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Lena (Deutschland) · Faces · How I survived being bullied
Als Lena in der Grundschule war, bekam ihre Mutter Krebs. Die Kinder mäkelten an ihr herum und fingen an, zu behaupten, sie sei eine Missgeburt und verantwortlich für die Krankheit ihrer Mutter. Lena hatte dauernd Angst, in die Schule zu gehen. Sie liebte es zu malen und konnte vieles in ihren Bildern ausdrücken – vor allem Dinge, die sie mit Worten nicht sagen konnte. Die Malerei und auch die Ruhe in der Natur halfen ihr schließlich, sich zu wehren.
Der Film ist Teil eines Projekts, in dem Jugendliche weltweit von ihren Erlebnissen berichten. Alle Clips finden sich auf der englischsprachigen Website "Faces – How I survived being bullied" www.nhk.or.jp/faces/ -
Idan (Deutschland) · Faces · How I survived being bullied
Seit der sechsten Klasse wurde Idan gemobbt: weil er Jude ist und weil viele dachten, er sei schwul. Idan fühlte, dass er irgendwie anders war als die anderen Kinder. Er wollte schon immer Schauspieler werden. Als Idan einer Freundin ein Gesangsmemo schickte, um sie nach ihrer Meinung zu fragen, reichte sie es in der Schule weiter, und alle machten sich darüber lustig.
Erst nach einem Suizidversuch wurde Idan klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Er besuchte eine Theatergruppe und absolviert heute eine Ausbildung zum professionellen Schauspieler.
Der Film ist Teil eines Projekts, in dem Jugendliche weltweit von ihren Erlebnissen berichten. Alle Clips finden sich auf der englischsprachigen Website "Faces – How I survived being bullied" www.nhk.or.jp/faces/ -
Torben (Deutschland) · Faces · How I survived being bullied
In seiner Kindheit war Torben etwas langsamer in der körperlichen Entwicklung. Damit wurde er schnell zur Zielscheibe für dauernde Angriffe, die sein Selbstbewusstsein völlig in Frage stellten. Selbst zwei Schulwechsel stoppten das Mobbing nicht.
Zu Beginn seiner Ausbildung riet ihm eine Therapeutin, er solle es mal mit Boxen versuchen. Das veränderte alles für Torben: Plötzlich nahm er sich anders wahr, fühlte sich selbstbewusster und trug diese innere Haltung auch nach außen – mit überraschenden Konsequenzen.
Der Film ist Teil eines Projekts, in dem Jugendliche weltweit von ihren Erlebnissen berichten. Alle Clips finden sich auf der englischsprachigen Website "Faces – How I survived being bullied" www.nhk.or.jp/faces/ -
Yvonne (Deutschland) · Faces · How I survived being bullied
Es gab keinen bestimmten Anlass, warum die Schulkameraden in der sechsten Klasse begannen, Yvonne zu beschimpfen und auszugrenzen. Sie wurde täglich mit Missachtung konfrontiert. Auch Freundinnen wandten sich von ihr ab, weil sie Angst hatten, selbst zum Ziel von Attacken zu werden. Eines Tages nahm eine Bekannte sie mit zum Tanzen. Dort traf Yvonne Menschen, die sie wertschätzten – und das Tanzen brachte ihr die Lebensfreude zurück.
Der Film ist Teil eines Projekts, in dem Jugendliche weltweit von ihren Erlebnissen berichten. Alle Clips finden sich auf der englischsprachigen Website "Faces – How I survived being bullied" www.nhk.or.jp/faces/ -
Maja (Deutschland) · Faces · How I survived being bullied
Das Mobbing begann schon zu Hause: Maja wurde ständig kritisiert und schlecht gemacht. Nichts, was sie tat war richtig. Einen eigenen Willen zu haben, war im konservativen Erziehungsbild ihrer Eltern nicht vorgesehen.
Als auch die Kinder in der Schule begannen, sich über ihr Äußeres lustig zu machen, stellte sich Maja komplett in Frage. Dauernde Selbstzweifel trieben sie in die Opferrolle. Erst durch das Zeichnen bekam Maja positive Resonanz. Langsam konnte sie so lernen, sich selbst zu vertrauen.
Der Film ist Teil eines Projekts, in dem Jugendliche weltweit von ihren Erlebnissen berichten. Alle Clips finden sich auf der englischsprachigen Website "Faces – How I survived being bullied" www.nhk.or.jp/faces/ -
Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte
Wenig bekannt ist, dass Adolf Hitler 16.000 Bücher besaß. Rund 1.300 dieser Bücher befinden sich heute in den USA, einige davon mit Anmerkungen von Hitler.
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Superpflanzen: Die blühende Revolution
Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaubliche Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide oder Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet.
Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland.
Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten. Auf der Pazifik-Insel Neukaledonien werden mit Hilfe dieser Pflanzen verseuchte Böden wieder fruchtbar gemacht. In Albanien ernten Bauern auf ehemals brachliegenden Flächen jetzt Nickel-Pflanzen. Und in einem französischen Labor testen Forscher eine noch aufsehenerregendere Variante: Was wäre, wenn man mit diesen Pflanzen nicht nur giftige Schwermetalle sondern auch teure Edelmetalle aus dem Boden ziehen könnte? Für Platin funktioniert das bereits - und es gibt sogar Pflanzen, die Gold anreichern.
Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Und die Forschung hat gerade erst begonnen, denn lange Jahre wurde das Potential der Superpflanzen unterschätzt - zu unglaublich klang die Geschichte von Bäumen, deren Pflanzensaft zu 25 Prozent Nickel besteht, oder von Gewächsen, die hochgiftiges Cadmium aus dem Boden saugen können. Doch jetzt bietet sich die einmalige Chance, einer wissenschaftlichen Revolution beim Entstehen zuzusehen.