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Freundebuch

Das Freundbuch im Unterricht

Am Ende der Live-Lesung von „Deutsch mit Socke“ verteilt Esther Freundebücher an alle Kinder. Lehrer und Lerngruppenleiter können diese in ihrem Unterricht ausfüllen lassen und so die Eindrücke aus der Lesung Revue passieren lassen. Die folgenden Unterrichtsideen bieten sich aber auch für Gruppen an, die nicht von Esther und Socke besucht wurden, das Thema Freundschaft aber im Unterricht aufgreifen wollen.

Freundebuch basten und verteilen

Soll das Freundschaftsbuch im Unterricht Verwendung finden, kann es auf dieser Seite heruntergeladen in entsprechender Anzahl ausgedruckt und an die Kinder verteilt werden. Natürlich kann die Klasse auch ein eigenes Freundebuch basteln und dafür, je nach Interessen, Alter und sprachlichen Kompetenzen, eigene Rubriken und Fragen erarbeiten.

Freundebuch ausfüllen

Die erste Seite seines Freundebuchs füllt jedes Kind zunächst selbst aus. Dann werden die Bücher in der Gruppe herumgereicht, bis sich jedes Kind in jedes Freundbuch eingetragen hat. Treffen die Kinder in dieser Gruppenkonstellation einmalig oder ergänzend zum regulären Unterricht aufeinander, kann der Lehrer die Freundebücher auch in die regulären Klassen tragen. So wird das Freundebuch zu einem gemeinsamen Projekt, an dem alle Schüler teilhaben können.

Personenraten

Nachdem alle Kinder das Freundbuch ausgefüllt haben, können sich die Kinder gegenseitig in Kleingruppen einander vorstellen. Kann man davon ausgehen, dass die Kinder sich schon gut kennen, kann die Vorstellungsrunde in ein Ratespiel umgewandelt werden: Ein Kind zählt vier Eigenschaften eines anderen Kindes aus der Gruppe auf – ohne dabei den Namen des gemeinten Kindes zu nennen. Die Informationen über das Kind entstammen dem Freundebuch. Die anderen Kinder müssen raten, um welches Kind es sich handelt. Lassen die sprachlichen Kompetenzen es zu, kann das Spiel variiert werden: Ein Kind stellt sich selbst vor, indem es sich mit vier Eigenschaften beschreibt. Von diesen vier Eigenschaften stimmt eine jedoch nicht. Die Gruppe muss nun erraten, welche Eigenschaft das sein könnte.

Kennenlernbingo

Sollen eher Lese- und Schreibfähigkeiten sowie die Kommunikation in Kleingruppen geschult werden, ist das Kennenlernbingo eine empfehlenswerte Option. Jedes Kind erhält ein vom Lehrer vorher vorbereitetes Bingo-Blatt. Dabei ist es wichtig, dass es je nach Gruppengröße mindestens zwei unterschiedliche Bingobögen gibt. Auf den Bögen sind abhängig von der Gruppengröße eine bestimmte Anzahl von Eigenschaften, Hobbys, Lieblingssachen aufgelistet. Die Aufgabe der Schüler ist es nun, Klassenkameraden zu finden, auf die die Aussagen zutreffen. Der Name des Kindes wird dann in das zur Aussage passende Feld eingetragen. Alternativ kann das jeweilige Kind in diesem Feld unterschreiben. Soll der Schwierigkeitsgrad des Spiels erhöht werden, wird festgelegt, dass jedes Kind nur einmal auf einem Bogen unterschreiben darf. Gewonnen hat die Person, die ihren Bogen zuerst vervollständigen konnte. Anschließend werden die Aussagen in der Gruppe besprochen und überprüft.

Zum Schluss: "warme Dusche"

Um die sozialen Kompetenzen innerhalb der Gruppe und das positive Selbstbild jedes einzelnen Schülers zu stärken, kann das Thema Freundschaft mit einer bei Schülern beliebten „warmen Dusche“ abgerundet werden. Dafür bildet die Gruppe am besten ein Stuhlkreis, in dessen Mitte ein Kind Platz nimmt. Die anderen Kinder nennen nun reihum mindestens eine Eigenschaft, die sie an der Person mögen oder die die Person gut kann (ein guter Freund, super in Mathe, läuft schnell, ist witzig etc.). Besonders Kindern, die vor neuen Herausforderungen stehen – und das ist bei jungen DaF- und DaZ-Lerner der Fall – tut es gut zu wissen, dass sie in dem neuen Land, in das sie gekommen sind, nicht nur eine Menge Neues lernen müssen, sondern dass sie bereits viel können und, unabhängig von ihren vielleicht noch ausbaufähigen Deutschkenntnissen, Stärken haben. Dieser werden sie sich während der "warmen Dusche" bewusst.