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Geologie (Geo-Tour)

Japan | Links & Literatur

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Naginata in Japan

In japanischen Legenden wird erzählt, wie in weit zurückliegender Zeit eine Waffe in Frauenhand kam, die eigentlich nur die Krieger tragen durften. Wenn ein Samurai zum Dienst an den Fürstenhof gerufen wurde und sein Haus ohne Wachen zurückließ, übergab er seiner Frau eine messerscharfe Sichellanze: die Naginata. Mit dieser Waffe sollten die zurückbleibenden Frauen das Haus und ihre Ehre verteidigen. Naginata, das japanische Hellebardenfechten, ist heute ein beliebter Frauensport. Aus der „scharfen Waffe“ wurde eine Hellebarde aus Bambus. Über 120 unterschiedliche Folgen von wechselseitigen Angriffs- und Abwehrbewegungen bilden den Formenschatz des klassischen Naginata. Sie alle zu beherrschen vermögen heute nur noch wenige erfahrene Naginata-Meisterinnen.
Naginata erfordert ein hohes Maß an Körperbeherrschung – Disziplin und Leistung wird von allen Schülerinnen verlangt. Dies ist auch der Grund, warum viele Eltern ihre Mädchen in eine Naginata-Schule schicken. Die Naginata-Erziehung steht dem traditionellen japanischen Frauenbild sehr nahe: Schönheit, Unterordnung und Bescheidenheit verbinden sich in diesem Sport für Japaner in einer idealtypischen Weise.

Kyudo in Japan

Bei den Samurai galt das Bogenschießen als die höchste Kunst eines Kriegers. Und im Fall eines Versagens waren die Samurai bereit, ohne Zögern ihr Leben zu opfern. Disziplin, Selbstaufgabe, Gehorsam und Treue bis in den Tod, diese Tugenden bildeten den Ehrenkodex. Heute scheint das Bogenschießen ein japanischer Freizeitsport zu sein. Aber der "Weg des Bogens" ist sehr viel mehr. In Japan gilt Kyudo als geistige Schule zur Entwicklung der Persönlichkeit, die dem Schützen zur inneren Klarheit verhelfen soll. Auch die japanischen Wirtschaftsunternehmen haben den Wert des Kyudo erkannt, manche Firmen stellen ihren Mitarbeitern sogar Übungsräume zur Verfügung. Denn Kyudo, so die Unternehmensphilosophie, fördere nicht nur Konzentration und Disziplin, sondern auch den Respekt gegenüber den Vorgesetzten.

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Die Alpen

Um die Entstehung der Alpen zu begreifen, müssen Grundzüge der Theorie der Plattentektonik bekannt sein. Diese Theorie wurde Ende der 60er Jahre formuliert und besagt, dass die gesamte Lithosphäre der Erde (äußerste Schale) aus einem Mosaik von Schollen besteht, den Platten. Die Lithosphäre ist nicht einheitlich, sie besteht aus kontinentaler und ozeanischer Kruste. Die kontinentale Kruste ist 20-70 km dick, die ozeanische ist im Mittel nur 6 km mächtig, aber dichter als erstere.

Links zu Japan

Literatur (Japan)

Der Fotograf Kazuma Obara fotografierte im zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi und dokumentiert die Zerstörungen und Arbeitsbedingungen. Einige Fotos sind auch auf Obaras eigener Website zu finden.

Im zuerst 1973 erschienene Roman und gleichnamigem Spielfilm (Nihon Shinbotsu) Japan sinkt von Sakyo Komatsu (1931 -) wird das Land nach einem Riesenbeben und folgenden Vulkanausbrüchen einfach vom Meer verschlungen.

Hornyak, über viele Jahre Journalist in Tokio, arbeitet in diesem Bilder-Buch mit zahlreichen überraschenden Motiven die Sehnsucht und die Zuneigung von Japanern zu Robotern verschiedener Art heraus. Die Anfänge gehen bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück, als Puppen-Buddhafiguren die Welt vom mechanischen Verstand der Japaner überzeugten.

Das Standardwerk, um zu verstehen, warum Japan nach 1945 zu einer ökonomischen Weltmacht aufsteigen konnte und warum es nicht zur japanischen Weltherrschaft im 20. Jahrhundert kam.

Covertext: Zielgruppe sind z.B. Studienreisende, die ihre literarische und kulturelle Kenntnisse über Japan vertiefen möchten. Vorwissen über Land und Leute ist dabei allerdings erforderlich, da tiefere Einblicke in die Kultur und Gesellschaft des modernen Japans geboten werden. Der Reiseführer ist gedacht als ein kurzweiliges Lesebuch, jedoch zugleich mit dem Anspruch, eine fundierte Einführung in die vorgestellten Genres und medialen Formationen zu geben.

Erlebnisbericht eines Augenzeugen, der das Geschehene in den Kontext der japanischen Gegenwart einordnet

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planet schule