Wilhelm Brasse, geboren 1917, ist ein polnischer Fotograf und wird nach Auschwitz deportiert, weil er sich weigert, für die Nazis in den Krieg zu ziehen. Dort wird er von der Lagerleitung gezwungen als Lagerfotograf zu arbeiten und Fotos der Gefangenen zu machen.
Bilder aus dem Konzentrationslager Auschwitz
Obwohl die Nazis Wilhelm Brasse zwingen, kurz vor Ende des Krieges, viele der Fotos zu verbrennen, um die Spuren der nationalsozialistischen Verbrechen zu vertuschen, gelingt es dem Fotografen viele Bilder vor der Zerstörung zu retten. Diese Fotos werden später zu wichtigen Quellen für die Holocaustforschung und Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Wilhelm Brasse war ein wichtiger Zeitzeuge des Holocaust. Er starb 2012.
Geschichten von verfolgten Menschen im Nationalsozialismus auf TikTok
Das Format @wahr_so von funk zeigt Geschichten von unterdrückten und verfolgten Menschen im Nationalsozialismus. Informativ und emotional erzählen die beiden Hosts Franziska Höbing und Tom Hoffmann von Menschen, die nicht vergessen werden sollen.
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Alle Themen zum Schwerpunkt @wahr_so
Fritz Bauer
Fritz Bauer ist Richter und flieht vor den Nazis. Aber er kommt zurück zu den Auschwitz-Prozessen und gibt den entscheidenden Hinweis zur Festnahme von Adolf Eichmann.
Cato Bontjes van Beek
Cato Bontjes van Beek kämpft im Widerstand gegen die Nationalsozialisten und hilft Juden und Zwangsarbeitern. Als die Nazis sie erwischen, wird sie zum Tode verurteilt.
Fania Fénelon
Die französische Sängerin und Jüdin Fania Fénelon ist Teil des Widerstands gegen die Nazis. Als sie nach Auschwitz kommt, überlebt sie nur, weil sie singen kann.