In den Wäldern Germaniens wurde vor 2000 Jahren gerodet, was das Zeug hielt. Holz brachte gutes Geld und die Abnehmer verlangten nach immer mehr. Diese Abnehmer saßen in den römischen Provinzen an Rhein und Donau, sie betrieben Keramik-Manufakturen, große Bäderanlagen oder verarbeiteten im großen Stil Metall. Dazu brauchte man jede Menge Energie und Rohstoffe. Der Ressourcen-Hunger der Römer war enorm. Wie groß er war und was dieser über das römische Wirtschaften vermuten lässt, das wollen Archäologen mit einem Experiment ermitteln.
Ihre Frage: Wie viel Holz benötigte man damals, um ein Kilogramm Eisen zu produzieren?
Wie lief der Handel zwischen den Römern und ihren Nachbarn?
Neben dem Experiment, das eindrucksvoll nacherleben lässt, wie einfach, aber effektiv römische Rohstoff-Erzeugung war, zeigt der Film auch, welche Handelsbeziehungen die Römer mit ihren germanischen Nachbarn pflegten. Und auch bei den Römern ist Geld, das "Schmiermittel", das die Wirtschaft am Laufen hält. Mit einer kleinen Besonderheit: Ein einheitliches Währungssystem, wie es die Römer reichsweit eingeführt haben, kennen wir in Europa erst wieder seit der Einführung des Euro.
Alle Themen zum Schwerpunkt Das Römer-Experiment
Diese fünf Dinge in unserem Alltag sind von den Römern
Ohne die Römer würde unser Alltag ganz anders aussehen. Zahlreiche Dinge wurden von ihnen erfunden oder durch sie im Römischen Reich verbreitet. 5 Beispiele gibt es im Video.
Wie kocht man bei den Römern?
Ausgrabungen zeigen, was es bei den Römern zu Essen gab und alte römische Rezeptbücher, wie die Speisen zubereitet wurden. Geschichte ab Klasse 6.
Wie wird man Gladiator?
Was macht in römischer Zeit die Faszination der Spiele um Leben und Tod aus? Wie sieht das Leben eines Gladiators aus? Geschichte ab Klasse 6