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Bericht aus der Praxis: Verschiedene Aktivitäten mit dem Multimedia-Paket WIZADORA im Schuljahr 2000/2001

I. Europatag am 5. Mai 2001 in der Gottlieb-Rühle-Schule in Mössingen mit WIZADORA und Mr.Brown, dem Dudelsackspieler

Am 5. Mai fand an unserer Schule ein Schulfest unter dem Motto Europa statt. Zahlreiche Länder waren vertreten: Griechenland, Spanien, Italien, Dänemark,Schweden, Schweiz, Großbritannien, Bosnien, Kroatien, Mazedonien und Albanien. Viele Attraktionen warteten auf die Besucher. So konnte man in der "Schweiz" den Alphornklängen lauschen und im Zimmer der WIZADORA (WIZADORA-Land), in dem es vieles über Großbritannien zu erfahren und erforschen gab, einem Dudelsackspieler aus Schottland zuhören, der sich zwischen Wandtafel und PC-Ecke sowie in sämtlichen Schulgängen hin- und herbewegte. Staunend wurde er von den Besuchern begutachtet, denn so oft kann man in Mössingen und Umgebung einen Schotten mit Schottenrock und Dudelsack nun doch nicht erleben.

Er führte einen ganzen Rattenschwanz von Kindern hinter sich her, die ihm gerne ins WIZADORA-Land folgten. Der Weg dorthin war mit kreisförmigen WIZADORA-Schildern markiert. Außerdem zeigten zwei als Zauberinnen verkleidetete Schülerinnen der Klasse 5, Lena und Daniela, interessierten Besuchern den Weg. Auf eine Wandtafel hatte ich ein Poster angeheftet, das Großbritannien zeigte und mit Kreide ein großes Bild von WIZADORA und ihren Freunden aufgemalt.

Gegenüber der Tafel stand ein Demo-Block mit verschiedenen Utensilien für WIZADORAS Zaubertricks. Immer wieder führte ich den Zuschauern, die sich applaudierend bedankten, einzelne Zaubertricks in englischer Sprache vor. Diese Tricks sind - bis auf "Colour Change" - im Themenheft (S.34 -37) abgebildet und ohne viel Aufwand vorzuführen. Man sollte allerdings vorher ausreichend geübt haben, wegen des Vorführeffektes. Gelingt einem ein Trick einmal nicht, so kann man sich gerne auf WIZADORA berufen, der ja beim Zaubern ab und zu auch mal ein Fehler unterläuft.

  • Wizadora und Großbritannien
  • Dudelsackspieler aus Schottland

Besonders wirkungsvoll waren die Vorführungen der Tricks:"Colour Change", "The Disappearing Coin", "The Magic Ribbon" und "Names" (I can read your mind). Begleitend zum Zaubertrick "Colour Change" wendete ich den folgenden Zauberspruch an:

Touch my nose, touch my head,
pencil, pencil, please turn red

(wenn man z.B. einen blauen Bleistift in einen roten verwandeln will). Für die Umwandlung von einem roten Bleistift einen blauen verwendete ich den Spruch:

Touch my elbow, touch my shoe,
pencil, please turn blue.

Als ich bei der Vorführung von "The Disappearing Coin" die verschwundenene Münze wieder erscheinen lassen wollte, sagte ich einfach:

Touch my head, touch my neck,
coin, coin, please come back!

Schwupps, schon war die verschwundene Münze wieder da! Die staunenden Augen der Kinder und ihr Erlebnis, alles auf Englisch verstanden zu haben, waren die Belohnung des vorführenden Zauberes!

Wer in unserem WIZADORA-Land längere Zeit weilte - und es gab viel zu sehen - bekam meist auch irgendwann Hunger. Da "unsere" WIZADORA so beschäftigt war, dass sie nicht dazu kam, etwas Essbares zu zaubern, hatte ich morgens (frisch schmecken sie am Besten) in meiner "Hexenküche" schon ca. 60 Muffins gebacken. Unsere beiden Zauberinnen verkauften diese gerne an die Besucher.

