Dauer gesamt: 1-2 Unterrichtsstunde(n)
Material: Film, Arbeitsblätter
Einstieg:
Variante 1: Der perfekte Hund
Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Satzanfang „Der perfekte Hund sollte…“ und sammeln Vorschläge wie sie den Satz vervollständigen würden (freundlich sein, verspielt sein, groß sein…)
Die Lehrkraft ergänzt anschließend mit Beispielen: „Ich habe von Leuten gehört, die gesagt haben, ein Hund soll in eine Tasche passen“ oder „eine platte Nase haben“. Was sagt ihr dazu?
Variante 2:
Mit Mentimeter einen Fragebogen mit Hundemerkmalen (verspielt, freundlich, schnell, treu sein, wachsam sein, Jagdtrieb besitzen, viel Energie haben, sozial sein, stur sein, überdreht sein, ganz klein sein, einen langen Rücken haben…) erstellen und in der Klasse mit Tablets abstimmen; am Ranking erkennen, dass viele vielleicht einen freundlichen und verspielten Hund wollen.
Variante 3: Das Bild mit den sechs Hunden aus dem Film zeigen (Min. 00:32) und die Schülerinnen und Schüler fragen, welchen sie gerne hätten und warum.
Bei allen drei Varianten zur Frage überleiten: „Wie kam es dazu, dass es verschiedene Hunderassen gibt?“
Material: Tafel/Bildschirm, eventuell Tablets
Sozialform: Plenum
Erarbeitungsphase 1 & Sicherung 1: Hundezucht durch den Menschen
Mithilfe des Arbeitsblatts 1: Geschichte der Hundezucht wird kurz erklärt, dass der Hund ursprünglich vom Wolf abstammt. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, darüber nachzudenken, warum der Wolf gezähmt wurde und wie dies gelingen konnte. Außerdem stellen sie Vermutungen an, warum es heute so viele verschiedene Hunderassen gibt.
Dazu wird der Film bis Minute 01:18 geschaut.
Anschließend wird Arbeitsblatt 1 mithilfe des Lösungsblattes besprochen. Die letzte Frage „Wie hat es der Mensch geschafft verschiedene Hunderassen zu züchten?“ dient auch als Überleitung für das zweite Arbeitsblatt „Wie funktioniert Hundezucht?!“
Material: Tafel/ Bildschirm, Arbeitsblatt 1
Sozialform: Einzelarbeit
Erarbeitungsphase 2: Wie funktioniert Hundezucht?!
Die Schülerinnen und Schüler sehen sich an, wie Hundezucht funktioniert, beschriften dazu eine Abbildung und füllen einen kurzen Lückentext aus. Außerdem interpretieren sie eine Grafik aus dem Film. Dabei erfahren sie, welche Gründe es für Hundezucht gibt. Im Anschluss entnehmen sie dem Film weitere Informationen und überlegen gemeinsam, welche Vor- und Nachteile die Hundezucht hat. Danach wird das Arbeitsblatt 2 „Wie funktioniert Hundezucht?“ mithilfe des Lösungsblattes besprochen.
Material: Tafel/Bildschirm, Arbeitsblatt 2
Sozialform: Einzelarbeit
Vertiefungsphase:
Zur Vertiefung für das Fach Biologie erstellen die Schülerinnen und Schüler entweder einen Steckbrief zu ihrer Lieblingshunderasse (Arbeitsblatt 3: Steckbrief) und üben dabei mithilfe einer Recherche, Wissen zu ordnen.
Alternativ oder ergänzend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt 4 „Überzüchtung und Qualzucht“. Dabei üben sie, eine Definition zu formulieren sowie körperliche Merkmale und damit verbundene Beeinträchtigungen einander zuzuordnen. Außerdem überlegen sie, warum Menschen Tiere aus Qualzucht kaufen, und formulieren ihre eigene Meinung dazu. Abschließend halten sie Tipps für den Hundekauf aus dem Film fest.
Für das Fach Ethik wird in der Vertiefungsphase das Arbeitsblatt 4 vorgeschlagen.
Eine weitere Idee ist das Durchführen eines Rollenspiels zum Thema „Eine Familie möchte einen Hund kaufen“. Mögliche Rollen: Kind, Hund (Gesunde Rasse), Hund (überzüchtete Rasse), Züchter, Tierarzt, Elternteil. Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten in Gruppen einen kleinen Vortag zu ihrer Rolle und wählen anschließend aus, wer aus der Gruppe im Rollenspiel im Plenum spielen darf.
Material: Arbeitsblatt 3 und 4
Sozialform: Einzelarbeit oder Partnerarbeit (Gruppenarbeit)
Tabellarischer Unterrichtsverlauf - Hundezucht - zwischen Faszination und Tierleid (PDF)