Antisemitismus beschreibt Vorurteile, Feindseligkeit und Hass gegenüber Jüdinnen und Juden. Antisemitismus zeigt sich in Form von Beleidigungen, Ausgrenzung, Verfolgung oder Gewalttaten gegenüber jüdischen Menschen.
Antisemitismus in der Geschichte
Feindschaft gegenüber Juden gab es im Lauf der Geschichte immer wieder, auch bereits in der Antike. Der Antisemitismus verstärkte sich aber, als sich das Christentum vom Judentum trennte. Geprägt ist Antisemitismus vor allem durch Verschwörungsmythen und Vorurteile. Im Nationalsozialismus ermordeten die Nazis sechs Millionen Jüdinnen und Juden.
Gibt es Antisemitismus heute noch?
In den letzten Jahren hat die Anzahl antisemitischer Vorfälle stark zugenommen. Immer häufiger kommt es zu Beschimpfungen und Bedrohungen jüdischer Menschen und zu Gewalttaten und Anschlägen. Antisemitismus bedroht viele Menschen und untergräbt eine freie und demokratische Gesellschaft.
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Antisemitismus
Antijüdische Feindbilder gab es schon in der Antike. Im 19. Jahrhundert waren antisemitische Ideen weit verbreitet. Die Nazis knüpften daran an und planten den Holocaust.
KZ-Schriftzug "Jedem das Seine"
"Jedem das Seine" prangt am Tor des KZ Buchenwald. Dieser Ausdruck hat nichts Neutrales oder Positives mehr. Die Nazis missbrauchten ihn, um Terror und Mord zu rechtfertigen.