Tapetenwechsel total – zwei Familien tauschen ihre Routinen und Rituale: Die türkische Familie Altiok aus Berlin zieht ins ländliche Lübbenau, während die Spreewälder Familie Schwerdtner im Multikulti-Viertel Neukölln Fuß fassen muss. Vorstellungen und Vorbehalte, was typisch deutsch und typisch türkisch ist, haben beide Familien im Gepäck, aber natürlich auch eine gehörige Portion Neugierde auf den ungewohnten Alltag der jeweils anderen.
Viertklässler stürzen sich in das Abenteuer Ernährung: Sie testen im Selbstversuch mit Wissenschaftlerinnen, welches Essen in der Schule besser die Konzentration fördert und wie man am schnellsten ein Stück Kuchen wieder los wird. Was steckt in der Nahrung und wie funktioniert die Verdauung? Der 30-minütige Film vermittelt die wichtigsten Grundlagen gesunder Ernährung anschaulich und ohne erhobenen Zeigefinger.
Handy und Internet bieten enorme Entwicklungschancen für Afrika. Ruanda und Uganda setzen auf die Digitalisierung, um ihre Wirtschaft zu entwickeln und der überwiegend jungen Bevölkerung eine Perspektive zu bieten. Mobile Money per Handy ist der neue bargeldlose Zahlungsverkehr in diesen Ländern, in denen Bankkonten eher selten sind. Computer und Internet auch in die Schulen entlegener Dörfer zu bringen, erhöht die Bildungschancen der Kinder in den noch heute vom Bürgerkrieg gezeichneten Regionen.
40 Jahre lang gab es zwei deutsche Staaten - von einer Mauer getrennt und als „Kinder des Kalten Krieges“ in ihrer ideologischen und politischen Ausrichtung von den jeweiligen Hegemonialmächten USA und UDSSR beeinflusst. Der „sanften Revolution“ der DDR-Bürger verdankt Deutschland die Wiedervereinigung und die Auflösung des DDR-Regimes. Doch was waren die politischen Strukturen dieses autoritären Staatsgebildes und wie lebte es sich in der DDR?
Die Sendereihe befasst sich mit den Dingen und Beziehungen, mit denen wir täglich umgehen: Essen, Schönheit, Spielen, Liebe, Mode ... . Meist scheinen diese uns selbstverständlich und wir nehmen sie unhinterfragt zur Kenntnis. Die Reihe "Alltagsgeschichte(n)" sieht sich als Beitrag zu einer fächerübergreifenden Sozial- und Kulturgeschichte, die Neugier an scheinbar Alltäglichem weckt.
Eigentlich haben sie keine Chance. Trotzdem protestieren die 1200 Beschäftigten eines Reifenwerks in Mexiko gegen die Entscheidung des Mutterkonzerns Continental, der die Fabrik schließen lässt. Rund um die Uhr bewachen sie das Gelände: Keine Schraube soll das Werk verlassen. Ihr zäher Durchhaltewillen zahlt sich am Ende aus. Die Neueröffnung der Fabrik mit den Arbeitern als Miteigentümer gelingt und eine in Zeiten der Globalisierung außergewöhnliche Erfolgsgeschichte beginnt.
Die zwölfteilige Reihe „Arbeitswelten“ gibt Kindern einen Einblick in eine nahe aber gleichzeitig auch fremde Welt: Den Arbeitsalltag ihrer Eltern. Ob Krankenschwester, Förster, Tierpfleger, Pilot oder Kriminalkommissarin: Eine Vielzahl von Berufen werden vorgestellt und der Tagesablauf in den Familien beschrieben. Nebenbei werden interessante Fragen aus dem Alltag beantwortet, zum Beispiel: Was passiert mit unserem Müll? Wie misst man einen Baum, ohne ihn zu fällen?
Im Naturhaushalt spielen Kreisläufe eine zentrale Rolle. Der Mensch greift in diese Kreisläufe ein und wird als Verursacher von Umweltbelastungen oft Opfer seiner eigenen zivilisatorischen Fähigkeiten. Ein kleines schadenfrohes Teufelchen markiert die einzelnen Etappen innerhalb der Kreisläufe, und es symbolisiert die Botschaft der Trickfilme: ‚Umweltfrevel wie man weiß, endet mit 'nem Teufelskreis!' Die Spots sind nonverbal und eignen sich gut als Einstieg in ein Unterrichtsthema.
Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter den gleichen Bedingungen wie vor 800 Jahren statt: Handarbeit, ohne Bagger, Lkw und Bohrmaschine. Eine beeindruckende Szenerie: Holzfäller schlagen Bäume, Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk, Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her, Seiler drehen Hanfseile, Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch, Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße und Korbflechter die vielen notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit. Multimedia: Die Stadt im späten Mittelalter in vier Sprachen (DVD-ROM, Begleitheft)
as Kinderarbeit und Kinderarmut in Lateinamerika wirklich bedeuten, zeigt der Film "Cartonera" in eindrucksvollen Bildern. Die Filmemacherin Maria Goinda ist vier Kindern aus Buenos Aires sehr nahe gekommen, die als Müllsammler zum Überleben ihrer Familien beitragen. Die Kinder erzählen von ihrem Leben, ihren Wünschen und Träumen. Der Film liegt im spanischen Originalton und mit deutschen sowie spanischen Untertiteln vor.
China ist das viertgrößte Land der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern auch die größte Volkswirtschaft der Welt. Der wirtschaftlichen Wandel der vergangenen Jahre macht sich in der gesamten Gesellschaft bemerkbar. Der 30-minütige Film zeigt den schulischen Alltag der 14-jährigen Liang aus Dalian, gibt Überblick über die Mao-Ära und beschreibt am Beispiel von Shanghai den rasanten Aufschwung Chinas.
Neun von 100 Deutschen sind behinderte Menschen, einige von ihnen mehrfach und besonders schwer. Die Art der Behinderung kann sehr unterschiedlich sein: blind, taub, bewegungsunfähig, geistig behindert oder autistisch. In der Reihe „Das besondere Lernen“ werden mehrere Kinder und Jugendliche mit Behinderungen porträtiert und die schulischen und außerschulischen Anstrengungen dokumentiert, mit diesen jungen Menschen umzugehen, sie zu fördern und zu integrieren.
Welche Bedeutung hat das Grundgesetz für unser tägliches Zusammenleben, welche wird es in Zukunft noch haben? Diesen und anderen drängenden Fragen rund um die Grundlagen unserer Demokratie haben wir anlässlich des 60jährigen Bestehens unserer Verfassung einen Schwerpunkt gewidmet. Mit einer 30minütigen Dokumentation und einem großen Spielfilmprojekt bieten wir vielfältige Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema informativ, provokant, unterhaltsam und kontrovers im Unterricht zu nähern.
Sauberes Süßwasser ist ein überlebenswichtiges Gut, auf das aber nicht alle Menschen der Erde zurückgreifen können. Noch immer haben 1,1 von 6,4 Milliarden keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, und jedes Jahr sterben drei bis vier Millionen Menschen an dadurch verursachten Krankheiten. In fünf Sendungen beleuchtet die Reihe die Wasserprobleme auf dem blauen Planeten und zeigt mögliche Wege zur Lösung der globalen Wasserkrise auf. Die Sendungen gibt es in deutscher, englischer und spanischer Sprachfassung.
Hahn im Hunsrück ist heute vor allem durch den Flughafen Frankfurt/Hahn bekannt – Ausgangspunkt für viele Urlaubsreisen. 40 Jahre lang war Hahn jedoch ein Stützpunkt der US-Luftwaffe, bis 1990 der Besatzungsstatus Deutschlands beendet wurde. Als die US-Streitkräfte, die einen Hauch von „American way of life“ verbreitet hatten, ihren Abzug aus Hahn ankündigten, fürchteten die Menschen in der Region um ihre eigene Existenz. Die Amerikaner hatten auch Geld und Arbeit in den Hunsrück gebracht, beides würde nun wegfallen.
