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Tatort Mensch – Immuntherapie gegen Metastasen

Bei Metastasen, Krebszellen, die sich aus dem Zellverband lösen, soll in der Zukunft eine Immuntherapie das körpereigene Abwehrsystem unterstützen. Wie sich Metastasen bilden und verbreiten und wo die Immuntherapie ansetzt, erklärt der Film.

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Metastasen

Ein Antikörper heftet sich an ein Metastase und an eine Killerzelle.

Genetisch hergestellte Antikörper sollen die Immunabwehr im Kampf gegen die Metastasen unterstützen.

Ein besonderes Problem sind Krebszellen, die sich aus dem Zellverband lösen. Diese können sich über Lymph- und Blutgefäße im Körper verbreiten und sich weit entfernt vom Ursprungsort an anderer Stelle festsetzen. Zum Glück schafft es höchstens eine von 10.000 Krebszellen in dem tobenden Blutstrom, einen sicheren Ankerplatz an der Gefäßwand zu finden. Die Mehrzahl geht zugrunde. Ist die Verankerung dennoch gelungen, bilden die abtrünnigen Krebszellen Kolonien. Daraus entstehen Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen. Haben sie mehrere Stellen im Körper befallen, ist die Krebserkrankung oft nur schwer zu behandeln. Meist führen unentdeckte Metastasen zum Organversagen oder gar zum Tod des Patienten, weniger der Primärtumor selbst.

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