Bannerbild (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) (Foto: SWR – Screenshot aus der Sendung)

Ich kenne ein Tier

Schaf | Unterricht

STAND
Autor/in
Margit Metzger
Graphische Gestaltung der Comics
Hans-Georg Hofmann
Zeichentrick: drei Schafe. (Foto: SWR – Screenshot aus der Sendung)
Das kleine Schaf im Film schreit MUH statt MÄÄH SWR – Screenshot aus der Sendung

Für alle Altersgruppen: Ein Comicbild als erster Zugang zu der im Film erzählten Geschichte in Einzel- oder Gruppenarbeit (Arbeitsblatt 1: Das erste Muh – Was denken die Eltern und das Kind?)
Vorschulkinder und Kinder zu Beginn der Grundschule besprechen in der Gruppe, was sie vermuten.
Kinder ab der 3. Klasse und Jugendliche können die Denk- und Sprechblasen beschriften. In Gruppenarbeit mit ca. vier Personen oder Einzelarbeit, anschließend Plenum, danach können die ausgefüllten Arbeitsblätter an einer Pinnwand aufgehängt bzw. mit Visualizer gezeigt und ggfs. am IWB dokumentiert werden.
Als weiterführende Frage bietet sich daran anschließend „Kennt ihr das auch?“ an.

Kleines Schaf spuckt Gras aus. (Foto: SWR – Screenshot aus der Sendung)
Iiiih Gras! Schaf junior möchte lieber etwas anderes zu fressen SWR – Screenshot aus der Sendung

Ab 3. Klasse: Ein Comic zum Ausfüllen als Hilfe zur Aufarbeitung der im Film erzählten Geschichte in Einzel- oder Gruppenarbeit.
Arbeitsblätter 2a und 2b: ein Comic mit Sprech- und Denkblasen zum Ausfüllen. Arbeitsteilige Gruppenarbeit mit circa vier Personen: Die Hälfte der Gruppen übernimmt Arbeitsblatt 2a, die andere Hälfte Arbeitsblatt 2b. So können im Plenum alle Ergebnisse wahrgenommen werden.
Alternativ: Einzelarbeit (beide Seiten) oder Gruppenarbeit. Zum ganzen Film werden einzelne Ergebnisse im Plenum beispielhaft genannt und danach wird nach inhaltlich davon abweichenden Möglichkeiten gefragt.

Für alle: Ein Comicbild als Zusammenfassung der im Film erzählten Geschichte in Einzel- oder Gruppenarbeit (Arbeitsblatt 3: Ende – Was denken die drei Schafe?).
Methodische Anregungen: siehe oben: Arbeitsblatt 1.
Weiterführende Frage: siehe Arbeitsblatt 4.

Für alle: Gesprächsimpuls „Ruft das Lamm »muh« oder »moh«?“
So können verschiedene Wahrnehmungen thematisiert werden – beide sind gültig.

Für alle die Frage: „Wer oder was kann dir besonders gut dabei helfen, zu fühlen, so wie ich bin, bin ich angenommen?“.
Die Frage kann im Gespräch mit der ganzen Gruppe / Klasse besprochen werden. Für alle, die schon schreiben können, bietet sich bei den Lämmern das Arbeitsblatt 4 an, das zunächst in Einzelarbeit allein ausgefüllt wird.

Für alle: ein Gesprächsimpuls, der die vorhergehende Frage ergänzt. „Was wäre, wenn das Schaf giftige Pilze fressen oder sich und andere gefährlich beißen würde? Sollen dann die Eltern die Andersartigkeit auch annehmen?“
Eine Frage nach den Grenzen der Annahme von Andersartigkeit, z.B. wegen körperlicher Aggressionen, Cybermobbing, ungesundem Konsumverhalten, Sucht, …, die – jeweils alterstypisch - zur Diskussion anregt.

Ab Sekundarstufe I: Gesprächsimpuls: „Der Film hat den Titel „Lämmer“ – im Mittelpunkt steht aber ein einzelnes Lamm – warum passt der Titel trotzdem? Auf was weist er hin?“
Mögliche Antwort: Nicht nur dieses eine Lamm weicht von den Erwartungen der Eltern ab, viele Lämmer machen das.
Eine mögliche Anschlussfrage lautet „Wie erlebt ihr das mit euren Eltern?“.

Filmvergleich Lämmer – Zebra

Ab Sekundarstufe I

Das Lamm im vorliegenden Film „Lämmer“ erlebt seine „Anderssein“ zunächst durch seine Abweichung von seinen Eltern und deren erschrockene Reaktion. Erst als die Eltern entdecken, dass die anderen Lämmer genauso und noch mehr („kikeriki“) abweichen, wird sein Anderssein von den Eltern akzeptiert. Dass Kinder anders als ihre Eltern sind, ist nun für sie „normal“.
Das Zebra im Film „Zebra“ ist zunächst allein mit seiner Abweichung, bekommt dann aber durch die anderen die Bestätigung, dass sein Anderssein wertgeschätzt wird.
Beide Filme zeigen in Form von Parabeln, dass das Anerkennen und Wertschätzen von Verschiedenheit für jeden Menschen wichtig ist. „Lämmer“ stellt zunächst mehr die Fremdwahrnehmung in den Vordergrund, das „Zebra“ zu Beginn mehr die Selbstwahrnehmung.