Was sind eigentlich „Primaries“? Und wie unterscheiden sie sich von „Caucuses“? Welche Aufgaben haben die so genannten „Wahlmänner“? Was hat es mit dem Mehrheitswahlrecht auf sich und warum wird der Präsident der Vereinigten Staaten nicht direkt gewählt? Antworten auf diese Fragen und anschauliche Erklärungen rund um den US-amerikanischen Wahlkampf liefert der Film „Der lange Weg ins Weiße Haus“, der auch in einer englischen Sprachversion vorliegt: „A long way to the White House“.
Was in der täglichen politischen Berichterstattung über den Nahostkonflikt oft zu kurz kommt, wird in dieser Sendereihe in den Mittelpunkt gerückt: der Alltag der Bevölkerung. Wie leben Israelis und Palästinenser mit der ständigen Bedrohung? Welche Schwierigkeiten haben sie tagtäglich zu bewältigen? Neben den drei Dokumentationen beleuchtet eine Chronik der Geschichte im Nahen Osten die konträren Standpunkte beider Seiten und erklärt die Ursprünge und Knackpunkte des Konflikts.
Fast 200.000 Menschen leben Ende 2006 in Deutschland, die jederzeit in ihr Heimatland abgeschoben werden könnten. In ihrer Akte bei der Ausländerbehörde haben sie den Status „geduldet“ und das, obwohl viele von ihnen Deutschland als ihre Heimat empfinden. Sie hoffen das ihr Asylantrag anerkannt wird, doch das Verfahren ist langwierig, oftmals frustrierend und viele Antragsteller beklagen sich über Ungerechtigkeiten bei den Ämtern.
Die Musikbranche wirkt anziehend und glamourös. Viele junge Menschen träumen davon, irgendwann einmal berühmt zu werden. Die sechs Filme der "Hitmacher" schauen hinter die Kulissen, zeigen den harten Alltag junger Künstler. So ist in unterzeichneter Plattenvertrag nicht automatisch der Beginn von Ruhm und Reichtum. Die einzelnen Folgen stellen viele Stars wie Jeanette Biedermann und "Wir sind Helden" vor. Zusätzliche Materialien, wie ein Glossar und ein Interview mit dem Filmemacher, dienen der Festigung des Gelernten.
Die Schulstunde als Talkshow: Das ist das neue Unterrichtskonzept von WDR Planet-Schule und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für die Haupt- und Berufsschule. Der Lehrer ist der Moderator, die Schüler sind die Diskussionsteilnehmer. Mit mitreißenden Filmen und praxiserprobten Arbeitsblättern wird so diese Schulstunde zur spannenden Polittalkshow.
Mitte des 19. Jahrhunderts findet ein radikaler Wandel in Deutschland statt: Maschinell hergestellte Produkte verdrängen Handwerksarbeit, die Landbevölkerung verarmt und strömt in die industriellen Ballungszentren. Nicht mehr der Mensch, sondern die Maschinen geben von nun an den Takt der Arbeit vor. Unternehmer häufen in kurzer Zeit enorme Reichtümer an, während die Verelendung des Proletariats voranschreitet. Sozialer Sprengstoff, der entscheidende gesellschaftliche Entwicklungen in Gang setzt.
Zunächst waren sie gar nicht so wild, die 60er Jahre. Erst im Laufe dieses an Veränderungen so reichen Jahrzehnts wurden die Konventionen im Politischen, Gesellschaftlichen und Privaten hinterfragt und gesprengt. Die sechsteilige Sendereihe beschreibt die Zeit, in welcher der Minirock ein Schock, Händchenhalten in der Öffentlichkeit fast schon unsittlich und das Autowaschen am Wochenende das Größte waren, aber auch die Zeit der Kommunen, der Demos und der Sit-Ins.
Um die Veränderungen in der Pubertät dreht sich das neunteilige Magazin "Du bist kein Werwolf". Christine Henning und Ralph Caspers sind die idealen Begleiter durch die Pubertät. Locker, unkompliziert und niemals peinlich sprechen die beiden Moderatoren über die wichtigen Fragen der Pubertät – Verhütung und Geschlechtsorgane, körperliche Veränderungen, aber auch Konflikte mit den Eltern, Liebe und Freundschaft.
