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Segelfliegen - die Entstehung

Segelfliegen bedeutet lautloses Gleiten in der Luft, Fliegen ohne Motor, ähnlich dem Gleiten eines Vogels. In der Rhön finden die Segelflieger ideale Bedingungen vor. Hier blieb auch zum ersten Mal ein Mann in seinem Gleiter eine Stunde lang in der Luft und flog über die Wasserkuppe. Das war 1922, die Nachricht vom "Vogelmenschen in der Rhön" verbreitete sich überall. Otto Lilienthal war einer der ersten, die um die Jahrhundertwende Versuche mit den Gleitern machten und wohl auch einer der bekanntesten. Allerdings waren das noch keine sehr langen Flüge, selten länger als eine Minute und mit häufigen Bruchlandungen verbunden.

Schwarz-weiß Aufnahme eines Segelfliegers

Alte Schwarzweißaufnahmen geben uns heute einen Eindruck davon, wie unendlich mühsam die Anfänge des Segelfliegens waren.


Moderner Segelflieger

Der Motorflug fand mehr Anhänger und schien komfortabler zu sein. Erst das Flugverbot, das nach dem ersten Weltkrieg von den Siegermächten über Deutschland verhängt wurde, leitete eine Wende ein.


Denn motorloses Fliegen fiel nicht unter das Verbot, vielleicht weil niemand daran gedacht hatte. Die Flieger nutzen die Gesetzeslücke und wendeten sich wieder den Segelgleitern zu.


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