Im hinteren Teil des Raumes waren vier Computer mit CD-Laufwerk und Kopfhörern aufgebaut. Es handelt sich hierbei um Multimedia-PCs (Pentium 200 Megaherz mit Soundkarte). Die CD-ROMs von WIZADORA waren bereits eingelegt und das Programm WIZADORA installiert, so dass interessierte Besucher sofort ihre multimediale Reise durch Großbritannien beginnen konnten. Die WIZADORA-CD-ROM ist so überschaubar konzipiert, dass bereits Grundschüler nach kurzer Einführung in die "Hexenküche" (Gegenstände anklicken, zuhören und sich überraschen lassen) und Einweisung in das "Reisen" mit der Landkarte fast selbstständig damit arbeiten konnten (analog den Prinzipien des "offenen Unterrichts"). Für Fragen und Schwierigkeiten standen außer mir noch 2-3 Assistenten der Klasse 10 bereit.

  • Da der Andrang auf die WIZADORA-PCs so groß war und die Schüler beim "Reisen" die Zeit vergaßen bzw. gar nicht mehr aufhören wollten, musste die Spielzeit auf 10-15 Minuten begrenzt werden. Die Schüler, die nach dieser vorgegebenen Zeit mit dem Spiel aufhören mussten, durften später noch einmal wiederkommen und weiterspielen. Von dieser Regelung machten viele Besucher Gebrauch.
  • Eine weitere Attraktion im WIZADORA-Land war das Ausmalen der Computerbilder, die das Programm zu den einzelnen Stationen ausdruckt. Die jüngsten Geschwister unserer Besucher malten mit großer Hingabe diese Bilder aus. Die schönsten Exemplare wurden jeweils prämiert.
  • Weiterhin standen Ausmal- und Bastelbögen sowie Quartettspiel und Memo-Spiel vom SWR bereit. Das Spielmaterial sowie die dazugehörigen Anleitungen befinden sich auf dem Bastelbogen mit der "Anzieh-WIZADORA" vom SWR.
  • Eine Auswahl an englischen Bilderbüchern und Prospekten lud viele Besucher zum "Schmökern" ein. Während meines Sommerurlaubs in England im letzten Jahr, hatte ich eine große Anzahl von Prospekten aus unterschiedlichen Orten (London, Dover, Bath, Warwick, Stratford-upon-Avon, Rye und Leamington) gesammelt und auch verschiedene Bilderbücher mitgebracht. Die Ausstellung dieser authentischen Materialien wurde von den Besuchern mit großem Interesse angenommen.

Die WIZADORA-CD-ROM ist inzwischen zu einem festen Bestandteil in meinem Englischunterricht in Klasse 5 geworden. Jeden Mittwoch, sofern der Computerraum verfügbar ist, gehe ich mit einer Gruppe von 15 Schülern dorthin. Die Schüler dürfen frei mit der CD-ROM arbeiten. Es hat sich gezeigt, dass dies die beste Lösung ist. Die Schüler suchen sich die Übungen aus, die sie am meisten ansprechen und die sie sprachlich bewältigen können. Ich stehe den Schülern bei Fragen und Problemen helfend zur Seite. Am Liebsten würden sie jeden Tag mit WIZADORA arbeiten, so viel Freude macht es ihnen. Leider ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich, weil uns der Computerraum nicht so oft zur Verfügung steht wie wir möchten. Im Klassenzimmer steht zwar auch ein Computer. Dieser ist technisch aber nicht für Sprachprogramme ausgestattet. Sonst wäre es möglich, die CD-ROM mehrmals in der Woche in der Freiarbeit im Klassenzimmer einzusetzen.
Im nächsten Schuljahr möchte ich die Arbeit mit der CD-ROM in einer neuen 5. Klasse fortsetzen. Ich freue mich schon darauf!

Viel Spaß!

Anmerkung: Der Zaubertrick "Colour Change" ist im WIZADORA-Activity-Book, Oxford University Press 1992, S. 12 nachzulesen.

  • Frösche
  • Gold Münzen
  • Drachen
  • TrödelmarktEine Attraktion im WIZADORA-Land war das Ausmalen der Computerbilder.
  • U-Boot
  • antike Schreibmaschine
  • Der Zauberkasten für verschiedene Zaubertricks.

  • Bastelübungen mit Wizadora in der Schule.