Damit Kinder wieder wissen, woher das Brot, die Milch, das Fleisch und der Käse stammen, besucht unser Reporter während jeder Jahreszeit einen Bauernhof und berichtet über die Arbeiten des Landwirtes, über den jeweiligen Reifestand von Gemüse, Obst und Getreide und über die Haltung der dort lebenden Tiere. Neben dem Jahresablauf der Pflanzen und Tiere auf dem Bauernhof wird außerdem noch auf das Wetter, das Klima und die Jahreszeiten eingegangen, da das Wetter in der Landwirtschaft eine ganz besondere Rolle spielt.
„Eugens Welt“, das ist zurzeit vor allem die „Sackgasse 777“, ein ziemlich renovierungsbedürftiges Mietshaus. Dort wohnt Eugen mit seiner Mutter Gitta und zusammen mit einer Reihe anderer Mieter. Dass sie dort „zusammen wohnen“, kann man leider nicht immer sagen. So wie der Zustand des Hauses, so lassen auch seine Bewohner in mancher Hinsicht zu wünschen übrig: Auf ein gemeinschaftliches Miteinander können sie sich nur sehr allmählich und dank Eugens Initiative besinnen. Erst gemeinsam gelingt es ihnen, sich gegen die Machenschaften des Bauspekulanten und Hausbesitzers Klotz zur Wehr zu setzen. Der will sie mit allen Mitteln vertreiben. Aber am Ende geht die Sache beinahe gut aus... Bestimmendes dramaturgisches Element des szenischen Vierteilers ist die Überzeichnung scheinbar alltäglicher Situationen. Die Sendereihe will damit Grundlagen sozialen Handelns und Strategien zur Konfliktlösung thematisieren und zehn- bis 13-Jährige zum Diskutieren und „Nachspielen“ sozialer Organisationsformen anregen.
Wie arbeiten Kameramann und Regisseur bei der ARD Sportschau? Wie wird ein Film zusammengeschnitten? Und wie wird eine junge Moderatorin "alt" geschminkt? Die Sendereihe nimmt die spannenden "Traumberufe" beim Fernsehen unter die Lupe. Sie begleitet einen Regisseur, einen Kameramann, eine Maskenbildnerin, einen Toningenieur und einen Cutter. Die Sendungen dienen der Förderung der Medienkompetenz in den Klassenstufen 3 bis 6.
Wie ist es zur weltweiten Finanzkrise gekommen und was hat die aktuelle Krise mit der Tulpenkrise Anfang des 17. Jahrhunderts zu tun? Auch wenn heute vieles komplexer geworden ist, Wirtschaft und Finanzmärkte weltweit miteinander vernetzt sind und Geldströme in erster Linie virtuell zirkulieren – ein wesentlicher wirtschaftlicher Antrieb bleibt seit Jahrhunderten unverändert…
Ein ganz normaler Supermarkt in Köln. Jeden Tag werden hier Lebensmittel aussortiert, die nicht mehr gut sind. Bei den einen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, bei anderen ist die Verpackung beschädigt oder sie sehen einfach nicht mehr frisch aus. Sie landen in einem der Container vor dem Supermarkt. Für Hanna, Jens und Jörg ist das ein gefundenes Fressen, denn die drei gehen „Containern“. So nennen sie ihre nächtlichen Streifzüge, bei denen sie sich ihre Lebensmittel aus Containern besorgen.
Seit dem 17. Jahrhundert ist Südafrika beherrscht vom Kampf um das Land. 1652 gründet die so genannte "Niederländische Ostindien-Kompanie" (VOC) eine erste Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung. Immer mehr Europäer strömen nach Südafrika – den Niederländern folgen die Briten. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit einheimischen Bevölkerungsgruppen. Vor allem die Zulus, die größte ethnische Gruppe Südafrikas, leisteten Widerstand. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist von der Apartheid geprägt, dem dunkelsten Kapitel der südafrikanischen Geschichte. Drei Filme erzählen chronologisch die wechselvolle Geschichte des Landes.
