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Unterricht: Die Alpen

Didaktische Hinweise

Die vierte Folge der Reihe Geomorphologie kann im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe I und II in zwei verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt werden:

  • Landeskundlicher Ansatz (häufig Sek I): der Alpenraum wird behandelt und dabei soll die Entstehung des Gebirges erklärt werden. Obwohl sehr viel Vorstellungsvermögen von den Schülern dieser Altersstufe abverlangt wird, sollte man nicht darauf verzichten, das Thema zu bearbeiten. Erfahrungsgemäß sind die Schülerinnen und Schüler von dem "geologischen Unfall" fasziniert und ebenfalls von dem Gedanken, dass die Schweiz - ein allen bekanntes Reiseland - schrumpft (siehe Material 3).
  • Thematischer Ansatz (häufig Sek II): Bei der Behandlung der Oberflächenformung der Erde müssen endogene Kräfte berücksichtigt werden. Den Schülerinnen und Schülern kann im Zusammenhang mit der Plattentektonik klargemacht werden, dass die gegenwärtige Verteilung von Land und Wasser sowie das Vorhandensein von Gebirgen das Ergebnis eines fortwährenden Veränderungsprozesses der Erdkruste darstellt. Darüber hinaus kann am Beispiel der Alpen das Zusammenwirken exogener und endogener Kräfte klargemacht werden.

Hält man sich an die drei Grundfragen dieser Folge, kann man den Inhalt der Sendung gut gliedern. Hilfreich dafür sind ebenfalls die Trickfilme, die den doch eher etwas komplizierten Aufbau der Alpen erklären, weshalb man sich bei der Planung des Unterrichts an die Grundfragen und Inhalte der Trickaufnahmen halten sollte. Andere Themenschwerpunkte wie die Gesteinsarten oder auch die Überschiebungstheorie können nachfolgend behandelt werden.

Lernziele

Die Schüler sollen

  • die Alpenauffaltung und die Entstehung der Kalk- und Zentralalpen kennenlernen
  • Grundzüge der Plattentektronik kennenlernen;
  • die Entstehung des Kalkes durch Sedimentation kennenlernen
  • weitere Gesteinsarten wie Migmatite oder verschiedene metamorphe Gesteine kennenlernen;
  • die Überschiebungstheorie kennenlernen (ältere über jüngere Gesteine);
  • erkennen, dass bei gleichzeitiger Hebung auch Abtragung einsetzt.