Fritz Bauer, geboren 1903 in Stuttgart, war ein jüdischer Jurist, der nach dem zweiten Weltkrieg NS-Verbrecher vor Gericht brachte. Fritz Bauer hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass es gelang, den NS-Verbrecher Adolf Eichmann in Israel vor Gericht zu stellen. Eichmann war einer der Hauptorganisatoren des Holocausts.
Fritz Bauer wird zusammen mit vielen anderen Widerstandskämpfern von den Nazis im März 1933 verhaftet und ins Konzentrationslager gesperrt. Nach der Freilassung flieht er nach Dänemark und später nach Schweden. Er engagiert sich für die Sozialdemokraten. Nach dem Krieg kämpft er dafür, dass die NS-Verbrechen in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden. Er stößt dabei aber auf viel Widerstand in den Behörden, wird bei den Ermittlungen behindert und bekommt Drohbriefe. 1968 stirbt Fritz Bauer in Frankfurt a.M.
Geschichten von verfolgten Menschen im Nationalsozialismus auf TikTok
Das Format @wahr_so von funk zeigt Geschichten von unterdrückten und verfolgten Menschen im Nationalsozialismus. Informativ und emotional erzählen die beiden Hosts Franziska Höbing und Tom Hoffmann von Menschen, die nicht vergessen werden sollen.
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Fritz Bauer
Fritz Bauer ist Richter und flieht vor den Nazis. Aber er kommt zurück zu den Auschwitz-Prozessen und gibt den entscheidenden Hinweis zur Festnahme von Adolf Eichmann.
Cato Bontjes van Beek
Cato Bontjes van Beek kämpft im Widerstand gegen die Nationalsozialisten und hilft Juden und Zwangsarbeitern. Als die Nazis sie erwischen, wird sie zum Tode verurteilt.
Fania Fénelon
Die französische Sängerin und Jüdin Fania Fénelon ist Teil des Widerstands gegen die Nazis. Als sie nach Auschwitz kommt, überlebt sie nur, weil sie singen kann.