II. Einsatz der WIZADORA-CD-ROM in der Grundschule, Klasse 4 (Grund- und Hauptschule Nehren, bei Tübingen)

In diesem Schuljahr gab ich in einer vierten Klasse in der Grundschule Nehren über die Volkshochschule Tübingen einen Englischkurs. Es hatten sich 45 Schüler angemeldet, so dass der Kurs geteilt werden musste. Eine Kollegin übernahm die zweite Gruppe, da ich aus Zeitgründen nur einen Kurs halten konnte.

In diesem Kurs setzte ich die WIZADORA-CD-ROM ein. Ich bat den für den PC-Raum zuständigen Lehrer, Herrn Harter, die CD-ROM auf den Server zu installieren. Herr Harter war sehr kooperativ und so konnte ich die Schüler in die Arbeit mit der CD-ROM einweisen. Sie waren bereits daran gewöhnt, mit dem Computer zu arbeiten.

Ich erklärte ihnen die "Hexenküche" und das "Reisen" mit der Landkarte. Innerhalb kürzester Zeit konnten sich die Schüler in dem Spiel zurechtfinden.

Da der Englischunterricht nur einmal in der Woche stattfand, bat ich die Eltern auf einem Elternabend, sich die CD-ROM zu kaufen und die Kinder zu Hause damit arbeiten zu lassen. Alle Eltern waren sofort damit einverstanden und nachdem die CD-ROMs eingetroffen waren, spielten die Kinder total begeistert damit am häuslichen PC. Während der darauffolgenden Unterrichtsstunden besprachen wir Probleme, die beim Einsatz mit der CD-ROM auftraten. Die Kinder halfen sich gegenseitig so kompetent, dass ich mich gar nicht einzumischen brauchte.

Ich schlug den Kindern vor, dass wir uns an dem WIZADORA-Fax-Wettbewerb beteiligen sollten. Begeistert nahmen sie diesen Vorschlag an. Bis zum 29. Juni hatten acht von zwölf Schülern ihre feritg ausgedruckten Urkunden dabei. Am Ende des Schuljahres erhielten alle Schüler, die eine Urkunde ausgedruckt und abgegeben hatten, einen WIZADORA-Rucksack vom SWR. Die Freude war groß!!!

Ich werde im nächsten Schuljahr wieder einen VHS-Kurs "Englisch für Viertklässler" in Nehren halten und auch in diesem Kurs die WIZADORA-CD-ROM einsetzen. In der Ausschreibung des Kurses habe ich dies bereits angekündigt. Herr Harter hat mir die technische Betreuung zugesichert

  • Tatty Bogle
  • Phoebe Telephone

III. WIZADORA in der Lehrerfortbildung.

Vom 21.02.-23.02.01 war ich in Calw als Referentin zu einer Fortbildungsveranstaltung, Grundschulenglisch für Lehrbeauftragte, eingeladen. Ich sollte dort die Zaubertricks von WIZADORA vorführen. Aufgrund dieser Einladung rief ich beim SWR an und bat darum, mich mit Material zu unterstützen. Dies wurde mir sogleich zugesichert und für jeden Teilnehmer eine CD-ROM direkt an die Adresse in Calw zugestellt. So war ich in der Lage nicht nur die Zaubertricks, sondern auch die CD-ROM zu präsentieren.

Ich begann meinen Vortrag damit, anhand einer Folie WIZADORA und ihre Freunde: Hangle, Very Old Fish, Phoebe Telephone, Tatty Bogle und die frechen Socken vorzustellen. Anschließend zeigte ich den Teilnehmern zwei Video-Filme ("Phoebe Calling" und "A Red Banana").

Nun führte ich verschiedene Zaubertricks vor: "The Magic Ribbon", "The Disappearing Coin", "Jumping Clips", "The 5th Card", "Names" und "Colour Change". Ich wendete hierbei wie schon beschrieben (siehe Bericht über den Europa-Tag) verschiedene Zaubersprüche an. Die Zaubersprüche wurden von den Teilnehmern als Praxisübung in verschiedener Lautstärke mit Einsatz von Mimik und Gestik vorgesprochen. An dieser Übung hatten alle viel Spaß!

