Themen:
Schicksal
Fragen:
- Was ist Schicksal?
- Wer bestimmt das Schicksal im Leben?
- Was ist Schicksal im eigenen Leben und was nicht?
Einstieg:
Die Lerngruppe sieht sich zunächst den Film an. Danach äußern sich die Schülerinnen und Schüler spontan, was sie denken und welche Fragen sie haben. Eine erste Diskussion entsteht. Die Stichwörter werden an der Tafel oder auf einem Plakat festgehalten, damit sie während der Unterrichtseinheit aufgegriffen werden können.
Im Laufe der Unterrichtseinheit setzt die Klasse sich mit einigen zentralen Auffassungen Knietzsches auseinander.
Zu Beginn des Films sagt Knietzsche, dass die Menschheit schon immer darüber gerätselt hat, ob das Schicksal eine beschlossene Sache ist, die von einer höheren Macht bestimmt wird. Was denken die Kinder? Als Impuls kann der Anfang des Films noch einmal gezeigt werden (bis 00:40 Min.).
Alternativ können Sie Arbeitsblatt 1 mit dem Zitat nutzen. Die Schülerinnen und Schüler schreiben dazu ihre Gedanken auf oder malen Bilder, die anschließend aufgehängt und besprochen werden.
Die Klasse nähert sich dem Begriff Schicksal, indem sie auf Arbeitsblatt 2 verwandte Worte sammelt, die mit Schicksal zu tun haben, etwa Zufall, Vorsehung, Gott oder Glück.
Was hat man selbst in der Hand?
Im Film spricht Knietzsche von der individuellen Startposition, die man nicht beeinflussen kann. Was gehört zur individuellen Startposition eines jeden Menschen? Die Schülerinnen und Schüler überlegen in Einzel- oder Partnerarbeit mithilfe von Arbeitsblatt 3 "Startposition".
Der eigene Lebensweg
Danach hat man die Wahl, was man aus seinem Leben macht, sagt Knietzsche. Stimmt das? Die Schülerinnen und Schüler untersuchen ihren eigenen Lebensweg: Was haben sie erlebt, was wünschen sie sich? Woran konnten und können sie selbst mitwirken und woran nicht? (AB 4 "Lebensweg") Wer möchte, kann seinen Lebensweg in der Klasse vorstellen. In einem Reflexionsgespräch wird besprochen, was den eigenen Lebensweg beeinflusst und was man selbst in der Hand hat.
Das Beste daraus machen
Anschließend entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Ideen, wie man das Beste daraus machen kann, wenn man von kleinen oder größeren Schicksalsschlägen getroffen wird. Ausgangspunkt sind die Beispiele aus dem Film, die Kinder können sich noch andere Schicksalsschläge ausdenken. Wie kann man damit umgehen? Wo findet man Unterstützung?
Dankbarkeit lenkt den Blick auf das Gute
Schließlich überlegen die Schülerinnen und Schüler, was für sie bisher die Gewinner-Lose im Leben waren und wofür sie "dem Schicksal" danke sagen möchten.