdem fordert das Pariser Abkommen, dass im Jahr 2050 CO2-Neutralität erreicht sein soll, das heißt eine ausgeglichene Bilanz zwischen CO2-Quellen und CO2-Senken (Wälder und Ozeane sind z.B. CO2-Senken, weil sie Kohlenstoffdioxid aus der Luft aufnehmen und speichern).

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planet schule