zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Hintergrund: Waldfunktionen - Der Wald als Wasserspeicher

  • Moos und Pilz (Quelle: www.colourbox.com) Waldboden (Quelle: www.colourbox.com)
  • Überschwemmung (Quelle: www.colourbox.com) Überschwemmung (Quelle: www.colourbox.com)

Der Wald ist wichtiger Bestandteil eines ausgeglichenen Wasserhaushalts. Dort wo Wald wächst, wird ein Teil des Regenwassers von den Baumkronen zurückgehalten. Der größte Teil tropft aber auf den Waldboden und wird dort von Moosen und der Humusschicht aufgenommen und gespeichert. In Bodenporen bleibt sogenanntes "Haftwasser" zurück. Ein Teil des Regenwassers kann nicht gehalten werden. Als Sickerwasser geht es ins Grundwasser, nachdem es durch Absetzen von Schwebeteilchen in den Bodenporen gefiltert wurde. Nur ein kleiner Teil des Regenwassers fließt als Oberflächenabfluss direkt in Bäche und Flüsse.

Das im Wald gespeicherte Wasser wird langsam wieder abgegeben, so dass auch während niederschlagsarmer Zeiten genügend Wasser zur Verfügung steht. Ein Teil des Wassers wird von Pflanzen über die Wurzeln aufgenommen und über die Blätter verdunstet (Transpiration). So wird Wasserdampf an die Atmosphäre abgegeben, der zu Wolken kondensiert und schließlich als Regenwasser wieder zur Erde zurückgelangt.

Wo Wälder abgeholzt worden sind kann das Regenwasser kaum zurückgehalten werden. Es fließt nicht langsam nach und nach ab, sondern auf einmal. Dabei schwemmt das Wasser fruchtbaren Boden weg und es kommt zu Überschwemmungen. Waldabholzungen sind also mitverantwortlich für die immer häufiger auftretenden Hochwasser und Flutkatastrophen.