Darstellungsform, die durch Übertreibung, Ironie und Spott Kritik an menschlichen Schwächen oder gesellschaftlichen Missständen übt; oft epische Kurzform, aber in allen Gattungen möglich
Dramenform, die einen Konflikt darstellt, bei dem der Held / die Hauptfigur scheitert und stirbt (Katastrophe)
Erzählender Text von mittlerer Länge, kürzer als ein Roman, im Vergleich zur Novelle weniger straff komponiert, ohne die Offenheit einer Kurzgeschichte
Erzählform von ca. 60-100 Seiten um ein zentrales Ereignis („unerhörte Begebenheit“), z.B. einen Konflikt, mit straffer Komposition und Handlungsführung; dabei Rahmen- und Binnenhandlung möglich
Erzählform von meist mehreren 100 Seiten mit breiter Handlung und vielen Figuren und deren Lebenszusammenhängen, oft mit Haupt- und Nebenhandlung
Gedichtform, die besonders das Erhabene, Bedeutungsvolle und Feierliche aufgreift
Kunstvolle Gedichtform („Klinggedicht“) aus zwei Vierzeilern („Quartette“) und zwei Dreizeilern („Terzette“) meist mit fester Reimfolge: abba abba ccd eed
Kurzer, oft volkstümlicher Text aus dem 17./18. Jh. mit einer belehrenden Botschaft / Moral für den Leser. Sie handelt meist von heiteren oder merkwürdigen Begebenheiten zu den Themen Leben, Tod, Liebe, Altern.
Längeres „Erzählgedicht“ mit mehreren Strophen und meist regelmäßigem Reim und Metrum
Lustspiel um menschliche Schwächen mit gutem Ausgang (Happy End)
Tragödie mit Konflikt zwischen Bürgertum und Adel
Vorbild: die amerikanische „short story“, kurze Erzählung von wenigen Seiten Länge, mit Konzentration auf einen Geschehensausschnitt, mit unvermitteltem Anfang und offenem Schluss, meist in Alltagssprache geschrieben, offen in der Deutung