Viel Freude bereitete auch das Verschwindenlassen eines Apfels unter einem Zauberhut. Dazu wurde ein Tisch mit einem Bettlaken abgedeckt. Auf den Tisch wurde ein Zauberhut gelegt, unter dem ein Apfel versteckt war.Der "Zauberer" zeigte nun den Zuschauern den Apfel, legte den Hut darüber,ergriff den Zauberstab und sagte:"

Touch my nose, touch my ear,
apple, apple, disappear!

Der Hut wurde aufgedeckt und der Apfel fehlte! Lösung: Unter dem Tisch war für alle unsichtbar ein "assistant" versteckt, der, während der Zauberspruch gesprochen wurde, schnell nach dem Apfel unter dem Hut griff.

Tipp: Der Zauberer muss, während er den Spruch aufsagt, die Zuschauer so ablenken, dass sie woanders hingucken. Er kann z.B. mit dem Zauberstab in verschiedene Richtungen zeigen, oder wenn er z.B. nah am Fenster steht, die Zuschauer mit ihren Blicken nach außen lenken.

Im Anschluss an die Vorführung der Tricks versuchten sich die Teilnehmer selber im Zaubern. Viele hatten großen Spaß dabei und wollten diese später ihren Schülern vorführen.

Ein zweiter Teil des Vortrags bestand in der Demonstration der CD-ROM. Dies erfolgte in Kleingruppen im PC-Raum der Fortbildungsstätte. Zur großen Freude aller Teilnehmer konnte ich jedem eine CD-ROM überreichen!

Ich hoffe, dass sie inzwischen auf zahlreichen Schul-PCs installiert sind!

  • am Esstisch
  • leere Taschen
  • Krypta mit Gespenst

IV. WIZADORA in der Lehrerausbildung

Seit eineinhalb Jahren bin ich Lehrbeauftragte für Grundschulenglisch am Staatlichen Seminar in Albstadt-Ebingen. Meine Aufgabe ist es, Referendare darin auszubilden in der Grundschule Englischunterricht nach den neuesten didaktisch-methodischen Prinzipien erteilen zu können. Ein inzwischen unverzichtbarer Bestandteil meines Ausbildungsunterrichts ist die Präsentation des Multimedia-Paketes WIZADORA.

Dieses Multimedia-Paket habe ich in diesem Schuljahr zwei Lerngruppen des Seminars Albstadt sowie den beiden Lerngruppen des Seminars Mannheim vorgestellt. Den beiden Gruppen des Seminars Albstadt konnte ich Filme, Zaubertricks, Bastelbögen und auch die CD-ROM vorführen. Da der Computerraum in der Friedrichsfeldschule in Mannheim an meinem Seminartag nicht zur Verfügung stand, konnte ich die CD-ROM dort leider nicht vorstellen. Dies soll aber im nächsten Schuljahr nachgeholt werden.

Die zweimalige Präsentation der CD-ROM WIZADORA im neuen Computerraum des Schulzentrums Mössingen, den sich Grund- Haupt-und Realschule teilen, war technisch völlig problemlos. Es musste nur sichergestellt werden, dass die CDs an den 15 Computerplätzen installiert waren. Leider hat die Installation auf den Server bisher noch nicht geklappt, so dass ich mit 15 einzelnen CD-ROMs arbeiten musste. Die Installation ist jedoch sehr schnell und einfach zu handhaben. Die PCs sind mit Soundkarte und Kopfhörern ausgestattet. Weiterhin verfügt der Raum über einen Beamer, so dass die Einführung zentral über den Lehrer erfolgen kann.

Nachdem den Referendaren der Inhalt und Ablauf des Programms über den Beamer bekannt waren, arbeiteten sie auf Einzelplätzen mit der CD-ROM. Sie beschränkten sich dabei auf einen Zeitraum von 45 Minuten. Danach erfolgte die Auswertung. Das Gesamtergebnis war positiv. Fast alle Referendare wollten sich nach der Ausbildungseinheit eine CD-ROM bestellen. Zur Veranschaulichung meiner Arbeit füge ich meinen Berichten einige Photos aus der Seminararbeit bei.

  • Schatzkiste mit 15 Edelsteinen
  • Ein einbeiniger Pirat