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Hintergrund: Lebensraum See

  • See (Quelle: SWR - Screenshot aus Sendung)

Seen sind angenehme Orte für Badespaß im Sommer und Eissport im Winter. Wir ärgern uns, wenn das Wasser trübe oder kalt ist. Selten gehen wir ins Wasser und schauen mal genauer nach, was sich unter der blaugrünen Oberfläche eines Sees abspielt. Zu Unrecht, denn eine faszinierende Welt breitet sich dort aus: Schöne und merkwürdige Gestalten sind zu beobachten, tägliche Dramen ums Überleben spielen sich dort ab. Wasser alleine macht noch keinen See. Die Uferzonen mit Schilf und anderen Feuchtpflanzen gehören genauso dazu wie die Pflanzen und Tiere des Seebodens.

Verschiedene Zonen, unterschiedliche Bewohner

Manche schwimmen nur auf der Oberfläche, andere bewegen sich durch die ganze Wassersäule. Manche kriechen über den Seegrund, andere sitzen darauf fest. Ein See bietet viele unterschiedliche Lebensräume, so genannte ökologische Nischen. Wie man diese Nischen unterscheidet und wer sie bewohnt, erfährst du hier.

Man unterteilt den See generell in zwei Lebensräume: den Freiwasserbereich, auch Pelagial genannt (griechisch: Pelagos = Meer), und den Gewässerboden oder das Benthal (griechisch: Benthos = Tiefsee).

An den eigentlichen See schließt der Bereich an, der nur gelegentlich überschwemmt wird: die Uferzone, das Epilitoral. Pflanzen, die hier leben, haben sich an große Schwankungen in ihrem Lebensraum angepasst - tritt der See über die Ufer, müssen sie mit Sauerstoffmangel und starker Nässe zurecht kommen. Außerdem finden hier viele Tiere ein Versteck, die vom See, aber nicht ganzzeitig in ihm leben.