„Gezeichnete Seelen“ das sind acht Kapitel, in denen acht junge Menschen von ihren seelischen Nöten und psychischen Erkrankungen erzählen. Die Protokolle dieser Erlebnisschilderungen wurden von Schauspielern nachgesprochen und die bewegenden Selbstaussagen werden durch ausdrucksstarke Trickfilm-Animationen illustriert. Derart anonymisiert erzielen sie beim Zuschauer eine große Empathie – ohne Übertragungen zu provozieren. Die hier thematisierten Seelennöte und Krankheitsbilder sind leider häufig auch bei Jugendlichen anzutreffen. Die Filme wollen sensibilisieren – für die eigene Identitätssuche, für die Situation eventuell betroffener Mitschüler. Sie regen an, Auswege aus der Bedrängnis zu überlegen und zu diskutieren, um individuelle und persönliche Hilfe zu finden. Der Unterricht selbst kann und darf nicht therapieren - aber in einer entindividualisierten Form seelische Nöte thematisieren. Dazu ist der Film geeignet.
Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt leiden Hunger, aber warum? Die Dokumentarreihe „Hunger“ beleuchtet Ursachen von Hunger, lässt die Betroffenen zu Wort kommen und erörtert die Mitverantwortung der westlichen Welt für die Situation in Kenia, Indien, Brasilien und Haiti. Dort leiden große Teile der Bevölkerung unter den Gesetzmäßigkeiten des übermächtigen Weltmarktes. Menschen und Organisationen in den betroffenen Ländern ringen darum, den Hunger zu überwinden. Oft haben lokale Politik und jahrzehntelange Entwicklungshilfe versagt oder stoßen an ihre Grenzen. Für die Vertiefung der „Hunger-Problematik“ im Unterricht sind die Dokumentationen hervorragend geeignet!
Bedeutet Freiheit, im Supermarkt zwischen hundert Tütensuppen wählen zu können? Sind wir, was wir vorgeben zu sein? Was kann unsere Angst uns lehren? Warum führen wir Kriege? Und gibt es ein Patentrezept für ein glückliches Leben? Mit diesen Fragen befassen sich Philosophen seit Tausenden von Jahren. Richard David Precht bringt die Debatten auf den Punkt – und gibt Denkanstöße für Unterricht und Alltag.
Ausgrenzen, enteignen, deportieren, ermorden – die menschenverachtende Konsequenz, mit der das nationalsozialistische Deutschland Rassenpolitik betrieb, ist beispiellos – und wäre ohne einen breiten Konsens innerhalb der Bevölkerung nicht möglich gewesen. Umso wichtiger, den wenigen noch verbliebenen Zeitzeugen Gehör zu verschaffen. Die unterschiedlichen Filme berichten jeweils auf eigene Art und Weise vom Leben und vom Tod in Auschwitz, von wirtschaftlichen und sozialen Repressalien und von mutigen Menschen, die Zuflucht gewähren.
Was essen englische Kinder? Wie sehen türkische Kinderzimmer aus? Wovon träumen Kinder in Italien? "Kinder Europas", eine europäische Koproduktion von 22 Ländern, versucht diese und viele andere Fragen zu beantworten. Kinder nehmen den Zuschauer in 14-minütigen Filmen mit auf eine Reise durch ihr Land. Lernen wie die europäischen Nachbarn leben, ist das Ziel dieser Fernsehreihe. Spielerisch werden gängige Klischees hinterfragt, sodass sich manchmal ganz neue Sichtweisen auf das Leben in den Nachbarländern eröffnen.
Klimaschutz ist eine globale Aufgabe. Keine einfache, denn die Interessen der Länder und die Auswirkungen des Klimawandels sind sehr unterschiedlich. Grönland spürt bereits die Folgen des Klimawandels, sieht darin aber sogar Chancen für neue Industriezweige. Die maledivische Regierung dagegen steht durch den drohenden Anstieg des Meeresspiegels mit dem Rücken zur Wand – hat sie überhaupt Handlungsspielraum? An verschiedenen Fallbeispielen werden weltweite Zusammenhänge deutlich.
