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Wie die Impfung das Immunsystem gegen den Erreger fit macht (für Tablets geeignet)

Sommer, Sonne, Urlaub: Doch der Strandspaziergang endet für Sohn und Mutter unerwartet schmerzhaft. Die beiden sind barfuß in Scherben einer achtlos weggeworfenen Flasche getreten! Die Animation veranschaulicht, dass der Kampf gegen Krankheitserreger nicht immer ohne Probleme verläuft. Im Falle einer Tetanusinfektion soll die aktive wie auch die passive Immunisierung das Immunsystem unterstützen.

Animation Impfung starten

Bei der passiven Immunisierung werden dem Betroffenen Antikörper injiziert, die aus dem Blut von Menschen oder Tieren gewonnen sind, die den Krankheitserreger schon erfolgreich bekämpft haben. Die fremden Antikörper halten Bakterien oder Viren in Schach, bis die spezifische Abwehr des Infizierten eigene Antikörper herstellt.

Bedienung der interaktiven Animation

Die Zeichentrick-Animation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine anschauliche Reise durch den menschlichen Körper. In einigen Szenen kann aktiv in die Animation eingegriffen werden, was durch ein aufblinkendes Hand-Symbol, das auf das anklickbare Objekt gerichtet ist, deutlich wird. Durch einen Klick auf das Pfeilsymbol kann man zurück zur letzten Szene der Animation gelangen.

Detailansicht der interaktiven Animation: Zeichentrick-Darstellung eines Tetanus-Bakteriums

Lebendimpfstoffe enthalten lebende Bakterien oder Viren, die zwar noch vermehrt werden können, deren krankmachende Wirkung aber stark abgeschwächt ist.

Ablauf der Animation "Abwehr Immunisierung"

Ein Spaziergang am Strand kann es ganz schön in sich haben! Unter den nackten Füßen zwischen den Sandkörnern lauern schlafende Tetanus-Bakterien, die nur darauf warten, geweckt zu werden. Und schon naht das Unheil: Eine Flasche, achtlos weggeworfen, zerschellt am Boden. Ein Tritt in die Scherben und die gefährlichen Tetanus-Erreger dringen in die Wunde ein.

Wenn sie in der Blutbahn aus dem Tiefschlaf erwecken, droht der gefürchtete Wundstarrkrampf. Also schnell zum Arzt! Die letzte Tetanus-Impfung des Jungen liegt erst vier Jahre zurück, die der Mutter jedoch schon zwanzig Jahre. Der Junge hat somit noch einen ausreichenden Impfschutz, die Mutter dagegen nicht.

Klickt man auf die Mutter, erfährt man, was sich bei einem Tetanus-Bakterien-Angriff in ihrem Körper abspielt. Da ihre Impfung schon so lange zurückliegt, bildet ihr Körper kaum Antikörper gegen die gefährlichen Bakterien. Die Erreger nehmen so schnell überhand, dass auch die Fresszellen nichts ausrichten können.

Detailansicht der interaktiven Animation: Zeichentrick-Darstellung eines Tetanus-Bakteriums, welches von einem Antikörper getroffen wird.

Mithilfe der durch die Impfung gebildeten Antikörper können Fresszellen die Tetanus-Bakterien erfolgreich bekämpfen.

Also muss die geschwächte Abwehr der Mutter durch passive Immunisierung gestärkt werden! In diesem Fall greifen die Ärzte auf tierische Antikörper-Produzenten zurück. Wird zum Beispiel ein Rind mit Tetanus-Bakterien geimpft, bildet es nach einiger Zeit genügend Antikörper, die sich aus dem Blut gewinnen lassen. Um ihre geschwächte Abwehr sofort aufzurüsten, erhält die Mutter Antikörper vom Rind. Mit dieser tierischen Schützenhilfe kann das Immunsystem die Krankheitserreger wirksam bekämpfen.

Zurück im Sprechzimmer des Arztes kann nun auf den Jungen geklickt werden, um Wissenswertes über seine Tetanus-Impfung im Babyalter zu erfahren. Abgeschwächte Tetanus-Bakterien haben das Immunsystem des Sohnes dazu gebracht, genügend eigene Antikörper zu bilden. Diese Abwehrwaffen wirken nicht nur gegen die abgeschwächten, sondern auch gegen die normalen, aggressiven Tetanus-Erreger. Weil der Körper die Antikörper selbst herstellt, spricht man von aktiver Immunisierung. Mithilfe dieser Antikörper können Fresszellen die Bakterien erfolgreich beseitigen.

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