Nach dem Erarbeiten von „Lämmer“ mit den vorliegenden Arbeitsmaterialien kann deshalb der Film „Zebra“ gesichtet werden. Fragen können zum Beispiel sein: „Was erlebt das Zebra?“ und „Was ist ähnlich wie in der Geschichte vom Lamm, was ist anders?“.

Unterrichtsmaterial zum gesamten Schwerpunkt

Ich kenne ein Tier | Unterricht

Kinder ab vier Jahren, Kindertagesstätten, Grundschule, Sekundarstufe I, Aus- und Fortbildungen. Die Kurzfilme von „Ich kenne ein Tier“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne gesprochene Sprache auskommen – so sind sie für ganz unterschiedliche Zielgruppen geeignet, unabhängig von der Sprache, die sie sprechen. „Ich kenne ein Tier“ ist nicht nur thematisch, sondern auch von der Konzeption her ein gelungener Beitrag zum Thema „Inklusion“.

Alle Themen zum Schwerpunkt Ich kenne ein Tier

Schaf

Ein kleines Schaf macht nie das, was die Eltern von ihm wollen. Nicht mal "Mäh" will das Kleine sagen. Lieber sagt es - "Muh"! Und mit seinem Fell macht es ganz merkwürdige Sachen. Ein Toleranztest für die Eltern.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Zebra

Ein Zebra verliert bei einem Unfall seine Streifen und bekommt stattdessen die wildesten Muster. Ein echtes Schockerlebnis. Wie werden die anderen Zebras reagieren?

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Schildkröte und Giraffe

Wie kommen zwei zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten? Wie erleben beide diese Annäherung? Bei der Schildkröte klingelt es an der Tür. Aber niemand ist zu sehen. Bis die Schildkröte endlich den Besucher empfangen kann und ein Geschenk bekommt, müssen so einige Hürden überwunden werden.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Krokodil

Das Krokodil will Salzstangen knabbern vor dem Fernseher, scheitert aber erbärmlich. Seine Schnauze ist zu lang, die Arme sind zu kurz. Gut, dass es noch ein zweites Krokodil gibt.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Wal

Ein Wal ist sehr traurig und sehr einsam. Weil er so groß ist, traut sich kein Tier in seine Nähe. Doch als der Wal einen kleinen Vogel kennenlernt, wird alles anders. Denn der Wal kann etwas, was sonst keiner beherrscht.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Wolf

Was macht der Wolf im dunklen Wald? Sicher etwas Schreckliches. Man weiß ja, wie Wölfe so sind. Oder ist alles ganz anders? Als Wolf und Schwan aufeinander treffen, geschieht etwas Erstaunliches.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Tiger

Wenn ein Teller auf den Tisch kommt, gibt es bald Essen. Das ist dem Tiger auch schon aufgefallen. Er hat nämlich großen Hunger. Aber wie unauffällig an das Essen herankommen, ohne dabei erwischt zu werden? Wer genau hinsieht, entdeckt vieles.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Fledermaus

Tagsüber ist auf dem Bauernhof jede Menge Lärm und Action. Leider aber schläft die Fledermaus den ganzen Tag. Erst abends wird sie munter, dann wenn alle anderen sich zurückziehen. Einsam und traurig zieht sie durch die Nacht. Bis sie doch noch einen Freund findet, ein Wesen, das die Fledermaus lange nicht bemerkt hat.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Schnecke

Nie hat man seine Ruhe, denkt die große Schnecke, als die kleine Schnecke immer wieder anklopft. Es ist mühsam den Störenfried zu vertreiben, aber schließlich ist die kleine Schnecke endlich weg. Als ein schlimmes Gewitter ausbricht, muss die große Schnecke sich aber entscheiden.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Krake

Wenn ein Krake backt, kann er mit seinen vielen Armen ganz viele Dinge gleichzeitig machen. Aber nur wenn alle seiner Arme auch dasselbe machen wollen. Hier aber gibt es einen Ausreißer. Da muss man sich irgendwie einigen.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

Ziege

Ziegen müssen gut klettern können, denn im Gebirge brauchen sie diese Fähigkeit dringend. Die kleine Ziege soll das Klettern also von der großen Ziege lernen, auch wenn es mühsam ist. Plötzlich aber kehrt sich die Situation um und Einfallsreichtum ist gefragt.

Ich kenne ein Tier SWR Fernsehen

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Autor/in
Margit Metzger
Graphische Gestaltung der Comics
Hans-Georg Hofmann