Umweltcoach Albrecht Hoffmann stellt das Leben der vierköpfigen Familie Tacke auf den Kopf: Kühlschrank raus, Autoschlüssel abgegeben, Lampen im Haus entfernt. Die Familie aus Heiden wird ganz schön in die Mangel genommen. Sie hat sich freiwillig zu dem Experiment entschieden, vier Wochen ethisch korrekt zu leben. Doch die Familie hätte nie gedacht, an wie vielen Stellen sie das bisher nicht tut.
Die Erde ist nur 6000 Jahre alt und vor dem Sündenfall lebten Menschen und Dinosaurier in friedlicher Eintracht im Paradies. Eine Idee die in unserer aufgeklärten Zeit keinen Platz hat - sollte man meinen. Doch weit gefehlt: Der Anteil der Menschen, die die Evolutionstheorie für falsch halten wächst. Kreationisten glauben an die individuelle Schöpfung der Arten durch Gott, so wie sie im 1. Buch Mose beschrieben wird. Kreationismus ist vor allem in den USA weit verbreitet, aber auch in Deutschland bekommt diese Sichtweise immer mehr Zulauf. Geologen, Paläontologen und Evolutionsbiologen sind ratlos. Über Jahrzehnte haben sie zahllose, handfeste Beweise für Alter und Entstehung der Erde und die Entwicklung des Lebens zusammengetragen. Dennoch säen die Kreationisten Zweifel an den wissenschaftlichen Belegen - mit erstaunlichem Erfolg
Chronische Geldnot ist das Problem, das Computerfreak Manni Peters durch alle vier Folgen dieser unterhaltsamen "Wirtschaftskunde" plagt. Das Geld braucht er hauptsächlich für die Weiterentwicklung seiner neuesten Computerkreation: Mona Monete. Die ist immerhin so gut programmiert, dass sie mittlerweile ein Eigenleben führt und in der Welt der Wirtschaft manchmal auf recht eigenwillige Weise versucht, Manni aus der Klemme zu helfen. ...
Peking 2008: Boykottdrohungen und Proteste schon im Vorfeld der Spiele lassen befürchten, dass es keine ungetrübten „traumhaften und unvergesslichen Spiele“ (Rogge, Athen 2004) geben wird. Das Pro & Contra dieser Spiele berührt eine alte Diskussion: sind Olympischen Spiele friedensstiftend, unabhängig und politisch neutral? Nach Meinung vieler hätten sie aufgrund der Menschenrechtslage nie nach China vergeben werden sollen. Aber hätten dann die Spiele 2002 in Salt Lake City stattfinden dürfen? In einem Land das Krieg führt? Wie viel Politik vertragen die Spiele und was sagt die Olympische Charta dazu? Der aktualisierte Schwerpunkt hilft Antworten zu finden.
Wir sind Weltmeister im Altpapiersammeln. Trotzdem sinkt in Deutschland der Absatz von Recycling-Papier stetig, während der Papierverbrauch stark zunimmt. Die Konsequenz: Urwälder werden gerodet, um den steigenden Bedarf an frischem Papier zu decken. Die Sendereihe verfolgt den Weg des Papiers von den Anfängen im Wald bis hin zu den Recycling-Höfen und liefert am Beispiel einer Familie und ihres "Papiersparhaus" Tipps für den bewussten Umgang mit dem wertvollen Rohstoff.
Als Mitte des Jahres 2008 durch die Zeitungen ging, dass auch heute, 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges, noch immer US-Atomwaffen in Westdeutschland lagern, wurden bei vielen wieder alte Ängste wach: Sie erinnerten sich an die Zeit des Kalten Krieges, in der sich die Supermächte waffenstarrend und feindselig gegenüberstanden und ein Krieg mit Atomwaffen drohte. Die zweiteilige SWR-Dokumentation „Planspiel Atomkrieg" führt zurück in diese fast vergessene Zeit. Sie erzählt die Geschichte der Abschreckungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg – von den 50ern bis in die 90er Jahre, von Adenauers Kampf um die Bombe zum Nato-Doppelbeschluss und der Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen im Westen.
