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Sendungsinhalt: Wie ernährten sie sich?

Rind, Schwein, Schaf und Ziege standen auf dem Speisezettel der Germanen, aber auch Gerste und Linsen als Proteinersatz. Das haben Auswertungen von Funden in Siedlungen und Gräbern ergeben. Eigentlich eine ausgewogene Ernährung, so das Fazit einer Ernährungsberaterin. Dennoch litten die Alamannen an Mangelernährung. Der Film zeigt, was sie aßen und auch, was sie gerne tranken: Bier zum Beispiel, dessen Bestandteile heute genau bekannt sind und das experimentell nachgebraut wird: Das Alamannen-Bier ist das erste gehopfte Bier, so wie wir es heute kennen.

Filmskript: Wie ernährten sie sich?

Wie ernährten sie sich?

Kapitelübersicht:

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Leben als Bauern

00:00 – 03:11

Die Germanen lebten überwiegend als Bauern. Archäologen untersuchen Stellen im Boden mit dunkler Erde. Es handelt sich um Pfostenlöcher, die auf germanische Behausungen hinweisen. Auch in den Überbleibseln germanischer Abfallgruben finden sich Hinweise auf germanische Lebensweisen und Ernährungsgewohnheiten.

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Salz der Alamannen

03:11 – 04:52

Salz war bei den Alamannen ein kostbares Gut. Es wurde durch sogenanntes Salzsieden gewonnen, wobei salzhaltige Sole in einer flachen Wanne über einem Feuer erhitzt wurde. Das Wasser verdampfte und es blieb eine Salzkruste zurück, die abgeschöpft wurde. Die Solequellen waren begehrt und umkämpft. Zum Kochen verwendeten die Germanen wohl hauptsächlich Kräuter. Das Salz wurde sehr sparsam verwendet.

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Archäologische Knochenanalyse

04:52 – 07:44

Wichtige Erkenntnisse über das Leben der Alamannen gewinnen Archäologen durch Knochenanalysen von Germanen, die bei Gräberfunden geborgen werden. Mangelerscheinungen, Krankheiten, Arbeitsbelastungen und Verletzungen können so noch heute bei den Germanen nachgewiesen werden. Bei den Untersuchungen der Knochen fand man Hinweise auf medizinische Eingriffe.

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Speiseplan der Alamannen

07:44 – 10:22

Im Alamannenmuseum Ellwangen wird ein Gericht nach germanischem Vorbild gekocht. Eine Ernährungsberaterin begutachtet Zutaten und Zubereitung der Speise und fällt ein klares Urteil: Das Essen ist ausgewogen, versorgte die Alamannen mit allem, was der Körper braucht und auch das schonende Kochen war gesund. Mangel in der Ernährung kam also nicht von einen einseitigen Speiseplan, sondern daher, dass das Nahrungsangebot oft sehr karg war.

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Germanisches Bier

10:22 – Ende

In einem alamannischen Fürstengrab stießen Archäologen auf einen sensationellen Fund: In einer Holzflasche entdeckten sie den ältesten Nachweis für gehopftes Bier. In einem Versuch soll Bier nach dem alamannischen Vorbild gebraut werden. Die Zutaten entsprechen nicht dem heutigen Reinheitsgebot, aber die Verkostung zeigt: das alamannische Bier schmeckt!