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Vom Synthesizer zum Scratchen

Erste Experimente mit elektronischer Musik wurden bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts unternommen. Damalige Erfindungen wie das Theremin, Sphärophon und Trautonium sind heute nur einer Reihe von Spezialisten bekannt. Anders sieht es mit dem Synthesizer aus, der in der Nachkriegszeit entwickelt wurde. Der Synthesizer erzeugt künstliche ("synthetisch") Töne aus reinen Schwingungen, kombiniert diese und schafft so völlig neue Klänge.

In den sechziger und siebziger Jahren wurden die Forschungen verstärkt und die ersten markttauglichen Synthesizer hergestellt. Synthesizer - insbesondere die von MOOG - hatten großen Einfluss auf die Rock- und Popmusik, aber auch auf die moderne Klassik bzw. die so genannte E-Musik ("ernste Musik").

Musiker waren immer daran interessiert, aus ihren Instrumenten alle möglichen Töne herauszubringen und neue Klänge zu erfinden. Manche Musiker benutzen Flaschen und Gläser, um Klänge zu erzeugen, oder sie bauen ihre Musikinstrumente selbst. Ein Instrument ist letztlich alles, was wir als solches benutzen.

 

DJ beim Scratchen

In den frühen Achtzigern entdeckten die DJs den Schallplattenspieler als Musikinstrument. Mit dem Scratchen haben Rapper und Hip-Hopper bis dahin ungehörte Klänge hervorgebracht und auf diese Weise völlig neue Musikstile entwickelt.

Ein DJ beim Scratchen. So wird der Plattenspieler zum Instrument. © dpa.