Radio und Fernsehen haben im Mediensystem eine besondere Stellung. Wegen der großen Reichweite und suggestiven Kraft sollen sie nicht in die Hand einzelner Interessensgruppen gelangen – eine Lehre aus dem Nationalsozialismus. Deshalb gibt es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. ARD, ZDF, die Dritten und die Hörfunkprogramme sollen staatsfern, unabhängig und kritisch berichten. Sie sollen unterhalten, informieren und bilden. Kontrolliert werden sie von pluralistisch besetzten Gremien und finanziert aus Rundfunkgebühren, so dass sie weniger abhängig von der Quote sind. Nur so können sie das tun, was ihr Auftrag ist: Programm machen für alle.
Warum handeln wir, wie wir handeln? Wo kommen unsere Gefühle wie Angst oder Glück her? Und wie prägen Handeln und Erleben das Miteinander? Diesen Fragen geht die Psychologie als eigenständige Wissenschaft seit dem 19. Jahrhundert nach. Die dreiteilige Reihe erklärt die grundsätzlichen Denkschulen der Psychologie, zeigt die Bedeutung psychologischer Phänomene für unser Handeln an alltäglichen Beispielen und stellt ganz unterschiedliche Berufsfelder innerhalb der Disziplin vor.
Wie sind die Auslandseinsätze der Bundeswehr vor dem Hintergrund des Grundgesetzes zu bewerten? Ist der Lobbyismus in Deutschland, die zielgerichtete Beeinflussung von Politikern und Entscheidungsträgern, zur fünften Gewalt im Staat geworden? Wie weit darf der Staat seine Bürger kontrollieren, um sie zu schützen? Die Sendereihe „Quo vadis BRD?“ stellt die aktuelle demokratische Wirklichkeit unseres Landes auf den Prüfstand. Dabei orientiert sie sich an den Prinzipien unserer demokratischen Verfassung, wie sie grundsätzlich im Grundgesetz manifestiert sind: Gewaltenteilung, Föderalismus, Unabhängigkeit des Mandats, Informationsfreiheit, Sozialstaatsprinzip, Demokratieprinzip, Freiheit der Person...
Demokratie – das ist erst einmal ein Versprechen. Ein Versprechen auf ein Staats- oder Gemeinwesen, das alle gleichberechtigt an ihm teilhaben lässt. Demokratie wird von den meisten Menschen positiv angesehen, zumindest solange es sich um die verfassungsrechtliche Verheißung handelt. Geht es um ihre Einlösung, also um das, was wir als Politik verstehen, dann sieht es mit der Akzeptanz schon anders aus. Dabei wird dann gerne vergessen, was das besondere an einer Demokratie ist: dass zu ihrem Gelingen alle Akteure eines Gemeinwesens beitragen müssen, die Bürger genauso wie die in die politische Verantwortung gewählten Politiker. Für eine befriedigende und gestaltende Teilhabe an einem Gemeinwesen - ob in Familie, Kommune oder Staat - braucht es Grundlagen. Demokratie als Lebensform, oder Demokratie als Staatsprinzip: der Themenschwerpunkt „Demokratie“ macht für beides unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Alterstufen – sowohl für eine allgemeinere Demokratieerziehung wie für den Politikunterricht. Planet Schule möchte damit Anregungen und Hilfestellungen für einen lebendigen und fairen politischen Diskurs bieten, auf den ein funktionierendes demokratisches Staatswesen so dringend angewiesen ist.
Die Pubertät stürzt Jugendliche nicht nur in ein Gefühlschaos, sondern bereitet oft auch handfeste Probleme: das erste Mal Sex, Verhütung, das eigene „Coming Out“, ungewollte Schwangerschaft oder Aids – um nur einige Themen zu nennen. Die unterschiedlichen Sendungen dokumentieren, wie Jugendliche mit diesen und anderen Herausforderungen umgehen, zeigen Lösungswege auf und bieten viele Ansatzpunkte für spannende Diskussionen.
Erst durch seine Bundesorgane hat Deutschland "Hand und Fuß" - durch die Personen, die für den Staat tätig sind. Bundespräsident, Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht hängen dabei eng zusammen. Trotz Gewaltenteilung verbindet sie ein Netz aus gegenseitiger Kontrolle. Aufgaben und Befugnisse der einzelnen Bundesorgane beschreibt die Reihe „STAAT-KLAR!“ für die Sekundarstufe I und II. Im ersten Film stellen wir das Amt des Bundespräsidenten vor, im zweiten den Bundestag - alle weiteren folgen sukzessiv.
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Dort heißt es in Artikel 3: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person." Das Recht auf Leben ist hier für jeden Menschen ohne Ausnahme zu gewähren. Damit steht die Todesstrafe im Widerspruch zu der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte". Mit zwei Sendungen zu diesem Thema und umfangreichem Begleitmaterial im Internet will das Schulfernsehen Materialien anbieten, das Thema "Menschenrechte" im Unterricht (Gemeinschaftskunde, Religion, Ethik) zu diskutierten.
In den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 ereignete sich die folgenschwerste Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie: Der Reaktorunfall in Tschernobyl. Am schwersten wurde Weißrussland von der Explosion getroffen. Noch heute leiden die dort Lebenden, sterben Menschen an Krebs, auch Kinder. Der Film zeigt weißrussische Jugendliche während einer Schülerbegegnungswoche mit deutschen Schülern. Wie lebt man in den verstrahlten Gebieten? Wie geht man mit dem Strahlenrisiko um? Welche Perspektiven haben die Jugendlichen für ihre Zukunft? Die Fragen stellen die Schüler aus Bad Ems. Sie bekommen erstaunlich offene Antworten.
Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Es grenzt im Norden an Niedersachsen, im Osten an Hessen, im Süden an Rheinland-Pfalz und im Westen an Belgien und an die Niederlande. Ob das Ruhrgebiet oder das Sauerland: Jede Region hat ihre Besonderheiten. Pferde und Radfahrer sind typisch für das Münsterland, der Niederrhein ist berühmt für seinen Spargel und das Rheinland gilt als Karnevalshochburg. Zwölf Filme zeigen die unterschiedlichen Seiten Nordrhein-Westfalens.
Sie erregt Aufmerksamkeit, weckt Bedürfnisse und ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: Werbung. Ob witzig, provokant oder einfach nur penetrant: Die Strategien, Produkte zu verkaufen sind vielschichtig und werden immer ausgefeilter. Die Sendereihe richtet sich an die Grundschule und Sekundarstufe 1 und beleuchtet zwei wesentliche Fragestellungen: Wie wird Werbung gemacht? Und wieso spielt das eigene Konsumverhalten dabei eine so entscheidende Rolle?
Ende der Schulzeit – Lehrstellensuche. Was will ich werden, was werde ich finden? Lehrstellen als Glückstreffer? Die richtige Berufswahl ist wichtig, denn je breiter Arbeitsfeld und Grundausbildung angelegt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, innerhalb seines Berufsfeldes immer wieder neue interessante Tätigkeiten zu finden. Nach wie vor gilt: Die richtige Berufswahl ist eine Grundentscheidung für Jahrzehnte. Die Sendereihe gibt Einblicke in die breite Palette beruflicher Möglichkeiten. Sie will aber auch den Wandel deutlich machen, der in vielen Lehrberufen ganz neue Perspektiven eröffnet, aber auch neue Qualifikationen erfordert.
Frustessen und Fressattacken, Schlankheitswahn und krankhaftes Kalorienzählen: Die Sendereihe zeigt die Auswirkungen von falschem Umgang mit Essen. Sie informiert ausführlich über die Krankheitsbilder Magersucht, Bulimie und Adipositas. Die Filme dokumentieren auf alltagsnahe und auch humorvolle Weise Lebensgefühl, Entwicklung und Probleme Jugendlicher in Bezug auf ihr Ernährungsverhalten. Eine halbstündige Reportage gibt zudem Einblick in das Leben zweier Mädchen, die an Magersucht leiden.
Eren ist der Sohn türkischer Eltern, die seit langem in Deutschland leben. In seinem deutschen Umfeld gut integriert, spürt er dennoch seine türkischen Wurzeln, feiert begeistert die türkischen Feste mit seiner Familie und deren Freunden: Dann ist es wie eine kleine Türkei - ein Vorgeschmack auf die großen Ferien, die Eren am liebsten bei seinen Großeltern in der Türkei verbringt.